TelefonBestellberatung unter 0351-64757550 (Mo-Sa 8-20 Uhr, So 8-18 Uhr)

03.09.2014
MasterCard plant mit großem Wachstum auf dem Weltmarkt

Die Zukunft für MasterCard sieht rosig aus. Ein Grund dafür sind gute Zahlen aus Südamerika, die das Unternehmen bereits seit Jahren vermelden kann. Nun soll es noch sogar noch mehr werden. Bis 2019 will MasterCard seine Umsätze in Südamerika verdoppeln. In kaum einer anderen Weltregion ist das Wachstum bei Kreditkartenzahlungen so groß.

Wäre die Welt für MasterCard überall so rosig wie in Südamerika, dann könnten sich die Manager wohl über deutlich größere Boni freuen. In den vielen Ländern des Kontinents darf sich MasterCard in den nächsten Jahren über ein enormes Wachstum freuen. Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Die beiden wichtigsten sind schnell benannt: Zum einen haben Privatleute mittlerweile mehr Geld zur Verfügung und konsumieren deshalb mehr, zum anderen gibt es einen spektakulären Anstieg bei elektronischen Zahlungsmethoden. Es scheint fast, als habe Bargeld in vielen Ländern Südamerikas bereits ausgedient.

Unaufhaltsamer Vormarsch der Kredit- und Debitkarten

Das große Wachstum von MasterCard hängt nicht nur damit zusammen, dass die Anzahl der Kreditkarten in den Ländern Südamerikas immer größer wird. Der Boom steht insbesondere mit den Debitkarten, die besonders in ärmeren Ländern enorm beliebt sind, in Zusammenhang. Das Prinzip einer Debitkarte liegt eher näher an dem einer Girokarte. Im Gegensatz zu Zahlungen mit einer Kreditkarte wird bei einer Debitkarte sofort abgebucht. Das heißt, dass die ausgebende Bank keinen Kredit gewährt, sondern den Betrag viel mehr direkt vom Konto der jeweiligen Person abzieht. Im Vergleich zu Girokarten haben die Debitkarten deutlich mehr Funktionen.

Viel Raum für Wachstum

Der enorme Vormarsch der Kreditkarten in Südamerika hängt auch damit zusammen, dass viele Länder des Kontinents bei Finanzgeschäften bislang nahezu als rückständig zu bezeichnen sind. Im Durchschnitt des Kontinents haben gerade einmal 39 Prozent aller Bürger Zugang zu gewöhnlichen Finanzinstrumenten. Im Vergleich: In hochentwickelten Ländern verfügen mehr als 90 Prozent der Bevölkerung entweder über eine Kreditkarte, ein Girokonto oder andere Anlageformen. Auch deswegen ist MasterCard bislang kein großer Spieler auf dem südamerikanischen Markt. Die größten Umsätze macht das Unternehmen bislang in Europa und Nordamerika.

Nur 60 Prozent des Umsatzes außerhalb Nordamerikas

Entsprechend viel Raum hat MasterCard außerhalb des Heimatlandes zu wachsen. In Amerika macht MasterCard bislang mit Abstand den meisten Umsatz. Auch Kanada und Mexiko sind für das Unternehmen wichtige Märkte. Außerhalb von Nordamerika und Europa versucht MasterCard deshalb bereits seit Jahren, Fuß zu fassen. Die Zahlen geben den Managern Recht, denn das Kreditkartenunternehmen wächst auf dem internationalen Markt kontinuierlich. Das gilt insbesondere für wenig entwickelte Länder in Südamerika, Asien und Afrika. Dort überzeugt MasterCard durch eine Reihe innovativer Produkte, die auf andere Zielgruppen setzen als Kreditkarten in entwickelten Ländern.

Bis zu 70 Prozent Wachstum auf dem internationalen Markt

Auf Grund des großen Innovationsgeistes von MasterCard gehen Experten davon aus, dass die Firma in wenig entwickelten Ländern noch enorm wachsen kann. Das Unternehmen selbst beziffert die Wachstumschancen außerhalb Nordamerikas ebenfalls hoch. Bis 2020 will die Firma aus den Vereinigten Staaten auf den anderen fünf Kontinenten um mehr als 70 Prozent wachsen. Ein ambitioniertes Ziel, zu dessen Erfüllung Südamerika mit seinem enormen Potenzial für Kreditkartenunternehmen mit Sicherheit beitragen wird.


Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews