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12.10.2015
Für Händler lohnt sich das Anbieten von Kreditkartenzahlung

Mit kostenlosen Kreditkarten beschäftigt man sich eigentlich immer nur aus Kundensicht, doch es kann sich lohnen, auch die andere Perspektive einzunehmen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass auch Händler von der Zahlung mit Kreditkarte profitieren können. Auch andere Zahlungsarten könnten für steigende Umsätze im Online-Handel sorgen – vorausgesetzt, sie werden angeboten.

Die Huffington Post hat sich in einem aktuellen Artikel einer interessanten Thematik angenommen. Anstatt das Thema Zahlungsarten aus der Perspektive von Verbrauchern anzugehen, haben sich die Redakteure für die Perspektive von Händlern entschieden. Doch was macht es für Händler eigentlich für einen Unterschied, eine Zahlung mit einer kostenfreien Kreditkarte oder einem anderen Zahlungsmittel anzubieten? Lohnt es sich für Händler überhaupt, mehrere Zahlungsarten anzubieten und wo sind die Risiken? Viele Kunden denken an Fragen wie diese nicht und ärgern sich, wenn ihre beliebteste Zahlungsart nicht angeboten wird. Ein Blick auf die Position von Händlern kann sich allerdings dennoch lohnen, auch um zu verstehen, warum die Zahlung mit kostenlosen Kreditkarte immer häufiger möglich ist.

Mehr Zahlungsarten, mehr Umsatz

Eines betonen die Autoren des Artikels besonders: Je mehr Zahlungsarten angeboten werden, desto größer ist der Umsatz eines Shops. Dieser Leitsatz ist leicht erklärt, denn wenn Kunden so bezahlen können, wie sie bezahlen wollen, dann kaufen sie auch auf jeden Fall ein. Können sie dagegen nur mit einer Zahlungsart bezahlen, die sie nicht präferieren, erscheint ein Kaufabbruch durchaus möglich. Deshalb steigt nicht nur der Umsatz, es sinkt auch die Kaufabbruchsrate, die im Online-Handel traditionell besonders hoch ist. Wer also neben der klassischen Zahlen per Vorkasse auch noch weitere Zahlungsarten anbietet, der kann seine Umsätze maximieren und so am Ende möglicherweise auch mehr Gewinn machen.

Risiken von Zahlungsarten nicht überschätzen

Es hat selbstredend einen Grund, warum viele Anbieter darauf verzichten, die Zahlung mit diversen Zahlungsarten zu erlauben. Neben dem Verwaltungsaufwand entstehen selbstredend auch Kosten, etwa für die Abwicklung von Zahlungen per PayPal oder Kreditkarte. Bei der Zahlung mit Rechnung oder der Lastschrift kommt zudem ein Risiko auf die Händler zu. Bei der Zahlung mit Rechnung besteht das Risiko, dass der Kunde einfach nicht bezahlt und bei der Zahlung per Lastschrift ist rein rechtlich eine Rückbuchung innerhalb von vier Wochen nach Kauf möglich. Bleibt die Zahlung aus oder wird das Geld zurückgebucht, bleibt der Händler meist auf seinen Kosten sitzen oder muss einen langen Rechtsstreit hinnehmen. Das Risiko ist aber geringer als viele denken: Gerade einmal ein Prozent aller Lastschriftzahlungen werden zurückgebucht – korrekte Rückbuchungen eingerechnet.

Kosten von Kreditkartenzahlungen gedeckelt

Dass immer mehr Händler die Zahlung mit einer kostenfreien Kreditkarte erlauben, liegt auch daran, dass die Kosten für die Kreditkartenzahlung von der Europäischen Union gedeckelt wurden. Händler müssen für jede Zahlung nunmehr nur noch 0,3 Prozent der Gesamtsumme an die Kreditkartenbank abtreten. Früher mussten Händler teilweise über zwei Prozent der Zahlung an die Bank abtreten – einer der Gründe, warum man mit der kostenlosen Kreditkarte nicht überall einkaufen konnte. Das wird sich vermutlich allerdings bald ändern, denn die Kreditkarte wird ein immer beliebteres Zahlungsmittel. Das gilt sowohl für Verbraucher als auch für Händler, denn bei der Kreditkartenzahlung genießen beide ein großes Plus an Sicherheit!


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