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08.10.2014
Plastikkarten ermöglichen Verbindung mehrerer kostenloser Kreditkarten

Weg von der gewöhnlichen Börse, hin zum Alleskönner. Dieses Ziel verfolgen die beiden Start-Ups Coin und Plastc. Ihr Ziel ist es, alle Karten im Portemonnaie durch eine einzige Plastikkarte zu ersetzen. Diese kann dann etwa die Daten mehrerer kostenloser Kreditkarten speichern. Der Nutzer muss beim Bezahlen dann nur noch die richtige Karte auswählen.

Bereits vor einigen Monaten machte das Start-Up Coin durch eine neue Entwicklung auf sich aufmerksam. Das Crowdfunding-Projekt will sich mit einer modernen Bezahlvariante auf dem Markt etablieren. Der Clou dahinter: Die Bezahlung soll in Zukunft genauso laufen wie bislang, nur der Transport und das Handling sollen deutlich einfacher werden. Mehrere gebührenpflichtige und natürlich kostenlose Kreditkarten können bei Coin zusammengefasst werden. Beim Bezahlen muss der Nutzer dann nur das Modell auswählen, mit dem er gerade bezahlen will, und schon kann er die Transaktion mit seiner Wunschkreditkarte durchführen.

Große Vorteile bei kostenlosen Kreditkarten

Ganz besonders interessant ist die Funktion für all diejenigen, die mehrere kostenlose Kreditkarten im Geldbeutel haben. Das Problem bei vielen Modellen, die ohne Jahresgebühr auskommen, ist das, dass mindestens eine Funktion mit deutlich zu hohen Gebühren belegt ist. So fallen beispielsweise mit der Advanzia MasterCard Gold etwa deutlich zu hohe Entgelte am Geldautomaten an, bei der Kreditkarte von Cortal Consors, die im Ausland gebührenfreie Transaktionen verspricht, wird jeder Betrag sofort vom Girokonto abgebucht. Mit Coin lassen sich all diese Probleme aus dem Weg räumen, denn Nutzer können die Kreditkarten auf dieser einen Plastikkarte nach Wunsch in sekundenschnelle auswählen. Dadurch kann am Geldautomaten immer auf genau die kostenlose Kreditkarte gesetzt werden, die sich am besten eignet. Das gilt natürlich genauso für Transaktionen im Ausland oder die einfache Bezahlung im Supermarkt.

Neue Konkurrenz durch Plastc

Zuletzt hat sich der Start des innovativen Systems von Coin allerdings immer wieder verzögert. Das Crowdfunding-Projekt hatte eigentlich angekündigt, dass die innovative Kreditkarte bereits dieses Jahr verfügbar sein sollte. Mittlerweile zweifeln Experten daran, dass die tolle Lösung für kostenlose Kreditkarten in den nächsten Wochen auf den Markt kommt. Auch deswegen hat Konkurrent Plastc einen guten Moment gewählt, um sein neues Produkt zu präsentieren. An sich ist bei diesem vieles ähnlich wie bei Coin, denn die dynamische Kreditkarte kann ebenso die Daten mehrerer gebührenpflichtiger und gebührenfreier Kreditkarten aufnehmen und ermöglicht dem Nutzer die Auswahl der richtigen Kreditkarte in Sekunden. Dennoch gibt es zwischen Plastc und Coin einige geringe Unterschiede.

Kürzere Akkulaufzeit, mehr Funktionen

So fällt etwa auf, dass die Akkulaufzeiten bei Coin (etwa zwei Jahre) deutlich höher sind als bei Plastc (etwa vier Wochen). Dafür allerdings hat das kürzlich vorgestellte Produkt einige andere Vorzüge. Etwa kann Plastc die Daten von insgesamt 20 Karten speichern, Coin bietet nur Platz für acht Karten. Beide Modelle verfügen darüber hinaus über einen NFC-Chip, wodurch kontaktlose Zahlungen an den entsprechenden Terminals ohne Probleme möglich sind. Ein entscheidender Vorteil von Plastc liegt darin, dass die Karte nicht nur die Daten von mehreren gebührenpflichtigen und kostenlosen Kreditkarten speichern kann, sondern etwa auch den Chip-Ausweis im Unternehmen oder ähnliche Karten ersetzen könnte. Möglich wird das durch einen EMV-Chip und einen RFID-Sensor. Verfügbar ist Plastc voraussichtlich aber erst ab Mitte 2015. Davor müssen Nutzer von kostenlosen Kreditkarten wohl auch weiterhin den Geldbeutel durchsuchen, um immer das perfekte Modell zur Hand zu haben.


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