TelefonBestellberatung unter 0351-64757550 (Mo-Sa 8-20 Uhr, So 8-18 Uhr)

03.11.2015
Alternativen wenn der Kreditkartenantrag abgelehnt wird

Die eigene Hausbank hat den Antrag für eine kostenlose Kreditkarte abgelehnt, man selbst will allerdings dennoch eine Plastikkarte im Geldbeutel haben? In Fällen wie diesen lohnt es sich, nach Alternativen zu suchen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder man schaut sich bei anderen Banken um oder man sichert sich eine Prepaid-Kreditkarte.

Es kommt wesentlich weniger selten vor als man denken mag: Man beantragt bei der Hausbank eine Kreditkarte von Visa oder MasterCard und bekommt einige Tage später eine Absage. Viele Kunden, die bereits eine lange und erfolgreiche Vertragsbeziehung mit ihrer Bank haben, fallen da aus allen Wolken. Der Grund für die Ablehnung ist meist die fehlende Bonität. Konkret bedeutet das meist, dass der Bank die Schufa-Score des Kunden zu schlecht ist. In einigen Fällen erscheint der Bank aber auch das regelmäßige Einkommen zu gering, weswegen sie sich entscheiden, einem Kunden lieber keine Kreditkarte auszugeben. Besonders ärgerlich ist das für Kunden natürlich dann, wenn es bislang im Rahmen der Vertragsbeziehung mit der jeweiligen Bank noch nie Probleme gab.

Kreditkarte bei einer anderen Bank

Meistens bekommt man bei der Hausbank aber sowieso keine kostenlose Kreditkarte, weswegen sich auch ein Blick über den Tellerrand lohnt. Das gilt besonders dann, wenn man von der Hausbank eine Ablehnung erhalten hat. Es ist bekannt, dass verschiedene Banken auch unterschiedliche Maßstäbe ansetzen, was die Bonität und das Gehalt angeht. Gute Chancen mit etwas schlechterer Bonität hat man beispielsweise bei der Deutschen Kreditbank (DKB) oder der comdirect. Wer kein neues Girokonto will, der sollte sich die kostenlosen Kreditkarten Deutschland-Kreditkarte und Schwarze Kreditkarte ansehen. Auch hier sind die Banken dafür bekannt, bei der Bonität auch mal ein Auge zuzudrücken und damit mehr Kunden das Glück einer Kreditkarte zukommen zu lassen.

Prepaid-Kreditkarte als Alternative

Will man dagegen um Teufel komm raus bei der eigenen Bank bleiben, so bietet sich als Alternative noch eine Prepaid-Kreditkarte an. Viele Banken bieten solche Kreditkarten, die das finanzielle Risiko für beide Seiten begrenzen. Mit einer Prepaid-Kreditkarte kann man immer nur so viel Geld ausgeben, wie man gerade auf die Kreditkarte aufgeladen hat. Es kommt zudem auch an das Girokonto gekoppelte Modelle, bei denen das Guthaben auf dem Girokonto relevant ist. Sobald kein Geld mehr auf einem der Konten ist, kann man eine Prepaid-Kreditkarte nicht mehr einsetzen. Ein Kredit wird wie bei normalen Kreditkarten also nicht gewährt. Problematisch ist das insbesondere dann, wenn man bei einer Mietwagenbuchung oder in Hotels eine Sicherheit hinterlegen muss. Viele Hotels und Mietwagenfirmen – besonders im Ausland – lehnen Prepaid-Kreditkarte auf Grund der Möglichkeit der fehlenden Deckung nämlich ab.

Normale Kreditkarten sind die bessere Lösung

Deshalb gilt, dass man sich auf der Suche nach einer kostenlosen Kreditkarte allen voran an normale Karten halten sollte. Prepaid-Kreditkarten sind nur dann eine sinnvolle Alternative, wenn man sich selbst keinen vernünftigen Umgang mit dem gewährten Kredit zutraut oder auch bei Internetbanken abgelehnt wird. Sofern man dagegen bei der DKB oder der Deutschland-Kreditkarte gute Chancen auf eine Kreditkarte hat, sollte man zuschlagen. Die kostenlosen Kreditkarten kommen nicht nur ohne eine Jahresgebühr aus, sie sind meistens auch deutlich leistungsstärker als Kreditkarten von regionalen Banken.


Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews