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23.03.2015
Junge gibt 4.500 US-Dollar mit Kreditkarte des Vaters aus

Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Das Kreditkartenlimit ist für viele Kunden ein Ärgernis. Egal ob eine kostenlose Kreditkarte beantragt wurde oder man sich sogar für ein teures Premiummodell entschieden hat, das Limit macht einem bei größeren Anschaffungen oft einen Strich durch die Rechnung. Dass es aber dennoch sehr sinnvoll ist, zeigt der Fall von Jeremy Hillman, dessen Sohn mit der Kreditkarte des Vaters 4.500 US-Dollar in einem Online-Spiel ausgegeben hat.

Jeremy Hillman hat eigentlich viel wichtigere Probleme. Der Kommunikationschef der Weltbank arbeitet viel und hat zumeist mit weltweit relevanten Problemen zu tun. Dass auch er aber in ganz persönlicher Hinsicht vor Probleme gestellt sein kann, zeigt sich aktuell an einem Blog-Eintrag Hillmans. In diesem erklärt der Kommunikationschef, dass sein Sohn 4.500 US-Dollar für gebührenpflichtige Zusatzleistungen im Spiel FIFA 15 ausgegeben hat. Mit den meisten kostenlosen Kreditkarten wäre das auf Grund eines sinnvoll gesetzten Limits überhaupt nicht möglich gewesen, bei der Premium-Kreditkarte von Hillman allerdings schon. Das ausgegebene Geld, so Hillman, spiele für ihn keine so große Rolle – er ärgert sich viel mehr über den Herausgeber des Spiels Electronic Arts.

13-Jähriger bezahlt 4.500 US-Dollar für Fußballspieler

Kurios ist auch, dass Hillmans Sohn gerade einmal 13 Jahre alt ist. Der Junge ist begnadeter FIFA-Spieler und verbringt entsprechend einige Zeit vor seiner Xbox One. Während das für die Eltern vermutlich noch in Ordnung war, können sie vermutlich weniger damit leben, dass der Sohnemann insgesamt 4.500 US-Dollar für Zusatzleistungen wie den Kauf von Spielern ausgegeben hat. Alle Transaktionen wurden mit der Kreditkarte des Vaters durchgeführt. Dieser, so gibt er auf seinem Blog zu, überprüfe seine Kreditkartenabrechnung nicht gerade häufig, sodass ihm die Großeinkäufe des Sohns eine gewisse Zeit nicht aufgefallen seien. Geärgert hat sich der Kommunikationschef der Weltbank allerdings dennoch – auch, weil Electronic Arts sich bezüglich einer Rückerstattung quer stellt und das, obwohl der Sohn von Hillman in Deutschland noch nicht einmal geschäftsfähig wäre.

Limits schützen vor ähnlichen Fällen

Wer eine gebührenfreie Kreditkarte im Geldbeutel hat, muss sich deswegen nun aber nicht automatisch Sorgen machen. Dank der festgeschriebenen Kreditkartenlimits ist es meist überhaupt nicht möglich, dass man in einem Monat 4.500 US-Dollar ausgibt. Zudem erhält man bei vielen kostenlosen Kreditkarten mittlerweile eine Mitteilung per SMS oder E-Mail, wenn eine Transaktion durchgeführt wurde. Dadurch lässt sich ohne Probleme nachverfolgen, wer wo und wann Geld mit der Kreditkarte ausgegeben hat. Ein ähnlicher Fall wie der von Hillman wird mit einer normalen kostenfreien Kreditkarte entsprechend wohl kaum passieren.

Volle Kontrolle dank elektronischen Abrechnungen

Damit Kinder nicht mit der Kreditkarte hantieren, kann man zudem zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Wird die Karte beispielsweise in eine Konsole eingepflegt, so kann man festlegen, dass Zahlungen per PIN bestätigt werden müssen. Man kann zudem natürlich komplett darauf verzichten, eine Kreditkarte in Online-Systeme einzupflegen. Schlussendlich dient auch die Kreditkartenabrechnung als gute Kontrolle. Bei den meisten kostenlosen Kreditkarten wird diese für den vergangenen Monat immer zu Beginn des Folgemonats versendet. In dieser kann man dann schnell und einfach im Internet nachvollziehen, welche Zahlungen durchgeführt wurden. Fällt auf, dass man einen Betrag nicht kennt, kann man bei der Kreditkartenbank erfragen, welcher Anbieter hierfür verantwortlich ist – der Schuldige ist dann meist schnell gefunden.


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