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09.02.2016
Diese möglichen Kosten sollten man bei einer kostenlosen Kreditkarte beachten

Wer auf eine kostenlose Kreditkarte setzt, der baut fast zwingend darauf, dass auch wirklich keine Kosten anfallen. Was viele allerdings nicht wissen: Kostenlos bezieht sich nur auf die Jahresgebühr. Andere Gebühren, etwa für den Einsatz im Ausland oder für Abhebungen an Geldautomaten, können dennoch anfallen. Wer aufpasst, der kann aber auch hier eine Menge sparen.

Keine Jahresgebühr klingt auf den ersten Blick ja schon mal nicht schlecht. Wer auf eine kostenlose Kreditkarte setzt, der kann sich gemeinhin darauf verlassen, keine Jahresgebühr zu bezahlen. Das gilt sowohl im ersten als auch in allen Folgejahren der Vertragsbeziehung. Doch die Jahresgebühr ist nur einer von mehreren weiteren Kostenpunkten, der bei Kreditkarten anfallen kann. Wer nicht aufpasst, der zahlt mit seiner Kreditkarte am Ende drauf. Wer dagegen immer aufmerksam ist und sich schon bei der Beantragung einer kostenfreien Kreditkarte die richtigen Gedanken macht, der kann davon ausgehen, am Ende die perfekte kostenlose Kreditkarte im Geldbeutel zu haben.

Abhebungen können sehr teuer werden

Doch wo genau müssen sich Inhaber einer gebührenfreien Kreditkarte Sorgen machen? Bei normalen Zahlungen schon mal nicht, denn wer beispielsweise in Deutschland bei einem Online-Shop oder in einem Ladengeschäft bezahlt, der zahlt nicht einen Cent drauf. Anders sieht es dagegen aus, wenn man Geld abheben will, um Einkäufe in bar zu bezahlen. Hier gibt es nämlich gravierende Unterschiede zwischen verschiedenen kostenlosen Kreditkarten. Besonders bei Kreditkarten, die nicht von Direktbanken ausgegeben werden, fallen teils hohe Gebühren für Abhebungen an. Diese belaufen sich auf bis zu fünf Prozent der jeweiligen Abhebesumme. Zudem wird meist eine Mindestgebühr von 4,95 Euro erhoben. Verbraucherschützer kritisieren diese teils horrenden Gebühren für Abhebungen schon lange – auch, weil die Gebühren für Abhebungen mit der Girokarte meist deutlich niedriger sind.

Kreditkarten ohne Abhebegebühr suchen

Wer öfter mal Bargeld braucht, der sollte sich entsprechend auf die Suche nach Kreditkarten machen, bei denen keine Abhebegebühr anfällt. Angeboten werden diese unter anderem von Direktbanken wie der Deutschen Kreditbank (DKB) oder der comdirect. Das Beste daran: Die kostenfreien Abhebungen sind meist nicht auf eine gewisse Anzahl im Monat oder Jahr beschränkt. Auch eine Beschränkung auf ausgewählte Automaten besteht nicht. Wer beispielsweise die gebührenfreie DKB Visa-Kreditkarte im Geldbeutel hat, der kann ohne jegliche Probleme an fast jedem Geldautomaten in Deutschland an Bargeld kommen, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Damit aber noch nicht genug, denn die DKB bietet genauso wie einige andere Anbieter auch die Möglichkeit, selbst im Ausland – und dabei selbst außerhalb der Euro-Zone – komplett gebührenfrei Geld abzuheben.

Andere mögliche Kosten im Blick behalten

Die Abhebegebühr gehört neben der Jahresgebühr bei vielen Inhabern einer kostenlosen Kreditkarte zu den wichtigsten Kostenblöcken. Das bedeutet aber keineswegs, dass man andere Gebühren komplett außer Acht lassen sollte. Da ist beispielsweise noch die Auslandseinsatzgebühr, die bis zu zwei Prozent des jeweiligen Umsatzes betragen kann. Diese Gebühr fällt immer dann an, wenn man außerhalb der Euro-Zone (also in einer Fremdwährung) einkaufen geht. Auch für die Inanspruchnahme der optionalen Teilzahlungsoption fallen vielfach schlimme Gebühren an. Wer seine Kreditkartenrechnung also nicht sofort bezahlt, der muss mit bösen Zinsen rechnen. Das ist selbst bei den meisten kostenlosen Kreditkarten so, weswegen man von der Beantragung immerzu ein offenes Auge für alle Details haben sollte!

 


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