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30.06.2015
Die Deutschen zahlen gerne für ihr Girokonto

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Die Deutschen zahlen gerne für ich Girokonto. Dieser fast schon wirr wirkende Satz ist die volle Wahrheit, wie eine Studie der Unternehmensberatung Kampmann, Berg & Partner zeigt. Im Rahmen der Studie wurden 1.000 Bundesbürger zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Das faszinierende Ergebnis: Weit mehr als die Hälfte der Deutschen ist mit einer Kontoführungsgebühr einverstanden.

Überall wird für gebührenfreie Girokonten und kostenlose Kreditkarten geworben. Doch obwohl das Angebot so groß ist, setzt noch lange nicht jeder auf ein gebührenfreies Girokonto. Eine Studie der Unternehmensberatung Kampmann, Berg & Partner, im Rahmen derer 1.000 Bundesbürger zwischen 18 und 69 Jahren befragt wurden, hat Erstaunliches ergeben. Demnach sind 81 Prozent der Verbraucher mit dem Preis für ihr Konto zufrieden, obwohl sie gar nicht wissen, wie hoch dieser konkret liegt. Bei denen, die wissen, wie viel sie bezahlen, liegt das Einverständnis mit den Gebühren immerhin noch bei 67 Prozent. Faszinierend ist aber allen voran, dass sogar mehr als die Hälfte derjenigen Verbraucher, die deutlich mehr bezahlen als der Durchschnitt, die Gebühren ihrer Bank als fair einstuften.

Gebührenfreies Girokonto muss sich erst durchsetzen

Etwas preissensibler sind die Deutschen zwar beim Thema kostenfreie Kreditkarte, grundsätzlich zeigt sich aber, dass sich bei Girokonten und Kreditkarten in den nächsten Jahren noch viel tun wird. Momentan allerdings sind die Deutschen mit den teils sehr hohen Gebühren einverstanden, wie die Studie eindrucksvoll zeigt. Dafür allerdings erwarten die Kunden auch Leistungen. Acht von zehn Befragten erwarten bei Problemen mit ihrem Finanzprodukt, dass sie bei ihrer Bankfiliale Hilfe durch einen persönlichen Ansprechpartner erhalten. Andere Services werden von 71 Prozent der Befragten erwartet. Wie wichtig gute Beratung ist, zeigt auch eine andere Kenngröße.

Gute Beratung kann sich auszahlen

Egal ob es ein um ein Girokonto oder eine gebührenfreie Kreditkarte geht – Beratung zahlt sich aus. Diese Weisheit zeigt sich in der aktuellen Studie von Kampmann, Berg & Partner ein weiteres Mal deutlich. Das sieht man insbesondere daran, dass 90 Prozent derjenigen, die mit der letzten Beratung bei ihrem Finanzinstitut zufrieden waren, auch mit ihren Kontoführungspauschalen einverstanden waren. Bei denjenigen, die mit der Beratung nicht zufrieden waren, lag die Quote nur bei 50 Prozent. Dass eine gute Beratung so wichtig ist, hätten vermutlich nur die wenigsten Experten erwartet. Dennoch ist das kein Zeichen dafür, dass Anbieter von gebührenfreien Girokonten und kostenfreien Kreditkarten keine Chance haben. Vielmehr sind verlängerte Beratungszeiten, wie sie beispielsweise bei der Deutschland-Kreditkarte vor Kurzem bekanntgegeben wurden, ein Zeichen dafür, dass nicht immer eine Filiale für gute Beratung notwendig ist.

Gute Leistung wird mit hohen Gebühren bezahlt

Das Motto „Hauptsache billig“ scheint bei Kontoprodukten nicht zu gelten. Vielmehr scheint gute Beratung und gute Leistung heutzutage besser bezahlt zu werden denn je. Dass diese Entwicklung kein Zufall ist, zeigen auch viele Direktbanken, die in den letzten Jahren viel in eine gute Beratung investiert haben. Ruft man heute bei der DKB oder der comdirect an, so hat man meist innerhalb von Sekunden einen Ansprechpartner zur Hand. Wer sich auch auf elektronische oder telefonische Beratung einlässt, der kann sogar beides haben: Niedrige Gebühren und eine ausgezeichnete Beratung. Das wird sicherlich mittelfristig auch zu einem deutschlandweiten Trend!


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