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22.03.2016
Bezahlen auf Rechnung auf dem absteigendem Ast bei Online-Shoppern

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Zu diesem und anderen Ergebnissen kommt die „ECC-Payment-Studie Vol. 20 – Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler und Verbraucher“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger. Für diese Studie wurden 1.877 Konsumenten im Dezember 2015 befragt, davon 883 aus Deutschland, 500 aus Österreich und 494 aus der Schweiz. Darüber hinaus wurde von November 2015 bis Januar 2016 eine Umfrage unter 394 deutschen Online-Händlern durchgeführt.

Aus Sicht der Online-Shopper

Aktuell bevorzugen vier von zehn Online-Shoppern den Kauf auf Rechnung, im letzten Jahr war das noch jeder zweite. Noch ist der Kauf auf Rechnung zwar das beliebteste Mittel, aber Paypal ist mit knapp 31 Prozent als alternatives Zahlungsverfahren ebenfalls sehr beliebt. Jeweils elf Prozent der Kunden entscheiden sich für Zahlungen mit Kreditkarte oder Lastschrift, die Sofort-Überweisung nutzen dagegen nur noch drei Prozent. Zahlungen mit Kreditkarte wurden somit immer beliebter, im letzten Jahr waren es nur knapp acht Prozent.

„Unter den von Online-Shoppern favorisierten Zahlungsverfahren, ist die Rechnung eher umständlich. Sie wird vor allem von sicherheitsaffinen Konsumenten, die nur selten online einkaufen, gewählt. Da Konsumenten jedoch immer häufiger online shoppen und dabei zunehmend auf Faktoren wie Schnelligkeit und Bequemlichkeit achten, wird die Rechnung in Zukunft weiter an Relevanz verlieren“, prognostiziert Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.

Aus Sicht der Online-Händler

Die für die ECC-Payment-Studie befragten Online-Händler bieten aktuell durchschnittlich 5,3 Zahlungsverfahren an und damit nahezu ebenso viele wie im Vorjahr. Vorkasse, PayPal, Rechnung, Kreditkarte und SOFORT-Überweisung sind am häufigsten im Payment-Mix der Händler zu finden. Betrachtet man die aus Händlersicht beliebtesten Verfahren (abgesicherte Lastschrift, Kreditkarte, abgesicherte Rechnung und Barzahlung bei Abholung) anhand der fünf wichtigsten Bewertungskriterien, zeigt sich, dass Shop-Anbieter beim Payment vor allem mit den Kosten der Zahlungsverfahren unzufrieden sind. Die Analyse zeigt, dass bei nahezu allen Payment-Methoden die Gebühren deutlich schlechter beurteilt werden als die anderen Faktoren.

„Die Mehrheit der Online-Händler deckt mit ihrem Payment-Angebot die Favoriten der Konsumenten schon gut ab. Die ECC-Payment-Studie zeigt jedoch, wie schnell sich Präferenzen von Online-Shoppern ändern können. Daher sollten Online-Händler ihren Check-out regelmäßig auf Abbruchquoten und verwendete Zahlungsmethoden überprüfen, um ihr Angebot gegebenenfalls anzupassen“, rät Professor Krüger.


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