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24.04.2015
Kann man Bankkunden in Schubladen einteilen?

Bildquelle: Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Vier Typen von Bankkunden gibt es laut einem aktuellen Artikel der Welt. Doch was macht „den Anspruchsvollen“, „den Traditionalisten“, „den Preisbewussten“ und „den Sozialen“ aus? Die Welt macht es sich dabei etwas einfach, denn die wenigsten Kunden passen perfekt in eine der Schubladen. Auf der Suche nach einer kostenlosen Kreditkarte etwa gehen mittlerweile die meisten den Weg des Preisbewussten.

In vier Kategorien teilt die Welt in einem aktuellen Artikel alle Bankkunden ein. Der Anspruchsvolle suche eine vollständige Beratung, die sich über das Girokonto und die potenziell kostenlose Kreditkarte hinaus erstreckt. Der Traditionalist dagegen setze auf die Beratung beim Berater in der Filiale um die Ecke. Der Soziale habe derweil das Vertrauen in die Finanzbranche verloren und setze deswegen auf ökologisch sinnvolle Anlageformen. All diese Gruppen vereine der Fakt, dass die Kosten eine untergeordnete Rolle spielen, schreibt die Welt. Die einzige Ausnahme bilde der Preisbewusste, heißt es weiter. Er konzentriere sich hauptsächlich auf die Kosten und sei deswegen der perfekte Kunde für Direktbanken. Doch ist es wirklich so einfach?

Zahlreiche Deutsche suchen nach einer kostenlosen Kreditkarte

In der Theorie ja. In der Praxis allerdings sieht es anders aus. Immer mehr Bankkunden teilen ihre Finanzprodukte auf. Das Girokonto bei der Hausbank, die Kreditkarte bei einer Kreditkartenbank und das Depot bei einer Direktbank – diese oder ähnliche Aufteilungen werden immer häufiger. Da kommen der Sparsame, der Traditionalist und möglicherweise auch der Anspruchsvolle zusammen. Genau hier liegt nämlich das Problem der Einteilung: Viele Kunden wollen sich längst nicht mehr festlegen und setzen auf einen bunten Mix aus Finanzprodukten. An der einen Stelle soll es Premium sein, an anderer Stelle setzt man dagegen lieber auf Low-Cost. Wer wo auf was setzt, das unterscheidet sich stark.

Auch Premium-Kreditkarten sind im Aufwind

Interessant ist etwa der Fakt, dass nicht nur kostenfreie Kreditkarten, sondern auch Premiummodelle im Aufwind sind. Während immer mehr Kunden auf eine von vielen gebührenfreien Karten setzen, wollen andere ein Mehr an Leistungen. Ein solches bieten beispielsweise Kreditkarten von Fluggesellschaften, Payback oder American Express. Durch Versicherungspakete, Bonusprogramme oder andere Vorteile können sich die Produkte von der Konkurrenz abheben. Dafür fällt zumeist eine relativ hohe Jahresgebühr an, die im Beispiel der Welt eigentlich nur der Anspruchsvolle zu zahlen bereit ist. Dennoch setzen auf solche Kreditkarten auch preisbewusste Kunden, die sich darüber im Klaren sind, wie viele Vorteile eine Kreditkarte bietet. Einzig der Soziale bleibt bei Premium-Kreditkarten und auch kostenlosen Kreditkarten meist auf der Strecke.

Lokalbanken und Ökobanken erheben hohe Gebühren

Beim Thema Kreditkarte fällt dabei auf, dass insbesondere all diejenigen, die auch weiterhin auf Kreditkarten bei Lokalbanken, also etwa Sparkassen oder Raiffeisenbanken, setzen, meist draufzahlen. Die Karten sind oft genauso teuer wie Premium-Kreditkarten, bieten oft aber sogar weniger Leistungen als kostenlose Kreditkarten. Ähnlich sieht es bei den Ökobanken aus, die aber immerhin versprechen, dass mit dem Geld keine ökologischen Untaten geschehen. Am Ende kommt es aber insbesondere bei Kreditkarten oft dazu, dass Menschen ihren Pfad ändern. Immer mehr Traditionalisten setzen auf eine zusätzliche kostenlose Kreditkarte bei Kreditkartenbanken und immer mehr Anspruchsvolle wollen nicht nur eine gute Rundumberatung, sondern auch eine tolle Premium-Kreditkarte – auch diese findet man oft bei einem Drittanbieter.


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