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22.01.2016
Negative Entwicklung bei der Zahlung mit Girokarten

Erstmals überhaupt gab es im ersten Halbjahr 2015 weniger Zahlungen mit Girokarten als noch im Vorjahreshalbjahr. Statt 1,26 Milliarden Transaktionen wurden nur noch 1,25 Milliarden Transaktionen gemessen. Überraschend ist diese Entwicklung insbesondere deshalb, weil die Anzahl der Zahlungen mit Giro- und Kreditkarten auf der ganzen Welt eigentlich deutlich wächst.

Auf der ganzen Welt setzen immer mehr Menschen auf die Zahlung mit kostenlosen Kreditkarten und auch in Deutschland werden kostenfreie Kreditkarten immer beliebter. Über die Girokarte kann man das aber scheinbar nicht mehr sagen, denn wie die Deutsche Kreditwirtschaft, die für das EC-System verantwortlich ist, bekanntgegeben hat, gab es im ersten Halbjahr 2015 erstmals einen Rückgang der Anzahl der Zahlungen. Auch wenn dies nicht empirisch nachgewiesen werden kann, macht die Deutsche Kreditwirtschaft dafür allen voran die Entwicklung an Tankstellen verantwortlich. Dort sollen deutlich weniger Zahlungen abgewickelt worden sein als noch im Vorjahr. Das liege unter anderem daran, dass viele Tankstellen mittlerweile ein Mischverfahren anbieten würden, das von der Statistik nicht erfasst werde, heißt es in der Pressemitteilung.

Überholt die Kreditkarte die Girokarte?

In Deutschland ist die Girokarte bei der Bezahlung ein absolutes Non-plus-ultra. Kein anderes Produkt wird so häufig verwendet wie die Girokarte – selbstredend abgesehen von Bargeld. Doch die Kreditkarte könnte dank dem Aufstieg der kostenlosen Kreditkarten bald genau diesen Rang übernehmen, denn dank niedriger Interbankenentgelte akzeptieren mittlerweile immer mehr Händler Karten von Visa und MasterCard. Die Zahl der Transaktionen könnte deswegen 2016 stark steigen, was für alle Seiten viele Vorteile hat. Zahlungen mit Kreditkarten sind für Verbraucher nämlich eigentlich deutlich komfortabler als Zahlungen mit einer Girokarte. Kreditkarten gewähren einen kurzfristigen Kredit und bieten zudem meist höhere Sicherheitsstandards. Dank der NFC-Technologie gehen Zahlungen mit den meisten kostenlosen Kreditkarten zudem deutlich schneller.

Kreditkarte in anderen Ländern schon die Nummer eins

In Deutschland gibt es für die Kreditkarte sowieso noch eine Menge aufzuholen, denn in anderen Ländern ist die Kreditkarte längst die absolute Nummer eins. Während in Deutschland auch weiterhin andere Zahlungsarten dominieren, haben kostenlose Kreditkarten in anderen Ländern längst den Durchbruch geschafft. In den USA oder in Schweden werden mittlerweile die meisten Transaktionen im Offline- und Online-Handel mit der Kreditkarte abgewickelt. Ein besonders gutes Beispiel ist Schweden, denn dort kann man mit Bargeld längst nicht mehr überall bezahlen. Vielmehr kann man eine kostenfreie Kreditkarte überall ohne Probleme einsetzen – egal ob am Parkautomaten, in einer Bar oder bei der Stadtverwaltung. Es gibt also noch eine Menge aufzuholen für die deutschen Banken, denen es bislang nicht gelungen ist, die Verbraucher komplett von Kreditkarten zu überzeugen.

Kostenlose Kreditkarten eignen sich für jeden

Das überrascht allerdings durchaus, denn kostenlose Kreditkarten eignen sich tatsächlich für jedermann. Egal ob man viel oder wenig Geld mit der Kreditkarte umsetzt, dank dem Wegfall der Jahresgebühr und damit jeglichen jährlichen Gebühren lohnt es sich immer, eine kostenlose Kreditkarte im Geldbeutel zu haben. Für manche Bankkunden lohnt es sich sogar, auf eine Premium-Kreditkarte zu setzen. Eine solche verspricht unter Umständen sogar noch deutlich mehr Vorteile. Größer sind die Einsatzmöglichkeiten im Vergleich zu einer Girokarte allerdings sowieso bei jedem Typ Kreditkarte. Egal ob eine kostenfreie Karte oder eine gebührenpflichtige – bei der Flexibilität sind Kreditkarte schlichtweg unschlagbar.


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