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03.05.2013
Der neue 5-Euro-Schein ist da – und er ist erst der Anfang

5-Euro-Schein in neuem Design
Zu Beginn des Jahres wurde bereits über ihn diskutiert, jetzt ist er da: der neue 5-Euro-Schein (siehe Bild). Auf den ersten Blick unterscheidet er sich nicht wirklich vom alten, doch neue Sicherheitsmechanismen machen ihn noch fälschungssicherer und beständiger – so lautet zumindest das Argument der Europäischen Zentralbank, mit welchem sie die Einführung der neuen Geldscheine rechtfertigt. Denn der neue „Fünfer“ ist erst der Anfang – nach und nach sollen auch alle weiteren Banknoten als Neuauflage folgen und die bisherigen ablösen. Aber macht das den Euro wirklich sicherer?
Bargeld ist immer noch das meist genutzte Zahlungsmittel der Deutschen. Doch Maestro- und Kreditkarte laufen den Scheinen und Münzen langsam den Rang ab. In Schweden wird beispielsweise fast ausschließlich nur noch mit Kreditkarte gezahlt – selbst das Ticket für den Bus oder der Snack in der Mittagspause werden per Kartenzahlung beglichen. Egal ob VISA Card oder MasterCard, der Vorteil liegt klar auf der Hand: Während Euro-Scheine und -Münzen immer häufiger das Ziel von Fälschern werden, ist der Verbraucher im Falle eines Kreditkartenmissbrauchs gut geschützt.* Finden Sie hingegen eine „Blüte“ in Ihrem Portemonnaie, haben Sie das Nachsehen. Denn die Weitergabe falscher Geldscheine ist strafbar. Geben Sie das Falschgeld dagegen ordnungsgemäß ab und entpuppt es sich tatsächlich als unecht, erhalten Sie keinerlei Ersatz und gehen leer aus. Das Geld ist dann also buchstäblich weg.

Europäische Zentralbank führt neue Geldscheine mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen ein

Jährlich entsteht in Europa durch Falschgeld ein Schaden in Millionenhöhe. Dem möchte die Europäische Zentralbank (EZB) nun entgegenwirken, indem sie neue verbesserte Banknoten auf den Markt bringt. Seit Anfang Mai ist der neue 5-Euro-Schein im Umlauf, weitere Geldwerte werden folgen. Dabei sind ganz besonders 20- und 50-Euro-Noten betroffen – sie werden am häufigsten gefälscht.

Mit der Einführung des „neuen“ Euros soll es Betrügern erschwert werden, Fälschungen herzustellen. So verfügt der neue Schein über ein Wasserzeichen sowie ein Hologrammband, welche beide ein Porträt der griechischen Mythenfigur „Europa“ zeigen. Beim Kippen der Banknote ändert sich die Farbe des aufgedruckten Geldwertes (im Falle des „Fünfers“ von Grün in Blau) und an den Rändern sind spürbare Erhebungen eingearbeitet, die es besonders sehbehinderten Menschen erleichtern sollen, die Geldwerte der Banknoten besser zu erkennen und ihre Echtheit zu überprüfen.

Obwohl der neue Geldschein aus demselben Material gefertigt wird wie sein Vorgänger, fühlt er sich dicker an. Grund hierfür ist ein spezieller Lacküberzug, der die Note insgesamt haltbarer machen soll. Ob künftig nicht dennoch Wege gefunden werden, auch diese Merkmale zu fälschen, wird nur die Zeit zeigen können. Immerhin sind die neuen 10- und 20-Euro-Noten erst für 2014 bzw. 2015 vorgesehen. Weitere Noten sollen folgen, doch bis alle alten Euro-Scheine ausgetauscht sind, wird noch viel Zeit vergehen. Viel Zeit, in der sicher auch neue Betrugstechniken entwickelt werden können.

Nicht nur Bargeld rüstet sich gegen Betrug – auch der bargeldlose Zahlungsverkehr wird immer sicherer

Auch mit der Einführung des neuen, verbesserten 5-Euro-Scheines ist klar: Die Verbraucher werden noch eine lange Zeit die alten Banknoten im Portemonnaie mit sich führen. Deshalb gilt auch weiterhin der Rat, die Augen offen zu halten und Bargeld möglichst gleich nach Erhalt auf seine Echtheit zu überprüfen. Um nicht mehr Bargeld als nötig dabei haben zu müssen, lohnt auch ein Blick auf andere Bezahlmethoden, wie beispielsweise das bargeldlose Bezahlen: Geldkarten wie Maestro- und Kreditkarten erfreuen sich wachsender Beliebtheit, denn auch sie sind in Sachen Sicherheit auf dem höchsten Stand, sind flexibel einsetzbar, nehmen nur wenig Platz ein und im Falle eines Betruges sind Sie als Verbraucher gut geschützt. Selbst wenn die Karte einmal abhanden kommt, haften Sie bei schneller Kartensperrung in der Regel gerade einmal mit 50 Euro.

Kreditkartengesellschaften wie VISA und MasterCard sind stetig bemüht, ihre Sicherheitstechnologien zu verbessern, um alle Beteiligten, wie Banken, Händler und ganz besonders Sie, zu schützen. Kontinuierlich werden daher neue Sicherheitsmechanismen eingeführt oder aktualisiert. Und nicht zuletzt können Sie Kreditkarten auch dort einsetzen, wo Sie mit Bargeld nicht weiterkommen: Zum Beispiel im Internet. Auch für Flug- und Hotelbuchungen oder Mietwagenreservierungen wird immer öfter eine Kreditkarte gebraucht – ob als Beleg zur Identifizierung Ihrer Person oder als Sicherheitshinterlegung einer Kaution. Und Kreditkarten bieten noch viel mehr, als nur ein Bargeldersatz zu sein. Extras wie Reiseversicherungen, Rabattprogramme oder Guthabenzinsen machen sie zu einer attraktiven Alternative.

Die Auswahl an Kreditkarten ist groß – in unserem Kreditkartenvergleich auf kostenlose-kreditkarte.de haben wir ausschließlich Kreditkarten aufgeführt, die ohne monatliche oder jährliche Grundgebühren auskommen. Ob VISA oder MasterCard – jede dieser Karten ist eine kostenlose Kreditkarte ohne Grundgebühr. Je nach Anbieter können andere Entgelte erhoben werden, zum Beispiel für Bargeldabhebungen oder den Einsatz der Karte in einer Fremdwährung. Aber jede Karte verfügt auch über ihre eigenen Eigenschaften und bringt attraktive und interessante Besonderheiten mit, über die es sich zu informieren lohnt. Werfen Sie daher einen Blick auf www.kostenlose-kreditkarte.de – es lohnt sich.


* sofortige Kartensperrung vorausgesetzt


Foto: © Europäische Zentralbank

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