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27.06.2015
Geld anlegen auf der Kreditkarte: Die Rote MasterCard

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Wer auf der Suche nach einer neuen Kreditkarte ist, der blickt derzeit gerne auch auf den Guthabenzins. Erstaunlicherweise gibt es bei kostenlosen Kreditkarten meist die höchsten Zinsen. Am bekanntesten ist dabei zweifelsohne die DKB Visa-Kreditkarte, die einen Zinssatz von 0,7 Prozent bietet. Es geht aber noch besser. Die eher unbekannte Rote MasterCard der Ikano Bank bietet 0,75 Prozent Zinsen auf Anlagen bis 100.000 Euro.

Das Tagesgeld wird für immer mehr Menschen unattraktiv. Viele Banken haben die Zinsen in den letzten Monaten mehr als nur radikal zusammengestrichen. Oft werden nur noch Mikrozinsen von 0,1 oder 0,2 Prozent geboten. Manche Banken verzichten beim Tagesgeld mittlerweile sogar komplett auf eine positive Verzinsung. Doch welche Auswege gibt es, wenn man sein Geld dennoch mit größter Sicherheit anlegen und entsprechend auf Aktien und Anlagen verzichten will? Kreditkarten haben sich hierbei in den letzten Jahren immer häufiger als sehr gute Alternative erwiesen. Wer sich im Kreditkartenvergleich nach kostenlosen Kreditkarten umsieht, der findet mittlerweile viele Produkte, die höhere Zinsen versprechen als Tagesgeldkonten.

Bis zu 0,75 Prozent Zinsen auf Guthaben

Eigentlich mag man vermuten, dass Premium-Kreditkarten höhere Zinssätze bieten als gebührenfreie Modelle – das ist jedoch nicht der Fall. Die wenigsten Kreditkarten aus dem Premium-Bereich bieten überhaupt Zinsen auf Guthaben, die Ausnahmen überzeugen nur selten. Anders bei kostenlosen Kreditkarten. Zwar gibt es auch bei diesen einige Modelle, die keine Guthabenzinsen versprechen, andere überzeugen dagegen auf ganzer Linie. Am bekanntesten ist dabei die DKB Visa-Kreditkarte. Wer bis einschließlich Mai 2015 Geld auf der Kreditkarte anlegte, der erhielt 0,9 Prozent Zinsen. Seit dem 1. Juni und einer Novellierung der Bedingungen gibt es nur noch 0,7 Prozent. Dadurch hat die DKB auch ihren Spitzenplatz verloren, denn die ebenfalls kostenlose Rote MasterCard der Ikano Bank besticht durch eine Verzinsung von 0,75 Prozent.

Die Rote MasterCard der Ikano Bank – eine richtige Alternative?

Doch was kann man von der kostenlosen Kreditkarte der schwedischen Bank halten? Ist die Karte wirklich attraktiv oder sollte man doch lieber auf die DKB Visa-Kreditkarte setzen? Diese Frage kann man nur dann beantworten, wenn man seine Präferenzen genau überblickt. Die kostenlose Rote MasterCard überzeugt zum einen dadurch, dass keine Jahresgebühr anfällt und zum anderen dadurch, dass Guthaben bis zu 100.000 Euro mit 0,75 Prozent verzinst werden – und das bei täglicher Verfügbarkeit des Geldes. Hier hört die Vorteilswelt der Roten Kreditkarte aber schon wieder auf, denn im Vergleich zu anderen kostenlosen Kreditkarten sind die Gebühren bei dem Modelle der schwedischen Ikano Bank sehr hoch. Für Abhebungen fallen 2,75 Prozent (mindestens 4,75 Euro), für den Auslandseinsatz 1,5 Prozent und für die Teilzahlungsoption 11,9 Prozent Gebühren an.

DKB-Kreditkarte ist die bessere Lösung

Wem die Idee einer kostenlosen Kreditkarte mit all ihren Vorteilen in Verbindung mit der Geldanlage gefällt, der sollte die Rote MasterCard der Ikano MasterCard lieber links liegen lassen. Die Kreditkarte der DKB überzeugt schlichtweg deutlich mehr. Wenngleich der Zinssatz mit 0,7 Prozent – dafür aber bis zu 300.000 Euro Anlagesumme – etwas niedriger ist, fallen für alle anderen Leistungen deutlich weniger Gebühren an. Wer die kostenlose Kreditkarte dagegen nur nutzen will, um Geld anzulegen, für den kann sich auch die Rote MasterCard lohnen, denn es steht fest, dass Kreditkarten sich besser zur Geldanlage eignen als die meisten Tagesgeld- und erst recht Girokonten.


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