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02.12.2014
Prepaid-Kreditkarten bieten sich für viele Menschen an

Wer auf der Suche nach einer kostenlosen Kreditkarte ist, der steht oft vor einer schweren Entscheidung. So gibt es zahlreiche verschiedene Anbieter, die jeweils mit einem ihrer Meinung nach attraktiven Angebot locken. Interessant sind aber nicht nur die Konditionen, sondern auch der Typ der Kreditkarte. Für manche Menschen etwa könnte eine Prepaid-Kreditkarte das Richtige sein.

Deutschland ist nicht unbedingt ein Land, in dem Kreditkarten von besonders großer Relevanz sind. Während in den USA jeder Bürger durchschnittlich sogar mehr als eine Kreditkarte hat, gibt es in Deutschland viele Millionen Menschen, die gar keine Karte haben. Überraschend ist das in gewissem Maße schon, denn immerhin gibt es auf dem Markt eine Vielzahl an kostenlosen Kreditkarten. Allerdings scheuen die Deutschen oft das Risiko, denn Kreditkarten hängen oft auch mit Überschuldung oder gar einer Privatinsolvenz zusammen. Die fehlende Kontrolle lässt viele Menschen vor der Beantragung einer Kreditkarte zurückschrecken.

Ein eigenes Limit setzen mit einer Prepaid-Kreditkarte

Die Welt der kostenlosen Kreditkarten bietet allerdings auch dafür eine Alternative, denn wer sich selbst etwas besser unter Kontrolle haben will, der kann sich selbst Limits setzen. Das funktioniert grundsätzlich auch bei klassischen Kreditkarten, ist allerdings bei einem anderen Typ von Karte deutlich üblicher. So haben Interessierte oft auch die Möglichkeit, eine kostenlose Prepaid-Kreditkarte zu beantragen. Diese funktioniert nach einem einfachen System: Ausgegeben werden kann mit der Kreditkarte nur so viel, wie zuvor aufgeladen beziehungsweise eingezahlt wurde. Eine solche gebührenfreie Kreditkarte kann also bedenkenlos eingesetzt werden, ohne gleichzeitig Angst vor Überschuldung haben zu müssen.

Prepaid-Kreditkarten gibt es oft auch ohne Schufa-Abfrage

Die besondere Form der kostenfreien Kreditkarte, die es sowohl von MasterCard als auch von Visa gibt, hat aber noch einen weiteren entscheidenden Vorteil. Wer in der Vergangenheit oder gegenwärtig mit der Schufa zu tun hatte oder noch gegen das Konstrukt ankämpft, kann mit einer Prepaid-Kreditkarte trotzdem unbeschwert einkaufen. Wer eine Kreditkarte, ob kostenlos oder gebührenpflichtig, beantragt, wird gewöhnlich einen Nachweis über eine lückenlose Schufa-Vergangenheit erbringen. Fällt die Prüfung des Kreditkartenunternehmens negativ aus, gibt es auch keine Kreditkarte. Anders bei Prepaid-Kreditkarten. Hier interessierten sich die Anbieter auf Grund der Struktur schon grundsätzlich nicht für die Schuldenvergangenheit, denn für jeden Umsatz müssen Kunden sowieso erst Geld aufladen. Ein Verlustrisiko besteht für die Institute entsprechend nicht. Umso laxer sind deswegen auch die Vergabeverfahren.

Auch für Jugendliche eignen sich Prepaid-Kreditkarten

Heutzutage sind Kreditkarten insbesondere für junge Leute ein integraler Bestandteil der finanziellen Eigenständigkeit. Ob beim Einkauf im App-Store, im Versandhandel, dem Abo bei Musik-Streaming-Diensten, die Buchung einer Reise oder schlichtweg dem Einsatz im Ausland – ohne eine Kreditkarte geht es heute kaum mehr. Eltern wollen ihren Sprösslingen allerdings dennoch ungern eine Kreditkarte aushändigen, sie sehen auch hier die Gefahr des unkontrollierten Geldausgebens. Da helfen auch Limits von nur 500 Euro nichts, denn wer deutlich weniger Taschengeld erhält, der kann immer noch zu viel ausgeben. Prepaid-Kreditkarten können deswegen auch für Kinder und Jugendliche, die bereits im Internet unterwegs sind oder sich mit Reisen beschäftigen, eine gute Alternative sein. Festgelegte Limits machen deutlich, wo Schluss ist. Exzessives Geldausgeben ist daher nicht mehr möglich. Manche Prepaid-Kreditkarten erlauben darüber hinaus sogar eine Einschränkung, wofür Geld ausgegeben werden darf.


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