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05.09.2015
Die Prüfziffer erhöht die Sicherheit im Internet

Wer auf eine kostenlose Kreditkarte setzt, für den spielt gewöhnlich auch die Sicherheit eine wichtige Rolle. Während die meisten Menschen wissen, wie die Verifikation mit PIN und Unterschrift funktioniert, ist deutlich weniger bekannt, welche Wirkung die sogenannte Prüfziffer hat. Bei Online-Zahlungen bringt jene Ziffer aber einen entscheidenden Vorteil.

Fast alle Besitzer einer kostenfreien Kreditkarte kennen es: Man kauft im Internet ein und auf einmal soll man die Prüfziffer eingeben. Beim ersten Mal schaut man ein wenig komisch, doch schon ab der zweiten Zahlung hat man das System verstanden. Die Prüfziffer ist nämlich direkt auf der Kreditkarte vermerkt, zumeist auf der Rückseite. Man gibt also – genauso wie bei der normalen Kreditkartennummer – einfach eine Nummer ein, die man auf der Plastikkarte findet. Da stellt man sich die Frage: Welches Plus an Sicherheit bringt eine weitere Nummer? Immerhin macht es bei einem Diebstahl keinen Unterschied, ob man die Prüfziffer als weiteres Sicherheitskriterium hat oder nicht. Doch einen entscheidenden Vorteil bietet die Prüfziffer dennoch.

Weniger Kreditkartenbetrug

Die neue zwingende Eingabe von der Prüfziffer bei größeren Zahlungen im Internet hilft nämlich insbesondere dann, wenn Kreditkartenbetrüger versuchen, eine Plastikkarte für eigene Zwecke zu missbrauchen. Früher etwa war es möglich, dass man die Kreditkartendaten durch manipulierte Lesegerät ausliest. Das betrifft allerdings nur besonders hervorgehobene Aspekte einer Kreditkarte. Während etwa der Name, die Kreditkartennummer oder das Ablaufdatum auf der Kreditkarte erhöht sind, gilt das nicht für die Prüfziffer. Wer also die Daten missbräuchlich ausliest, der kommt nicht an die Prüfziffer. Das dämmt den Kreditkartenbetrug im Internet stark ein. Dazu kommt, dass auch mögliche Scans oder Fotos von Kreditkarten weniger problematisch werden. Wer Kreditkartennummer, Datum und Ablaufdatum (Vorderseite) fotografiert, hat dadurch noch nicht die Prüfziffer, die bei fast allen Kreditkarten auf der Rückseite aufgedruckt ist.

Kostenlose Kreditkarte immer mit Prüfziffer

Alle gebührenfreien Kreditkarten, die man derzeit im Kreditkartenvergleich beantragen kann, sind mit einer Prüfziffer ausgestattet. Das gilt für alle Kreditkarten von Visa und MasterCard genauso wie für die Payback American Express-Kreditkarte. Dadurch darf man sich immer auf eine kostenlose Kreditkarte mit höchsten Sicherheitsstandards freuen, denn seit zum einen die Verifikation mit Kreditkarten-PIN und zum anderen die Prüfziffer eingeführt wurde, ist die Zahl der Kreditkartenbetrüge deutlich zurückgegangen. Dennoch bleibt es von entscheidender Bedeutung, dass man nicht grob fahrlässig handelt und Kreditkartendaten genauso wie die Prüfziffer im Internet nur dann eingibt, wenn man sich sicher ist, dass man auf einer verifizierten Zahlungsseite ist. Auch im normalen Leben sollte man vorsichtig sein und seine Kreditkarte nie unbeaufsichtigt lassen, ansonsten könnte neben den gewöhnlichen Kreditkartendaten auch die Prüfziffer gestohlen werden – ohne, dass man es selbst überhaupt merken würde.

Kaum Kreditkartenbetrug in Deutschland

In Deutschland muss man sich aber relativ wenige Gedanken machen, denn wer hierzulande eine kostenfreie Kreditkarte im Geldbeutel hat, wird statistisch gesehen nicht einmal mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,1 Prozent ein Opfer von Kreditkartenbetrug. Sowohl im Internet als auch in Ladengeschäften halten sich Betrüge in Deutschland in starken Grenzen, auch weil Kreditkartenbetrug immer häufiger aufgeklärt wird. Eine gebührenfreie Kreditkarte lohnt sich also für all diejenigen, die Sorgen darüber haben, wie es um die Sicherheit von Finanzprodukten steht. Viel sicherer als mit einer Kreditkarte geht es nämlich gar nicht – auch dank der Prüfziffer!


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