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03.07.2014
Bezahlung mit Kreditkarte wird sicherer

Die Sicherheit im Zahlungsverkehr mit Kreditkarte nimmt weiter zu. Das geht aus Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik hervor. So gab es 2013 nur noch 8.000 Betrugsfälle, die in Zusammenhang mit Kreditkarten stehen. 2012 waren es noch zwei Prozent mehr gewesen.

Die Zeitschrift Source, Spezialist bei Kreditkarten-Themen, hat sich die Mühe gemacht, die polizeiliche Kriminalstatistik ausführlich auszuwerten und ist dabei zu positiven Ergebnissen gekommen. Entgegen dem Trend, dass immer mehr Verbrechen im virtuellen Raum durchgeführt werden, sinkt die Zahl der Kreditkartenbetrügereien. Wie Source erklärt, gelte das aber nicht für Debitkarten ohne PIN-Eingabe. Bei diesen habe es einen starken Anstieg von mehr als sechs Prozent gegeben. Insgesamt wurden fast 16.500  Betrugsfälle aufgedeckt. Als Betrugsfälle wertet die Polizei nicht nur alle Straftaten, die in Zusammenhang mit Kredit- und Debitkarten stehen, sondern führt auch alle Versuche des Betrugs auf. Demnach sind die Zahlen für erfolgreichen Kreditkartenbetrug noch deutlich niedriger.

Aufklärungsrate steigt um 0,7 Prozentpunkte

Durch stärkere Bemühungen, hat die Polizei auch bezüglich ihrer eigenen Arbeit Positives zu vermelden. So ist die Aufklärungsrate bei Kreditkartenbetrügereien im letzten Jahr um 0,7 Prozent gestiegen. Mit 37,2 Prozent wird nun immerhin mehr als jeder dritte Betrugsfall aufgedeckt. Dennoch ist noch viel Raum nach oben, denn in anderen Kriminalitätssphären ist die Aufklärungsrate deutlich höher. Bei den Debitkarten ohne PIN-Eingabe wurden im letzten Jahr immerhin schon 41,1 Prozent (3,2 Prozent mehr als im Vorjahr) aller Straftaten aufgeklärt. Bei Debitkarten ohne PIN-Eingabe waren es nur enttäuschende 36,4 Prozent.

Cyberkriminalität wird immer undurchsichtiger

Obwohl Kreditkarten ihren Ruf als sicherer Zahlungsmittel ein weiteres Mal bestätigen konnten, zeigt die Auswertung von Source auch, dass die Cyberkriminalität immer schwerer aufzuklären ist. Die Rate der Fälle, welche die Polizei lösen konnte, fiel auf erschreckende 9,2 Prozent. Im Vorjahr waren es immerhin noch 17,5 Prozent gewesen. Demnach wurden in letztem Jahr von den 64.000 registrierten Fällen nur knapp 6.000 aufgelöst. Die Polizei scheint im Moment ratlos, wie sie gegen Betrug rund um das Thema Internet vorgehen soll. Die Cyberkriminalität gilt allerdings weltweit als großes Problem. Derzeit arbeiten Sicherheitsbehörden zahlreicher Staaten zusammen, um die Problematik in den Griff zu bekommen.

Kreditkartenbetrug ist kein großes Problem

Während die Cyberkriminalität immer weiter zunimmt, zeigen sich die Zahlen beim Kreditkartenbetrug rückläufig. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die großen Vertreiber von Kreditkarten immer wieder neue Sicherheitsstandards einführen. VISA und MasterCard zeigten sich in den letzten Jahren als Vorreiter für die Einführung von neuen Systemen, die Betrug immer schwieriger machen. Problematisch bleiben aber ältere Modelle, die weniger Sicherheitsvorkehrungen vorweisen können. Bei diesen ist Betrug deutlich einfacher – gleichzeitig ist eine Aufklärung bei älteren Karten schwierig. Dennoch sollten Nutzer keine Angst haben, denn sofern sie ihre Kreditkarte mit Sorgfalt behandeln und alle Sicherheitsstandards ihres Kreditkartenunternehmens befolgen, droht fast keine Gefahr. Sollte dennoch etwas schiefgehen, zahlen MasterCard und Co gewöhnliche hohe Entschädigungssummen. Auf dem Schaden bleibt der Kreditkartenbesitzer fast nie sitzen. Gute Nachrichten, die durch eine weiter steigende Aufklärungsrate im Bereich des Kreditkartenbetrugs in wenigen Jahren sogar noch rosiger sein könnten.


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