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04.02.2015
Auf vier wichtige Kostenstellen beim Girokonto achten

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Gebühren. Vielen sind sie ein Dorn im Auge – und das völlig zu Recht. Grundsätzlich gibt es bei Girokonten vier Kostenblöcke: Gebühren für die Kontoführung, Negativzinsen bei Überziehungen, Gebühren für Giro- und Kreditkarten sowie Gebühren am Geldautomaten oder bei Zahlungen im Ausland. All diese Kostenblöcke lassen sich vermeiden, meistens ist dabei auch eine kostenlose Kreditkarte im Spiel.

Wer sich nach einem Girokonto umsieht, der wird oft von der Anzahl der Angebote förmlich übermannt. Stationäre Banken buhlen genauso wie Direktbanken um Kunden – jeder will das beste Angebot machen. Am Ende gelingt das allerdings zumeist den Online-Banken, denn sie bieten neben einem gebührenfreien Girokonto oft auch noch eine kostenlose Kreditkarte von Visa oder MasterCard an. Bei stationären Instituten ist das ganz anders, hier müssen Kunden oft sogar für die Kontoführung bezahlen – Kreditkarten sind gegen einen Aufpreis optional erhältlich. Wer ausgiebig vergleicht, der kann sowohl beim Girokonto als auch bei der Kreditkarte eine Menge sparen. Achten muss man dafür auf vier entscheidende Kostenstellen.

Gebühren für die Kontoführung umgehen

Wer ein Girokonto eröffnet, der will heutzutage nur noch ungern Gebühren für den Service der Kontoführung bezahlen. Verständlich, bieten mittlerweile doch die meisten Banken ein kostenloses Girokonto an. Dennoch gibt es Ausnahmen, besonders stationäre Institute im ländlichen Raum erheben auch weiterhin Kontoführungsgebühren. Vorsicht ist auch immer dann geboten, wenn die gebührenfreie Kontoführung an Bedingungen gebunden ist – wer dann keinen Gehalts- oder Geldeingang nachweisen kann, der zahlt oft horrende Gebühren.

Mit Argusaugen auf die Zinsen schauen

Nicht weniger bedeutend als die Kontoführung sind bei einem Girokonto die Zinsen. Wer bei der Eröffnung nicht genau hinschaut, der kann schnell ein blaues Wunder erleben. Trotz Niedrigzinsphase gibt es auch weiterhin Banken, die Zinsen von zehn Prozent und mehr nehmen, wenn das Girokonto einmal im Minus ist. Andere Institute, darunter viele Direktbanken, haben ihre Dispositionszinsen in den letzten Monaten konstant gesenkt. Dadurch liegen diese oft nur noch zwischen fünf und acht Prozent. Übrigens: Auch im Habenbereich können Bankkunden auch heute noch etwas gewinnen. Wer etwa ein Girokonto bei der DKB eröffnet, der kann bei der Visa-Kreditkarte einen Zinssatz von 0,9 Prozent einstreichen.

Auf eine kostenlose Kreditkarte bestehen

Während Girokarten nur noch bei den wenigsten Banken eine Extragebühr kosten, fällt eine solche Gebühr bei Kreditkarten heute noch häufig an. Oft sind die Karten auch nur optional erhältlich. Eine Kreditkarte gehört heute allerdings für fast jeden Deutschen in den Geldbeutel. Zu viel kosten sollte die Karte selbstverständlich auch nicht. Wer die Karte nur sporadisch einsetzt, der sollte darauf achten, dass im Leistungsumfang des Girokontos entweder eine kostenlose Kreditkarte von Visa oder eine gebührenfreie Kreditkarte von MasterCard enthalten ist. Premium-Kreditkarten lohnen sich dagegen nur dann, wenn die Kreditkarte auch wirklich oft eingesetzt wird.

Gebühren im Ausland und beim Abheben vermeiden

Darüber hinaus sollten Kunden auch noch einen anderen Parameter im Auge bezahlen. Für Zahlungen in Fremdwährungen und Abhebungen im Ausland langen manche Händler richtig hin. Im Ausland werden Gebühren von bis zu drei Prozent auf jeden Umsatz erhoben, am Geldautomaten werden teilweise sogar bis zu fünf Prozent der Abhebesumme fällig. Wer sich umschaut, der kann auch hier viel sparen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Girokonten in Verbindung mit kostenlosen Kreditkarten, die beispielsweise gebührenfreie Abhebungen ermöglichen. Ein gutes Beispiel dafür ist die attraktive Deutschland-Kreditkarte.


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