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29.01.2016
Regelmäßige Überprüfung der Kontobewegungen ist wichtig

Bildquelle: Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Die Kreditkarte oder die EC-Karte gelten bei einigen Bürgern immer noch als finanzielles Risiko. Doch wie groß ist die Gefahr einer kostenlosen Kreditkarte wirklich? Muss man sich Sorgen machen, dass man im Falle eines Diebstahls einen hohen finanziellen Schaden hinnehmen muss? Keineswegs, denn die Sicherheit bei kostenfreien Kreditkarten steigt immer weiter.

Geldautomaten sind so etwas wie eine Keimzelle von Kartenbetrug. Schon seit Jahren versuchen Betrüger vehement, Geldautomaten zu manipulieren, um an die Daten von Girokarten und kostenlosen Kreditkarten zu gelangen. Mittlerweile ist das deutlich schwieriger geworden, denn besonders deutsche Automaten bestechen durch enorm hohe Sicherheit und spezielle Systeme zur Abwehr gegen Betrüger. Dennoch sind Geldautomaten auch heute noch eines der größten Sicherheitsrisikos bei kostenlosen Kreditkarten. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, von Kartendiebstahl betroffen zu sein, verschwindend gering, doch zu locker sollte man die Plastikkarte dennoch nicht einsetzen. Bei Geldautomaten bietet es sich etwa an, immer nur auf Geldautomaten zu setzen, die in einer Bankfiliale stehen. Diese werden häufiger überprüft und befinden sich zudem in einer Zone, die 24 Stunden am Tag videoüberwacht ist. Das erhöht nicht nur die subjektive Sicherheit.

Besondere Vorsicht im Ausland

In Deutschland ist Kartendatendiebstahl trotz vereinzelten Fälle so selten, dass diese Straftat in der Verbrechensstatistik schon kaum mehr auftaucht. Doch im Ausland floriert das Geschäft mit gestohlenen Kreditkartendaten weiterhin. Das gilt besonders in weniger entwickelten Ländern, bei denen die Sicherheit von Geldautomaten keine so große Rolle spielt wie in Deutschland. Betrüger freut das, denn sie erstellen meist ebenfalls im Ausland eine Kopie einer Kreditkarte mit gestohlenen Daten und machen sich dann auf Einkaufstour – weit weg von Deutschland und dessen Möglichkeiten der Strafverfolgung. Auch dieses Szenario klingt allerdings schlimmer als es ist, denn bei Milliarden Abhebungen im Jahr kommt es gerade einmal zu ein paar tausend Fällen von gestohlenen Kreditkartendaten pro Jahr. Sorgen muss man sich beim Abheben mit einer kostenlosen Kreditkarte also auch im Ausland nicht unbedingt machen.

Regelmäßige Überprüfung der Kontobewegungen

Egal ob man gerade aus dem Urlaub heimgekehrt ist oder schlichtweg großen Wert auf die Sicherheit legt: Eine häufige Überprüfung der Kontobewegungen schadet definitiv nicht. Wer eine gebührenfreie Kreditkarte im Geldbeutel hat, der findet von der Kreditkartenbank meist eine Online-Übersicht über alle getätigten Umsätze. Fällt dabei ein Umsatz auf, der so nicht bekannt oder nicht korrekt ist, sollte man sich an die Sperrhotline der Bank wenden, um den Fall zu klären. Stellt sich die Zahlung tatsächlich als eine betrügerische Handlung heraus, so können Kunden ihre Kreditkarte direkt sperren lassen. Das dauert nur wenige Sekunden und ist bei fast allen Anbietern komplett kostenfrei – genauso wie die Zusendung einer Ersatzkarte, bei der allerdings manchmal eine Zuzahlung von einigen Euro anfällt.

Auch im Internet vorsichtig sein

Selbst dann, wenn man nie Geld mit einer kostenlosen Kreditkarte abhebt, sollte man sich nicht zu sicher fühlen. Besonders im Internet lauern nämlich auch andere Gefahren – auch hier versuchen Betrüger die Daten von Kreditkarten abzugreifen. Das funktioniert über verschiedene Wege, etwa täuschend echt aussehende, aber gefälschte Websites. Wer seine Kreditkartendaten hier preisgibt, der tappt schnell in die Falle. Es lohnt sich also immer die eigenen Kontoauszüge immer wieder zu überprüfen!

 


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