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12.10.2014
Der durchschnittliche Deutsche hat 24.000 Euro auf dem Girokonto

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

In den letzten Jahren sind die Zinsen für Spar- und Tagesgeldkonten so stark gesunken wie nie zuvor. Die meisten Experten hatten daher damit gerechnet, dass deutlich weniger Menschen ihr Geld sparen würden. Doch sie lagen falsch: Wie die Redaktion der Welt herausgefunden hat, sparen die Menschen mehr Geld als je zuvor.

Ob es an den vielen Angeboten mit einer integrierten kostenlosen Kreditkarte oder der guten Werbung liegt, die Deutschen eröffnen auch weiter freudig Giro- und Tagesgeldkonten. Diese werden aber keineswegs nur dafür genutzt, um Boni einzustreichen, sondern werden auch zur „Lagerung“ des eigenen Vermögens genutzt. Nach Angaben der EZB lagerten die Deutschen zuletzt knapp zwei Milliarden Euro auf Tagesgeld-, Giro- und Sparkonten – mehr als je zuvor. Während viele kostenlose Kreditkarten immerhin Guthabenzinsen von bis zu 0,9 Prozent versprechen, gibt es auf den meisten Girokonten gar nichts. Zu stören scheint das die Menschen allerdings keineswegs, denn das Einkaufsverhalten hat sich in den letzten Jahren kaum geändert.

Jeder Bundesbürger hat 24.000 Euro auf dem Konto

Wie viel jeder Bundesbürger mit einer Anlage auf einem Kreditkartenkonto, etwa dem der gebührenfreien DKB Kreditkarte, verdienen könnte, zeigt ein genauerer Blick auf die von der EZB veröffentlichten Zahlen. Insgesamt 1,9 Milliarden Euro auf Girokonten und ähnlichen Anlageformen bedeuten, dass jeder Deutscher im Durchschnitt die schier unglaubliche Summe von 24.000 Euro auf seinem Girokonto hortet. Selbst wenn der Zins, so wie es bei einigen kostenlosen Kreditkarten der Fall ist, nur bei 0,9 Prozent liegt, könnte ein jeder Bundesbürger sein Vermögen bereits im ersten Jahr um 216 Euro erhöhen. Bleibt das Geld dagegen auf dem Girokonto, so wie es zumeist der Fall ist, gibt es teilweise gar keine, manchmal immerhin noch bis zu 0,5 Prozent Zinsen. Im Endeffekt wächst das Vermögen dadurch um durchschnittlich gerade einmal 100 Euro im Jahr.

Durchschnittlicher Zins für Tagesgeld liegt bei 0,45 Prozent

Im Durchschnitt, so hat das Vergleichsportal Biallo.de errechnet, gibt es für Tagesgeld heutzutage nur noch 0,45 Prozent Zinsen. Selbst wenn die Bürger ihr durchschnittliches „Girokontovermögen“ auf ein gewöhnliches Tagesgeldkonto verschieben würden, gäbe es entsprechend nur minimal über 100 Euro Zinsen im Jahr. Wie wenig das ist, zeigt sich nicht zuletzt an der Inflation, die voraussichtlich deutlich über 0,45 Prozent liegen wird. Am Ende verlieren all die Deutschen, die im Moment sparen, also Geld. Umgehen kann ein jeder Bürger das nur durch ein paar Tricks. Wer den Aktienmarkt scheut, der sollte sich intensiv mit Anlagen auf gebührenfreien Kreditkarten befassen, denn diese bringen zumeist deutlich bessere Zinsen.

Mit der Kreditkarte mehr als ein Prozent Zinsen

Zwar gibt es auch heute noch Tagesgeldkonten, die über ein Prozent Zinsen versprechen, allerdings sind die Lockangebote meist auf ein Jahr begrenzt. Anders bei Kreditkarten. Die DKB bietet etwa bis 300.000 Euro einen garantieren Guthabenzins von 0,9 Prozent. Wer von einer kostenlosen Kreditkarte Abstand nimmt und für seine Anlage etwas Geld in die Hand nehmen will, der kann sich auch bei kostenpflichtigen Kreditkarten umschauen. Mit dem besten Modell der Miles & More Credit Card, das mittlerweile etwas mehr als 100 Euro im Jahr kostet, gibt es deutlich mehr als ein Prozent Zinsen. Besonders bei größeren Anlagen kann sich das schnell lohnen. Besser angelegt als auf dem Girokonto ist das Geld definitiv.


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