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24.11.2015
Aus der Amazon Visa-Kreditkarte eine kostenlose Kreditkarte machen

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Wer auf eine kostenlose Kreditkarte setzt, der hat meist einen entscheidenden Vorteil: Den Wegfall der Jahresgebühr. Doch nicht für jeden macht es Sinn, auf eine kostenfreie Kreditkarte zu setzen. Manchmal sind es auch Premium-Angebote, die insgesamt einen deutlich höheren Gegenwert haben. Ein gutes Beispiel ist etwa die Amazon Visa-Kreditkarte.

30 Euro Bonus – so viel verspricht Amazon Neukunden, die sich für die Amazon Visa-Kreditkarte entscheiden. Besonders angenehm: Der Bonus kann sogar genutzt werden, bevor man die Kreditkarte überhaupt in Händen hält. Als zusätzliches „Bonbon“ dürfen sich Neukunden darüber freuen, im ersten Jahr eine kostenlose Kreditkarte im Geldbeutel zu haben. Ab dem zweiten Jahr ist es mit der gebührenfreien Kreditkarte allerdings dahin, denn ab dann kostet die Amazon Visa Kreditkarte eine Gebühr von 19,99 Euro im Jahr. Rechnet man den Neukundenbonus gegen, hat man mit der Amazon Visa-Kreditkarte aber immerhin eineinhalb Jahre lang eine kostenlose Kreditkarte im Geldbeutel. Schon dafür kann sich eine Beantragung durchaus lohnen. Was die Karte aber besonders interessant macht, ist das Bonusprogramm.

Rückvergütung von 0,5 bis 2 Prozent

Die Amazon Visa-Kreditkarte, die von der LBB herausgegeben wird, bietet ein relativ kompliziertes, auf Punkten basiertes Bonusprogramm. Inhaber der Karte sammeln für je zwei Euro Umsatz bei einem beliebigen Händler einen Punkt für das eigene Bonuskonto. Bei Amazon gibt es sogar zwei Punkte für jeden Euro Umsatz. Sobald man 1.000 Punkte erreicht hat, erhält man entweder einen 10 Euro-Gutschein oder kann sich die 10 Euro auf den Jahreskartenpreis anrechnen lassen. Effektiv ergibt sich daraus eine Rückvergütung (Cashback) von 0,5 Prozent auf jede Zahlung bei einem beliebigen Händler und sogar in Höhe von zwei Prozent bei Amazon. Wer ein wenig weiterrechnet, erkennt schnell, wie sehr sich die Kreditkarte – sofern richtig genutzt – lohnen kann.

Kostenlos ab 1.000 Euro Umsatz bei Amazon

Sammelt man 2.000 Punkte, kann man beispielsweise schon die Jahresgebühr für die Amazon Visa Kreditkarte begleichen und hätte damit tatsächlich eine kostenlose Kreditkarte. Wer sich klug anstellt, sammelt diese Punkte allesamt über Einkäufe bei Amazon, dann sind auch nur Umsätze in Höhe von 1.000 Euro notwendig. Sammelt man dagegen komplett bei anderen Händlern, muss man 4.000 Euro umsetzen. Wer aber mindestens diesen Betrag umsetzt, der kann sich sicher sein, am Ende eine komplett kostenfreie Kreditkarte in der Hand zu halten – und zwar jedes Jahr. Das Punktesammeln ist übrigens nicht auf diese 2.000 Punkte begrenzt. Wer beispielsweise im Jahr 5.000 Euro bei Amazon umsetzt, der erhält insgesamt 100 Euro „zurück“. Begleicht man die Jahresgebühr, bleiben also immer noch 80 Euro, die man für weitere Einkäufe bei Amazon einsetzen kann.

Hohe Gebühren vermeiden

Wer sich für die Amazon Visa-Kreditkarte entscheidet, der sollte allerdings beachten, dass es einige unangenehme Gebühren gibt. Abhebungen kosten im In- und Ausland beispielsweise eine Gebühr von drei Prozent, mindestens aber 7,50 Euro. Kostenlose Kreditkarten wie die DKB Visa-Kreditkarten bieten eben jenen Service komplett kostenfrei an. Bei der Visa-Kreditkarte von Amazon muss man zudem mit einer Auslandseinsatzgebühr rechnen, die Einkäufe in anderen Währungen als dem Euro verteuert. Auch die Nutzung der Teilzahlungsoption ist relativ teuer und sollte bestenfalls vermieden werden. Gelingt es einem, all diese Gebühren zu umgehen, darf man sich allerdings über eine Kreditkarte freuen, die am Ende sogar mehr als nur kostenlos sein kann.


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