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26.09.2014
Accor erlaubt Bezahlung mit virtueller Kreditkarte

Die Hotellerie gilt als eine der innovativsten Branchen. Das zeigt die französische Accor-Gruppe nun ein weiteres Mal, indem sie als erste größere Kette die Bezahlung mit einer virtuellen Kreditkarte akzeptiert. Die Zeiten, in denen Geschäftskunden und Firmenreisende mit eigenen zahlungspflichtigen oder kostenlosen Kreditkarten in Vorleistung treten müssen, sind damit vorbei.

Bislang war das Prozedere immer dasselbe: Wer als Geschäftskunde in einem Haus der Accor Hotels (unter anderem Sofitel, Pullman, Novotel, Mercure und ibis) zu Gast war, der musste seinen Aufenthalt mit einer privaten Kreditkarte bezahlen. Findige Mitarbeiter entschieden sich dabei bislang für kostenlose Kreditkarten, um zumindest nicht extra zahlen zu müssen, wenn der Arbeitgeber die jährlichen Kosten nicht übernimmt. Dennoch musste bislang nahezu jeder Mitarbeiter, der in einem Hotel eingecheckt ist, seine Rechnung zuerst selbst begleichen. Diese Vorleistung wurde dann zumeist am Monatsende abgerechnet. Das Geld gab es dennoch erst einige Wochen später, wodurch für Mitarbeiter, trotz kostenloser Kreditkarte, oft ein finanzieller Schaden entstanden ist.

AirPlus macht Bezahlung mit virtueller Kreditkarte möglich

Das soll sich für alle Unternehmen, die mit den Accor Hotels zusammenarbeiten, von nun an ändern. Der Hotelkonzern hat als erster großer Spieler in der Touristikindustrie die Bezahlung mit dem Bezahldienst A.I.D.A von AirPlus in seine Systeme integriert. Dieses neue System ermöglicht die Begleichung von Hotelrechnungen mit einer virtuellen Kreditkarte. Eine eigene Kreditkarte müssen Mitarbeiter dadurch nicht mehr vorlegen. Das spart nicht nur Geld, da die Mitarbeiter somit nicht mehr in Vorleistung treten müssen, sondern optimiert auch die Geschwindigkeit beim Check-Out. Da bei einer Buchung bereits die virtuelle Unternehmenskreditkarte hinterlegt ist, entfällt der lästige und oftmals langwierige Bezahlprozess mit einer haushaltsüblichen Kreditkarte.

Unternehmen bezahlen direkt mit der virtuellen Kreditkarte

Vorteile gibt es allerdings nicht nur für Mitarbeiter, es profitieren etwa auch die Accor Hotels. Dadurch, dass die ausstehenden Rechnungssummen direkt vom Firmenkonto bei AirPlus, dem Betreiber von A.I.D.A abgebucht werden, steigt die Sicherheit für Hoteliers. So fällt das Risiko einer ungedeckten Kreditkarte nahezu komplett weg, wodurch das Risiko für die Hotelgruppe auf ein Minimum schrumpft. Schlussendlich darf sich aber auch jedes Unternehmen, das A.I.D.A nutzt, über Vorteile freuen. Anstatt wie bisher jede Rechnung einzeln prüfen zu müssen, können auch die unternehmensinternen Prozesse deutlich vereinfacht werden. Die Rechnungen gehen elektronisch ein und können sofort von Experten überprüft werden. Dadurch können Unternehmen zudem ein besseres Bild davon erhalten, was die Mitarbeiter bei ihren Aufenthalten ausgegeben haben. Somit lassen sich die Reisekosten mittelfristig optimieren.

Das Ende der klassischen Kreditkarte im Firmengeschäft?

Interessant ist die Entwicklung auch in Anbetracht dessen, dass Accor Hotels bereits seit 2008 zu den Partnern von AirPlus gehört. Die Hotelgruppe erlaubte bislang allerdings nur die Abrechnung von Meetingleistungen über das Bezahlsystem. Die Integration für Hotelgäste hat dagegen deutlich länger gedauert. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass der Prozess der elektronischen Abrechnung nicht so einfach ist, wie sich die Hoteliers das vorgestellt haben. Noch sollten Mitarbeiter ihre eigenen, meist auch noch selbst bezahlten, Kreditkarten nicht einstampfen. Die gewöhnliche Plastikkarte werden sie vermeintlich noch eine ganze Weile brauchen. Da empfiehlt es sich allerdings immerhin sich nach einer kostenlosen Kreditkarte umzusehen.


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