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10.03.2015
Durch die Token-Technologie sollen Kreditkartenzahlungen noch sicherer werden

Die Token-Technologie kommt. Was lange Zeit vermutet wurde, ist nun bestätigt worden. Visa will bereits Mitte April damit beginnen, die Kundendaten durch die Token-Technologie noch besser zu schützen und Zahlungen für Kunden so noch komfortabler machen. Dabei geht es auch darum, den Markt der mobilen Zahlungen nicht komplett Firmen wie Apple zu überlassen.

Wer sich im Moment für eine kostenlose Kreditkarte interessiert, der steht oft vor der schwierigen Entscheidung, ob Visa, MasterCard oder American Express am besten passt. Visa gibt Kunden nun ein gutes Argument in die Hand, sich für ein Modell aus dem eigenen Hause zu entscheiden. Mit der Einführung der Token-Technologie, die spätestens Mitte April beginnen soll, will sich der Kreditkartenanbieter von der Konkurrenz abheben. Das Konzept soll es ermöglichen, dass Zahlungen mit kostenlosen Kreditkarten in Zukunft noch sicherer werden. Schon heute ist das kontaktlose Zahlen, egal ob mit einem Smartphone oder der Kreditkarte selbst, ein sicheres Bezahlverfahren. Um mögliche Zweifel nun komplett aus dem Weg zu räumen, setzt Visa auf die sogenannten Token.

Mehr Sicherheit beim mobilen Bezahlen

Egal ob mit einer kostenlosen Kreditkarte oder einem gebührenpflichtigen Modell – die Token-Technologie sollen Inhaber von Visa-Kreditkarten unabhängig vom Kreditkartentyp nutzen können. Die Technologie dahinter ist relativ einfach. Statt einer unverschlüsselten Übermittlung der Kreditkartendaten an ein Terminal wird ein sogenannter Token erstellt. Dieser ist eine Art Transaktionsnummer (TAN), die man bereits vom Online-Banking kennt. Im Token selbst werden die Kreditkartendaten verschlüsselt, um auf dem Weg zum Terminal nicht „abgegriffen“ werden zu können. Das Lesegerät kann den Token wieder entschlüsseln und erhält so die für die Transaktion notwendigen Daten. Entscheidend ist bei der neuen Technologie, dass es sich um Einmaltoken handelt. Eine mögliche Manipulation eines Empfangsgerätes wird somit nutzlos.

Token-Technologie wird bei allen Zahlungen angewendet

Die Token-Technologie richtet sich allerdings keineswegs nur an diejenigen, die kontaktlos bezahlen wollen. Eingesetzt werden kann die Technologie auch bei gewöhnlichen Zahlungen. Auch das bringt mehr Sicherheit, denn auch ein händlerseitiger Missbrauch wird durch die Token-Technologie ausgeschlossen. Wurden bislang die Kreditkartendaten übermittelt, wird durch den Token nur noch eine Transaktionsnummer entwickelt. Diese macht den Einkauf mit einer kostenfreien Kreditkarte noch sicherer, denn ein Händler erhält dadurch überhaupt keine wichtigen Kreditkartendaten mehr. Das gilt auch für Dritte, die versuchen könnten, Daten durch Manipulation oder Ausspähen zu erhalten. Das Einkaufen mit einer kostenlosen Kreditkarte ist besonders dann, wenn man sich für ein Modell von Visa entscheidet, in Zukunft also zweifelsohne noch angenehmer.

Deutscher Marktführer will den Wachstumskurs fortsetzen

Die neue Technologie soll auch dazu führen, dass das Wachstum von Visa in Europa weitergeht. Der Weltmarktführer hat MasterCard auch in Deutschland den Rang abgelaufen und führt mittlerweile bei der Zahl der ausgegebenen Kreditkarten. Insgesamt wurden in Europa im letzten Jahr insgesamt 16 Milliarden Transaktionen mit einer gebührenpflichtigen oder kostenlosen Kreditkarte von Visa abgewickelt. In Spitzenzeiten werden sogar 1.627 Transaktionen pro Sekunde durchgeführt. Dies geht aus von Visa veröffentlichten Zahlen hervor, die mehreren Tageszeitungen vorliegen. Wer sich im Moment also überlegt, eine neue kostenlose Kreditkarte zu beantragen, der sollte sich die Visa-Modelle besonders genau anschauen. Der Marktführer kann dank der Token-Technologie in Zukunft wohl sogar noch mehr überzeugen als bisher.


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