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28.08.2015
Hohe Sicherheit durch Limits für Abhebungen

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Kostenlose Kreditkarten machen es möglich, dass man überall auf der Welt bezahlen und einkaufen kann. Doch auch wenn man ein hohes Kreditkartenlimit hat, sollte man immer darauf achten, dass es auch beim Abheben an Geldautomaten gesonderte Limits gibt. Diese legen einerseits die ausgebenden Kreditkartenbanken und andererseits die Betreiber von Geldautomaten fest.

Wer eine kostenlose Kreditkarte im Geldbeutel hat, der bekommt normalerweise entweder bei der Beantragung oder wenig später per Brief ein Limit festgelegt. Dieses Limit besagt, wie viel Geld man mit seiner Kreditkarte jeden Monat umsetzen darf. Bei nahezu allen kostenfreien Kreditkarten ist es zudem möglich, seinen Verfügungsrahmen nach einigen Monaten Vertragspartnerschaft entweder temporär oder langfristig zu erhöhen. Hin und wieder ist sogar eine Verdoppelung des Kreditkartenlimits drin, wenn man beispielsweise größere Möbeleinkäufe oder eine Urlaubsreise plant. Sollte die Bank eine Erhöhung ablehnen, kann man auch selbst aktiv werden. Bei nahezu allen gebührenfreien Kreditkarten ist es möglich, Guthaben auf das Kartenkonto zu überweisen. Das erhöht automatisch das Kreditkartenlimit. Überweis man etwa 1.000 Euro auf sein Kreditkartenkonto, so steigt auch der Verfügungsrahmen um 1.000 Euro.

Limits an Geldautomaten beachten

Hat man etwa für den Urlaub erstmal ein großzügiges Limit, lässt sich der Urlaub meist entspannt genießen. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass für Geldautomaten gesonderte Limits gelten. Wer also im Urlaub viel mit Bargeld bezahlen will, sollte sich entweder vor dem Urlaub mit ausreichenden Finanzmitteln eindecken oder genau über die jeweiligen Limits Bescheid wissen. Dabei gilt es zu unterscheiden zwischen den Limits, die von der eigenen Kreditkartenbank vorgegeben werden und denen, die vom Automatenbetreiber bestimmt werden. Dabei kann man nur schwer eine einheitliche Regel finden, denn besonders die Kreditkartenanbieter haben teils stark differierende Limits, die teilweise sogar im In- und Ausland unterschiedlich sind.

Bis zu 1.000 Euro am Tag abheben

Blickt man auf einige prominente kostenlose Kreditkarten, so wird schnell klar, wie groß die Unterschiede teilweise sind. Bei der comdirect etwa gibt es nur maximal 600 Euro am Tag, bei der DKB dagegen 1.000 Euro. Dabei spielt es bei beiden Banken keine Rolle, ob die Abhebungen im In- oder Ausland erfolgen. Auch sogenannte Wochenlimits gibt es oft. Zwar kann man bei einigen Banken bis zu 1.000 Euro am Tag abheben, nicht immer bedeutet das aber, dass man in der Woche – wie etwa bei der DKB – auch 7.000 Euro abheben kann. Vielmehr liegen die Wochenlimits teilweise bei dem dreifachen oder vierfachen des täglichen Limits. Vor dem Urlaub oder der nächsten Geschäftsreise sollte man sich also am besten bei der eigenen Bank informieren, wie hoch die Limits sind, um am Geldautomaten nicht doof dazustehen.

Sicherheit durch Limits an Geldautomaten

Zum Schutz vor Betrug setzen auch die Kreditkartenbanken Limits fest, die dafür sorgen sollen, dass Betrüger maximal kleine Summen mit einer gestohlenen Kreditkarte entwenden können. Nur selten wird man einen Geldautomaten finden, der mehr als 300 Euro auf einmal ausspuckt. Wer also etwa mit der kostenfreien DKB Visa-Kreditkarte sein gesamtes Tagesvolumen abheben will, muss entweder mehrere Vorgänge durchführen oder sich mindestens drei Geldautomaten suchen. All das mag auf den ersten Blick sehr anstrengend klingen, doch im Ernstfall wird man glücklich sein, denn sollte man tatsächlich mit einem Betrugsfall konfrontiert werden, würde es ohne Limits schnell sehr teuer werden.


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