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23.07.2016
Apple Pay nun auch in Frankreich - wo bleibt Deutschland?

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Das US-amerikanische Unternehmen Apple ist vielen in Deutschland durch das iPhone (Smartphone), das iPad (Tablet) oder das MacBook (Notebook) bekannt. Apple Pay ist ein kontaktloser Bezahldienst, welches zu den sogenannten M-Payments zählt und wurde bereits am 20. Oktober 2014 in den USA eingeführt. Wann Apple Pay auf den deutschen Markt kommt, ist noch unklar. Jetzt ist erst einmal Frankreich dran.

Dieses Zahlungssystem funktioniert über NFC (Near Field Communication) wie auch die hauseigene App Wallet. Hier werden Kreditkarten- und Geräteinformationen eingepflegt, sodass der Apple-Nutzer die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens haben. Laut Apple werden die für Apple Pay erforderlichen Kartendaten weder auf dem Gerät noch auf Apples Servern gespeichert.

Bereits in über einer Million US-Geschäften könne Apple Pay angeboten werden, zudem steht der Dienst bereits im Vereinigten Königreich, China, Kanada, Australien, Schweiz und nun auch Frankreich zur Verfügung. Apple verlangt, zumindest in den USA, eine Umsatzgebühr von den Banken in Höhe von 0,15 Prozent.

Um Apple Pay auch nach Deutschland zu bekommen, gibt es mittlerweile sogar eine Online-Petition, welche derzeit ca. 7.000 Unterstützer hat. Aber für Apple hat Deutschland keine so hohe Priorität, da ihre Produkte nur einen durchschnittlichen Marktanteil haben. Dazu kommt, das in Deutschland mehrheitlich in bar oder mit Girokarte und weniger mit Kreditkarte bezahlt wird und noch weniger über das kontaktlose Bezahlen, diesem System stehen die Deutschen kritisch gegenüber.

Vertreter des Bankenverbandes haben zudem mitgeteilt, das ihnen bisher keine Kreditinstitute bekannt seinen, die Apple Pay unterstützen wollen. Dafür soll der Paypal-Konkurrent Paydirekt weiter aufgebaut werden, dies sei aktuell wichtiger.


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