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14.07.2016
Payback Pay – Bezahlen per QR-Code und Punkte sammeln

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Bargeld- und kontaktloses Bezahlen wird zwar immer beliebter, aber nicht unbedingt bei den Deutschen, denn diese zahlen lieber bar, besonders bei Kleinbeträgen unter 15 Euro. Der durchschnittliche Supermarkteinkauf kostet 13,93 Euro, der Drogerieeinkauf liegt durchschnittlich bei nur 12,28 Euro und wird daher eher in bar beglichen. Dies ergab die Studie "Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2016" vom EHI Retail Institute Forschungsbereichs Zahlungssysteme.

Was ist Payback Pay?

Da Payback von American Express mit 28 Millionen Kunden der führende Bonuspunkteprogrammanbieter ist, erhofft sich das Unternehmen durch die Einführung des Payback Pay mehr Akzeptanz beim bargeldlosen Bezahlen. Bei Payback Pay, was seit Anfang Juni auf dem Markt ist, wird über eine kostenlose Smartphone-App ein QR-Code (ein quadratisches Muster in Schwarz und Weiß) generiert, mit dem man dann bargeldlos und ohne Karte bezahlen kann. Bisher wird diese Methode bei den Filialen des dm-Drogeriemarktes, bei real, Alnatura, Aral und Galeria Kaufhof akzeptiert. Allerdings wird die Zahlung bei Rewe mit dem iPhone nicht funktionieren. Weitere Händler sollen schrittweise hinzukommen.

Wie funktioniert Payback Pay?

Zunächst müssen sich Payback-Kunden registrieren, dazu müssen der Name, Geburtstag und die persönlichen Adressdaten bestätigt und die Bankverbindung hinterlegt werden, zudem muss der persönliche Pay-PIN für die Freigabe von Zahlungen vergeben werden. Nun kann der Kunde einkaufen, bei jeder Zahlung muss der Pay-PIN eingegeben werden und es erscheint ein QR-Code im Display des Smartphones. Dieser Code wird an der Kasse gescannt und der Betrag per SEPA-Lastschrift vom Konto abgebucht. Natürlich werden dabei weiterhin Punkte gesammelt, zudem ist diese Zahlart gebührenfrei.

Was wird die Zukunft bringen?

Ob sich Payback Pay in Deutschland durchsetzen wird, ist derzeit noch unklar. So manche Firma hatte an ihren Erfolg in der Branche geglaubt, sind aber dank mangelnder Akzeptanz und fehlendem Vertrauen in diese Zahlmethode jetzt schon nicht mehr im Geschäft. Einzelhandelsexperte Horst Rüter sagte dazu: "Wenn sich diese mobile Bezahlfunktion in Deutschland nicht durchsetzt, dann wird sich so schnell gar nichts in dieser Richtung durchsetzen. Dann will der Kunde so etwas zur Zeit auch nicht." Der Chef von Payback Dominik Dommick erklärt: "Die Chance, dass hier der Durchbruch bei Mobile Payment gelingt, ist groß, eben weil wir kein Mobile-Payment-Anbieter sind. Wir kommen aus einer ganz anderen Ecke. Bei uns wird alles andersherum gedacht, nämlich vom Verbraucher her."


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