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26.01.2015
Die vielen Fallen beim Geldabheben im Ausland

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Die Polen sind die größten Abzocker – bei den Umrechnungskursen bei Abhebungen mit Kreditkarte. Das zumindest haben mehrere unabhängige Tests ergeben. Bis zu zehn Prozent verlieren Kunden, die sich für die Abhebung in der „falschen“ Währung entscheiden, wenn sie in Polen Geld abheben. Warnungen von Banken und unabhängigen Testern bleiben oft ungehört.

Egal ob man sich für eine kostenlose Kreditkarte oder eine gebührenpflichtige Karte entscheidet, eine Gefahr gibt es immer: Die Abzocke bei Abhebegebühren. Dabei kann man eben jene mit ein wenig Vorsicht problemlos verhindern. Zu beachten gilt es dabei allerdings mehrere Punkte, denn so einfach wie manche Zeitungen es beschreiben, ist es auch nicht. Grundsätzlich sollten Kunden bei Abhebungen vier Aspekte bedenken. Zuallererst sollten sie sich über die Abhebegebühren der eigenen Kreditkarte informieren. Zudem ist die Auslandseinsatzgebühr, ebenfalls von der Kreditkartenbank festgelegt, zu beachten. Nicht zu vergessen ist darüber hinaus ein genauer Blick auf den Automaten. Nur wenn dieser ein Visa- oder MasterCard-Zeichen hat, fällt zumeist keine „Automatengebühr“ an. Schlussendlich ist da noch die größte Falle: Die Abhebung in Euro.

Kreditkarten ohne Abhebegebühren

Die Suche nach der perfekten kostenlosen Kreditkarte muss schon in Deutschland beginnen, denn wer sich bei der Suche nach einer Kreditkarte richtig entscheidet, der kann im Urlaub viel sparen. So bieten mittlerweile viele Anbieter kostenloser Kreditkarten von Visa oder MasterCard komplett gebührenfreie Abhebungen an. Das gilt bei den meisten Anbietern nicht nur im Inland, sondern insbesondere auch im Ausland. Auch hier ist noch ein genauer Blick erforderlich: Nicht immer erlassen Kreditkartenbanken die Gebühren auf der ganzen Welt. Unterschieden sollte hier insbesondere zwischen kostenfreien Abhebungen innerhalb der Euro-Zone und gebührenfreien Abhebungen in der ganzen Welt.

Auch beim Auslandseinsatz sparen

Dass es für den Kunden nicht immer ganz einfach ist, zeigt sich auch bei den Auslandseinsatzgebühren. So gibt es bei im Bereich der kostenlosen Visa- und MasterCard-Kreditkarten grundsätzlich drei Modelle. Anbieter, die kostenfreie Abhebungen erlauben, gleichzeitig aber eine Auslandseinsatzgebühr (meist ein bis zwei Prozent der Summe) draufschlagen. Ebenfalls negativ fallen Anbieter auf, die zwar auf eine Auslandseinsatzgebühr verzichten, dafür aber eine Abhebegebühr von bis zu fünf Prozent (meist mindestens fünf Euro pro Transaktion) nehmen. Am besten fahren Inhaber einer kostenlosen Kreditkarte, die sowohl auf Gebühren für den Auslandseinsatz als auch für Abhebungen verzichtet. Ein gutes Beispiel für ein solches Modell ist die kostenfreie Visa-Kreditkarte von der Deutschen Kreditbank (DKB).

Die richtige Entscheidung am Geldautomaten treffen

Bei all der Wahl zuhause vergessen viele Kunden allerdings, im Ausland aufmerksam zu sein. Auch wenn eine ideale kostenlose Kreditkarte ausgewählt wurde, kann es außerhalb von Deutschland und insbesondere bei Abhebungen in anderen Währungen zu Problemen kommen. Zum einen gilt es für Kunden, Ausschau nach Automaten mit Visa- und MasterCard-Emblem zu halten. Nur an diesen kann ein reibungsloser, wie in den Kreditkartenbedingungen vereinbarter, Vorgang garantiert werden. Zum anderen sollte auch an diesen Automaten noch vorsichtig agiert werden. Wer den Fehler macht, eine Abhebung in Euro zu beantragen, zahlt beim Wechselkurs oft drauf. Am meisten in Polen, aber auch in vielen anderen Ländern gibt es bei einer direkten Umrechnung (also der Auswahl „Euro“) einen deutlich schlechteren Kurs. Dadurch kann man schnell fünf bis zehn Prozent verlieren. Wer sich dagegen im Kreditkartenvergleich richtig entscheidet und auch im Ausland mit Vorsicht agiert, der kann ein unbeschwertes Leben mit seiner kostenlosen Kreditkarte genießen.


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