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14.11.2014
Anlageberater raten zu riskanteren Investments

Bildquelle: Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Sparen ist im Moment nun wirklich keine leichte Angelegenheit. Immer mehr Deutsche wissen nicht mehr wohin mit ihrem Geld, immerhin streichen sogar Anbieter von Tagesgeldkonten die Zinssätze auf teilweise weniger als 0,2 Prozent zusammen. Als Alternative bieten sich oft nur kostenlose Kreditkarten mit guten Zinssätzen oder aber riskantere Anlagen an.

Negativzinsen. Dieses Wort geistert bereits seit Monaten durch die Köpfe der Deutschen. Viele haben Angst, dass sich ihr Geld zukünftig nicht mehr von selbst vermehrt, sondern mittelfristig sogar weniger wird. Um der Entwicklung entgegenzuwirken, suchen viele nun nach Alternativen. Doch diese werden immer weniger. Sogar ein angenehmer Trend der letzten Monate, gute Zinsen für Anlagen auf dem Konto einer gebührenpflichtigen oder kostenlosen Kreditkarte, geht langsam zurück. Das zeigt nicht zuletzt die Zinsstreichung des Anbieters Barclaycard, einem der größten Spieler auf dem deutschen Kreditkartenmarkt. Auch andere Anbieter haben die Zinsen zuletzt radikal zusammengestrichen – viel Spielraum bleibt nicht mehr.

Anlageberater raten zu Fonds und Immobilien

Mit dem Thema Anlage hat sich auch die Welt (Freitagsausgabe) beschäftigt. Das Ergebnis: Mehr als jeder Zweite rät zu Anlagen in Fonds und / oder Immobilien. Während Immobilien hierzulande einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen, so sind Anlagen auf dem Finanzmarkt, etwa Immobilienfonds oder klassische Fonds, für viele Deutsche weiterhin Teufelszeug. Da geraten Mikrozinsen auf der kostenlosen Kreditkarte, wie von den meisten Anbietern offeriert, doch wieder ins Augenmerk – immerhin müssen Nutzer sich hier keine Sorgen um die Sicherheit ihrer Anlagen machen.

Jeder Dritte Anlageberater empfiehlt Aktien

Noch schlimmer als Fonds sind für die meisten Deutschen Aktien. Während die Anteile des Vermögens bei Fonds zwischen verschiedenen Anlageformen aufgeteilt werden, ist die Investition in Aktien zumeist auf wenige Unternehmen begrenzt. Das Risiko ist bei Aktien, je nach Anlage, entsprechend höher als bei Fonds. Für viele Deutsche ist das nach verschiedenen Finanzdesastern der letzten Jahrzehnte, etwa der Volksaktien Telekom, ein zu großes Risiko. Da kommen andere Vorschläge der Finanzberater schon deutlich besser rüber. Etwa die Investition in die private Rentenversicherung (31,4 Prozent), das Bausparen (23 Prozent) oder aber der Kauf von Edelmetallen (18,9 Prozent). All diese Anlageformen sind in Deutschland im Trend, auch dann, wenn die Erträge für die Zukunft zumeist bei weniger als einem Prozent pro Jahr liegen. Das wichtigste Stichwort lautet auch hier Sicherheit.

Kann man mit Anlagen auf dem Kreditkartenkonto noch Geld verdienen?

Doch wie steht es eigentlich um den Trend der letzten Monate, das Geldanlegen auf dem Kreditkartenkonto? Die alternative Geldanlage existiert auch weiterhin, die Suche nach der richtigen kostenlosen Kreditkarte für faire Erträge ist allerdings schwieriger geworden. Viele Anbieter bieten mittlerweile überhaupt keinen Guthabenzins mehr, andere haben das Zinsniveau so weit zusammengestrichen, dass eine Anlage nur noch wenig Sinn gemacht. Die positive Ausnahme bleibt die Deutsche Kreditbank (DKB). Sie bietet sowohl beim kostenpflichtigen Co-Branding-Modell Lufthansa Miles & More Credit Card als auch bei der hauseigenen kostenlosen Visa-Kreditkarte weiterhin einen attraktiven Guthabenzins. Drin sind dabei etwa 0,9 Prozent Guthabenzins mit der kostenlosen Kreditkarte. Dieser gilt zwar nur für Anlagen bis zu 300.000 Euro, besser als bei den meisten Anbietern von Tagesgeldkonten ist er allerdings dennoch.


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