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25.08.2015
Kreditkarten hängen Girokarten im Ausland deutlich ab

Bildquelle: © Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

Die EC-Karte ist auch heute noch eines der beliebtesten Zahlungsmittel der Deutschen. Sogar im Ausland setzen immer mehr Menschen auf die Plastikkarte. Im Vergleich zu Kreditkarten ergeben sich im Ausland aber zahlreiche Nachteile, die keineswegs zu vernachlässigen sind. Wer auf eine Kreditkarte setzt, der kann im Laufe der Zeit jede Menge Geld sparen.

Kostenlose Kreditkarten gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, dasselbe gilt auch für Girokarten. Die EC-Karte, die in anderen Ländern kaum eine Rolle spielt, erlebt in Deutschland einen unvergleichbaren Boom. Die Annahmestellen sind dabei mittlerweile nahezu unendlich. Fast überall, wo man mit Bargeld bezahlen kann, ist auch die Zahlung mit einer EC-Karte möglich. Viele Menschen neigen aber dazu deswegen zu denken, dass eine Girokarte auch im Ausland die beste Lösung ist. Dabei handelt es sich aber um einen großen Fehler, denn Girokarten sind zumeist nicht nur teurer, wenn sie im Ausland eingesetzt werden, sondern werden zugleich oft gar nicht erst akzeptiert.

Schwierigkeiten beim Einsatz im Ausland

Die in Deutschland enorm populäre EC-Karte ist in vielen europäischen Ländern zwar bekannt, aber keineswegs so beliebt wie in Deutschland. Das sorgt dafür, dass die Karte zwar bei größeren Händlern eingesetzt werden kann, in vielen Ladengeschäften aber nicht akzeptiert wird. Noch schlimmer wird es außerhalb von Europa, wobei es allerdings zu differenzieren gilt. Ähnlich wie bei kostenfreien Kreditkarten gibt es auch bei Girokarten verschiedene Anbieter. Am verbreitesten sind in Deutschland sogenannte Maestro-Karten, die von MasterCard ausgegeben werden. Viele Banken haben in den letzten Jahren allerdings damit begonnen, V-Pay-Karten auszugeben. Zwar sind diese Karten sicherer und überzeugen oft durch bessere Konditionen, doch zugleich werden sie außerhalb von Europa nahezu nirgendwo angenommen.

Höhere Kosten für Geldabhebungen

Viel schlimmere Folgen haben allerdings die höheren Kosten, die etwa für Geldabhebungen entstehen. Verglichen mit kostenlosen Kreditkarten zahlen Inhaber einer EC-Karte nahezu immer mehr. Während bei den meisten kostenlosen Kreditkarten, also beispielsweise der DKB Visa-Kreditkarte oder der comdirect Kreditkarte, gar keine Gebühren für Abhebungen anfallen, liegen diese bei Girokarten meist bei einigen Euro pro Vorgang. Wer mehrmals im Jahr Geld abhebt, kann mit einer kostenfreien Kreditkarte entsprechend viel Geld sparen. Dazu kommt auch bei Geldautomaten, dass die Akzeptanz von EC-Karten maximal durchschnittlich ist. Gerade im Ausland bekommt man mit einer Girokarte nicht an jedem Geldautomaten auch Bargeld. Das gilt besonders dann, wenn man eine V-Pay Girokarte im Geldbeutel hat.

Hohe Sicherheit bei Kreditkarten

Bei all diesen Vorteilen überrascht es nicht, dass all diejenigen, die sich intensiv mit Zahlungsmitteln auseinandergesetzt haben, lieber eine kostenlose Kreditkarte als eine Girokarte wählen. Das liegt zudem auch daran, dass man sich bei Kreditkarten auf ein Sicherheitsversprechen verlassen kann, das seinesgleichen sucht. Wer mit einer Kreditkarte von Visa oder MasterCard bezahlt, der darf nicht nur auf die höchsten Sicherheitsstandards setzen, sondern profitiert auch von großer Kulanz, sollte es dennoch zu Problemen kommen. Bei den wenigsten Kreditkartenbanken liegt die Selbstbeteiligung bei einem Betrugsfall bei mehr als 100 Euro. Viele Banken verzichten im Ernstfall sogar komplett auf die Erhebung von einer Selbstbeteiligung. So viel Sicherheit wie bei einer kostenlosen Kreditkarte bekommt man sonst nirgendwo. Wer also im Ausland neben besseren Konditionen auch von den höchsten Sicherheitsstandards profitieren will, der sollte sich zwingend für eine kostenlose Kreditkarte anstatt einer Girokarte entscheiden.


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