TelefonBestellberatung unter 0351-64757550 (Mo-Sa 8-20 Uhr, So 8-18 Uhr)

13.02.2015
Banken drehen mehr denn je an der Gebührenschraube

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Auf der Suche nach Sondergebühren scheinen Banken momentan vor nichts Halt zu machen. Die Postbank etwa hat vor kurzem bekanntgegeben, dass sie für Überweisungen eine Gebühr von 0,99 Euro pro Vorgang erheben will – allerdings nur für schriftlich eingereichte Aufträge. Trotz steigender versteckter Gebühren, gibt es auch weiterhin jede Menge kostenlose Alternativen.

Könnte die Zeit der kostenlosen Kreditkarte bald vorbei sein? Wohl kaum, denn auch weiterhin bieten zahlreiche Banken eine gebührenfreie Kreditkarte an. Dennoch wird es für Kunden von Banken mit einem großen Filialnetz immer schwieriger, vor Gebühren zu entkommen. Durch die geringen Margen, die Banken in Zeiten von Niedrigzinsen erzielen, versuchen sie den Kunden das Geld durch Sondergebühren aus den Taschen zu ziehen. So etwa mit der neuen Überweisungsgebühr bei der Postbank. Von dieser sind zwar keineswegs alle Kunden betroffen, da die meisten ihre Aufträge über Telefon oder das Online-Banking abwickeln. Bei der Postbank wird beispielsweise nur jede achte Überweisung „schriftlich“ durchgeführt. Betroffen sind allerdings dennoch insbesondere alte Kunden, die meist den Aufwand scheuen, das Konto zu wechseln.

Gebührenfreie Girokonten oft nur noch mit Einschränkungen

Wer sich auf die Suche nach einem gebührenfreien Girokonto oder einer kostenlosen Visa- oder MasterCard-Kreditkarte macht, der sollte heutzutage einen genauen Blick in die Gebührenstruktur werfen. Viele Banken werben zwar öffentlichkeitswirksam mit einem komplett gebührenfreien Produkt, wer aber einen genauen Blick in die Bedingungen wirft, der findet oft jede Menge Einschränkungen. Dabei werden die Banken heutzutage immer kreativer, um das Modell „gebührenfreies Girokonto“ zu umgehen. Das beginnt schon bei der Kontoführung. Hier werben zahlreiche Banken mit einem Wegfall der Jahresgebühr. Diesen gibt es oft aber nur dann, wenn mindestens ein Habeneingang oder gar höhere Gehaltseingänge vorgewiesen werden können. Wer das Konto nicht „aktiv“ nutzt oder zu wenig verdient, zahlt oft drauf.

Die „fast“ kostenlose Kreditkarte

An der Gebührenschraube drehen Banken gerne auch bei der Kreditkarte. Auch hier werben die Institute seit Jahren mit kostenlosen Kreditkarten von Visa oder MasterCard. Oft sind die verlockenden Angebote auf den zweiten Blick aber gar nicht mehr so toll, wie anfangs gedacht. Manche Banken etwa bieten die Karten nur ab einem gewissen Jahresumsatz kostenlos an. Beliebt ist auch das Modell, die Kreditkarte im ersten Jahr gebührenfrei auszugeben, um dann ab dem zweiten Jahr eine überzogene Gebühr zu verlangen. Aber auch wenn die Kreditkarte wirklich kostenlos ist, bedeutet das noch nicht, dass die Bank nicht an anderer Stelle richtig hinlangt. Die passenden Stichworte sind hier Gebühren für den Auslandseinsatz, Abhebungen am Geldautomaten oder die Teilzahlungsoption.

Horrende Gebühren bei kostenfreien Kreditkarten

Dass die Banken neue Möglichkeiten suchen, um Geld zu verdienen, zeigt sich bei kostenfreien Kreditkarten mitunter am besten. Wer eine kostenlose Karte von Visa oder MasterCard im Geldbeutel hat, sollte einen genauen Blick in das jeweilige Gebührenverzeichnis werfen. Manche Banken verlangen etwa für Abhebungen eine Gebühr von bis zu fünf Prozent. Für den Auslandseinsatz kommen in einigen Fällen noch bis zu drei Prozent dazu. Und dann ist da auch noch die Teilzahlungsoption, welche von vielen Kreditkartenbanken gerne angepriesen wird. Entscheiden sich Kunden für die Wahrnehmung der „Option“, so bezahlen sie oftmals bis zu 20 Prozent Zinsen. Um dem System der immer steigenden Gebühren zu entkommen, sollte man auf ein solides Modell mit gleichbleibenden Konditionen setzen. Schon immer und auch in Zukunft ohne Jahresgebühr präsentiert sich beispielsweise die attraktive Deutschland-Kreditkarte.

 


Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews