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26.11.2014
Bei Mobile Payment-Zahlungen wird weiteres Wachstum erwartet

Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Mobile Payment-Lösungen sind in Deutschland bislang nur bedingt erfolgreich. Weltweit aber boomt der Markt, denn bereits heute werden geschätzt insgesamt 1,6 Milliarden Zahlungen pro Jahr über Mobilgeräte abgewickelt. Schon 2017, so hat eine Studie von Juniper Research herausgefunden, sollen mindestens zwei Milliarden Zahlungen über Mobile Payment abgewickelt werden.

Bislang waren kostenlose Kreditkarten die Treiber für den Fortschritt des Bezahlmarktes, neuerdings sind es Mobile Payment-Lösungen. Eben jene boomen – zwar nicht in Deutschland, dafür aber im Rest der Welt. Insgesamt werden bereits 1,6 Milliarden Zahlungen pro Jahr über PayPass, Apple Pay oder andere Bezahldienste dieser Art abgewickelt. Doch das ist nicht der einzige Wachstumsmarkt, denn auch Anbieter von kostenlosen Kreditkarten können sich über eine positive Entwicklung freuen. So wächst auch der Markt für Zahlungen mit NFC-Kreditkarten, also einer direkten Abbuchung von der Kreditarte am Kassenterminal ohne PIN-Eingabe, rapide.

Japan, Südkorea und China als Boommärkte

Mobile Payment-Zahlungen gelten insbesondere in Asien als absoluter Renner. In Kombination mit einer Vielzahl an kostenlosen China UnionPay-Kreditkarten, die auf dem Markt zu finden sind, nutzen viele Chinesen heute fast nur noch das Mobile Payment. Das zeigen etwa die Wachstumszahlen im größten Smartphone-Markt der Welt. Wie das Technologiemagazin ZDNet in Berufung auf die Studie von Juniper Research berichtet, stieg die Zahl der Zahlungen mit Mobile Payment-Lösungen in China im letzten Jahr um 318 Prozent. Im Reich der Mitte wurden damit bereits insgesamt 1,26 Milliarden Euro mit mobilen Geräten bezahlt. Aber China ist nicht das einzige Land, wo die Kombination aus mobiler Bezahlmöglichkeit und kostenloser Kreditkarte boomt, auch in Südkorea und Japan wird das Angebot bestens angenommen. Die technikaffinen Asiaten sind beim Anstieg der Mobile Payment-Zahlungen der absolute Treiber.

Wachstumsmärkte auch in Entwicklungsländern

Ob Samsung oder Microsoft, die wichtigsten Produzenten von Smartphones suchen mittlerweile auch außerhalb der Industrienationen nach Wachstumsmärkten. Diese finden sie insbesondere in den Entwicklungsländern, in denen es bislang nur wenig Zugriff auf Bankdienstleistungen wie etwa gebührenfreie Kreditkarten gibt. Der Anstieg bei den Smartphones geht auch mit einem Anstieg bei Mobile Payment-Lösungen einher. So sehen die Anbieter insbesondere in den asiatischen und südamerikanischen Entwicklungsländern eine Chance auf weiteres Wachstum. Die Anbieter von kostenlosen Kreditkarten, etwa MasterCard, wittern dagegen in Afrika Potenzial. Gemeinsam mit einer österreichischen Firma hat der US-amerikanische Kreditkartenanbieter MasterCard die Bürger von Nigeria etwa mit einer kostenlosen Kreditkarte, die in den Personalausweis integriert ist, ausgestattet.

NFC-Technologie steht im Zentrum der Zahlung der Zukunft

Seien es Mobile Payment-Lösungen oder Zahlungen mit einer Kreditkarte mit NFC-Funktion, viele Experten sind sich sicher, dass in Zukunft fast alle kleineren Zahlungen über die Near Field Technology abgewickelt werden. Dabei gelten allerdings strenge Begrenzungen auf Höchstbeträge, in Deutschland etwa 20 bis 25 Euro. Alle Zahlungen über diesem Betrag müssen auch weiterhin durch eine PIN oder eine Unterschrift verifiziert werden. Mit Mobile Payment sind dagegen auch höhere Zahlungen möglich, hier werden höhere Geldübertragungen allerdings ebenfalls durch eine Authentifizierung bestätigt. Dafür wird beispielsweise eine E-Mail oder eine SMS versandt, in der eine PIN für eine Einmaltransaktion übertragen wird. Auch das Token-System, das von Visa vorangetrieben wird, könnte eine Lösung sein, um Zahlungen via NFC mit einer gebührenfreien Kreditkarte oder dem Smartphone in Zukunft noch sicherer zu machen. Ohne Zweifel wird die Zukunft im Kreditkartengeschäft eine spannende.


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