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18.11.2015
Phishing-Attacke auf Advanzia Kreditkarten

Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Kostenlose Kreditkarten geraten immer wieder ins Visier von Betrügern. Durch die hohen Sicherheitsstandards lässt sich Betrug aber meist verhindern. Problematisch wird es nur dann, wenn Inhaber der Kreditkarte auf sogenannte Phishing E-Mails hereinfallen. Diese Mails werden von Betrügern verschickt, die versuchen, an die Kreditkartendaten von Konsumenten zu kommen.

Derzeit warnt Netzwelt.de vor Phishing E-Mails mit dem Betreff „Reference: FE5D - Ihre Advanzia-Kreditkarte“. Wer eine solche Mail im Postfach findet, sollte diese sofort löschen. Auch wenn die Fälschung sehr gut ist, handelt es sich noch lange nicht um ein offizielles Schreiben der Advanzia Bank. Dennoch kommen solche Fälle immer häufiger vor, denn Betrüger setzen darauf, dass Inhaber einer kostenlosen Kreditkarte blindes Vertrauen zeigen und bei einem Schreiben der Bank in Panik verfallen. Das allerdings kann schwerwiegende Konsequenzen haben, denn wer auf die Phishing-Attacken reinfällt, der riskiert einen hohen finanziellen Schaden oder den nicht gerade zu unterschätzenden Verlust persönlicher Daten, die von Betrüger für verschiedenste Zwecke verwendet werden können.

Phishing durch Drohpotenzial

Die aktuelle Phishing-Betrugsmasche wendet sich insbesondere an all diejenigen Verbraucher, die eine kostenlose Kreditkarte der Advanzia Bank, also meistens die gebührenfreie MasterCard Gold, im Geldbeutel haben. Sie werden dazu aufgefordert, ihre Daten auf einer der echten Advanzia Bank Website extrem ähnlich sehenden einzugeben. Das sei aus Sicherheitsgründen erforderlich, heißt es in der E-Mail. Dass bereits viele Verbraucher auf die Fälschungsattacke hereingefallen sind, erklärt sich auch deswegen, dass bei Nicht-Eingabe der Daten mit Konsequenzen gedroht wird. In der E-Mail heißt es, dass bei einem Ausbleiben der sogenannten Verifikation eine neue Karte zugesandt werde. Dafür falle eine Gebühr von 49,99 Euro an, heißt es in der Mail weiter. Zudem wird eine Frist von nur 24 Stunden gesetzt. Das klingt zwar sofort unseriös, doch dennoch fallen viele Verbraucher genau darauf rein – zu groß ist oft die Angst vor zusätzlichen Kosten.

Datenklau als Ziel der Phishing-Attacke

Auf der gefälschten Website wollen die Betrüger Inhaber einer Kreditkarte dazu bringen, ihre gesamten persönlichen und kreditkartenbezogenen Daten einzugeben. Auch hier sollte man als Inhaber einer kostenlosen Kreditkarte sofort Alarm schlagen, denn keine Bank würde je die Eingabe der gesamten Daten verlangen. Auch hier allerdings gilt, dass die Tricks der Betrüger immer noch viel zu häufig funktionieren, denn die Angst überwiegt in Situationen wie diesen oft dem Verstand. Wer auf die Masche reinfällt, der muss damit rechnen, dass die gesamten Daten nicht nur gestohlen, sondern auch für verbrecherische Zwecke missbraucht werden. Als ersten Schritt sollte man sich daher an seine Kreditkartenbank wenden, um ein weiteres Vorgehen zu erfragen. In einigen Fällen lohnt es sich auch, die nächste Polizeistelle aufzusuchen.

Phishing durch leichte Tricks verhindern

Wer sich vor Phishing-Attacken sichern will, der kann sich für die Zukunft einige einfache Tipps merken. Zuallererst sollte man auf klare Anzeigen von Betrug in der E-Mail selbst achten. Wird ein Drohpotenzial aufgebaut, also mit möglichen entstehenden Kosten oder einer knappen Frist gedroht, sollten alle Alarmglocken schlagen. Spätestens dann sollte man den Absender der E-Mail mit der Post, die man gewöhnlich von seiner Kreditkartenbank erhält, abgleichen. Meist fällt dabei auf, dass die E-Mail-Adresse nicht vergleichbar ist. Zuletzt sollte man auch eine Website, auf die man durch die gefälschte E-Mail geraten ist, überprüfen. Findet man in der Browserzeile keinen HTTPS-Vermerk, sollte man die Website sofort wieder verlassen. Jeder Inhaber einer kostenlosen Kreditkarte sollte in einem Fall wie diesem die betroffene E-Mail einfach löschen. So lassen sich jegliche Probleme einfach und unkompliziert umgehen!


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