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23.07.2013
Gebührengrenzen für VISA und MasterCard? – EU plant Einschränkungen

VISA und MasterCard Kreditkarten
Schon seit einigen Jahren liegen die Europäische Union und die Kreditkartenriesen MasterCard und VISA im Zwist. Ursache der Auseinandersetzung: Der EU ist es ein Dorn im Auge, dass die beiden Unternehmen den europäischen Kreditkartenmarkt nahezu allein regieren und dadurch Gebühren und Preise ohne weiteren Wettbewerb bestimmen können. Händler müssten so viel zu hohe Gebühren für das Anbieten bargeldloser Bezahlterminals zahlen, die letztlich der Verbraucher trägt, klagt die EU und wittert einen Missbrauch dieser Monopolstellung. Deshalb möchte die Europäische Kommission nun eingreifen und die Händler durch eine Abgabengrenze entlasten.
Das bargeldlose Bezahlen per Kreditkarte wird immer beliebter. Scheine und Münzen waren gestern, heute wird einfach die Kreditkarte gezückt. Am besten eine kostenlose Kreditkarte, die dauerhaft keine Grundgebühr kostet. Bezahlen Sie mit dieser in einem Geschäft, Restaurant oder Hotel in Euro, so ist diese Leistung für Sie kostenlos.* Sie bezahlen nur den Rechnungsbetrag, Gebühren fallen für den Einsatz Ihrer Kreditkarte nicht an. Was viele nicht wissen: Der Händler, bei dem Sie gerade bargeldlos bezahlen, entrichtet für diesen Service aber eine Gebühr an Ihre kartenausgebende Bank. Die Höhe dieser Gebühr fällt europaweit ganz unterschiedlich aus. So sind es in den Niederlanden gerade einmal 0,2 Prozent des Kartenumsatzes, in Polen hingegen rund 1,5 Prozent. Viel zu teuer, meint die EU und mischt sich in die Gebühren der Kreditkartengesellschaften ein. Per Gesetz möchte sie nun die Händler vor zu hohen Abgaben schützen und die Gebühren auf 0,3 Prozent drosseln.

EU gegen VISA und MasterCard – Streit gibt es bereits seit vielen Jahren

Im Kreditkartensektor sind VISA und MasterCard die absoluten Marktführer in Europa. Rund 90 Prozent des Geschäftes vereinen die beiden Unternehmen auf sich. Da hat Konkurrenz kaum eine Chance. Und genau hier sieht die Europäische Kommission ein Problem: Durch diese Monopolstellung der beiden Firmen ist ein Wettbewerb kaum noch möglich. Preise und Gebühren entstehen so nicht auf dem Markt, sondern werden von den Unternehmen selbst bestimmt. Und diese Gebühren sind viel zu hoch, mahnt die EU. Bereits seit vielen Jahren geht sie daher gegen VISA und MasterCard vor. Mit Erfolg: 2007 verbot die Europäische Kommission beispielsweise überhöhte Gebühren für Karteneinsätze im EU-Ausland – VISA und MasterCard klagten erfolglos.

Deckelung der Gebühren per Gesetz – EU plant europaweit einheitliches Gebührenmodell

Niedrigere Gebühren für Kartenzahlungen würden nicht nur die Händler, sondern letztlich auch den Verbraucher entlasten, argumentiert die Europäische Union. Schließlich könnte der Handel die Einsparungen an seine Kunden weitergeben. VISA und MasterCard sowie die Kreditinstitute, mit denen die Kreditkartenunternehmen zur Ausgabe der Karten zusammenarbeiten, müssten hingegen herben Verlusten entgegensehen. Experten vermuten daher, dass die Gebühren einfach an anderer Stelle wiederbeschafft werden, sodass der Verbraucher am Ende kaum Vorteile aus dem neuen EU-Gesetz ziehen kann. Bis dieses aber wirksam ist, wird ohnehin noch einige Zeit vergehen. Bislang diskutieren die EU-Mitgliedstaaten und das Parlament noch über die genauen Rahmenbedingungen.

Kostenlose Kreditkarten ohne Zukunft? Profitieren Sie jetzt noch schnell von den Vorteilen

Müssen die Banken auf einen Teil ihrer Einnahmen verzichten, ist es durchaus vorstellbar, dass zum Ausgleich an anderer Stelle Gebühren erhoben werden. Bislang bieten viele Kreditinstitute beispielsweise kostenlose Kreditkarten an, die für Sie als Verbraucher ohne Grundgebühr sind – dauerhaft und bedingungslos. Hier verdienen die kartenausgebenden Institute eben zum Beispiel an Ihrem Einsatz der Kreditkarte, denn bei jeder Kartenzahlung werden für den Händler Gebühren fällig. Sind diese Gebühren aber bald so gering, dass die Banken und Kreditinstitute kaum noch davon profitieren, ist eine kostenlose Kreditkarte für sie nicht mehr lukrativ. Durch einen regelmäßigen Jahresbeitrag können die Banken da schon mehr Geld einnehmen, weshalb Experten vermuten, dass die Institute zukünftig kaum noch kostenlose Kreditkarten anbieten werden. Deshalb sollten Sie sich jetzt noch schnell für eine kostenlose Kreditkarte entscheiden, denn noch ist das Angebot an VISA und MasterCard Kreditkarten ohne Grundgebühr groß. Sparen Sie überteuerte Jahresbeiträge und genießen Sie alle Vorzüge einer weltweit akzeptierten Kreditkarte. Im Kreditkartenvergleich von Kostenlose-Kreditkarte.de finden Sie eine Auswahl an geeigneten VISA und MasterCards ohne Jahresgebühr. Schauen Sie rein!


* Karteneinsätze in einer fremden Währung (Nicht-Euro) können mit einem Auslandseinsatzentgelt belastet werden. Die Höhe dieser Auslandsgebühr entnehmen Sie bitte dem Preisverzeichnis Ihrer Kreditkarte.

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