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08.08.2014
Sparda-Bank bietet als erste deutsche Bank MasterPass an

Die Sparda-Bank zeigt sich bei der Einführung von MasterCard MasterPass als Vorreiter. Die Bankengruppe will ihre 700.000 MasterCard-Kunden noch in diesem Jahren über die neue Technik aufklären und ihnen eine einfachere und sicherere Bezahlung möglich machen. Zuerst geht es um die Einführung der Technik bei Online-Bezahlungen.

Das System von MasterPass ist denkbar einfach. Bislang müssen Kunden bei jeder Bezahlung mit einer Kreditkarte all ihre Daten eingeben, was inklusive Sicherheitsüberprüfung oft einige Minuten dauert. Anders mit MasterPass, denn mit dem neuen System werden die gesamten Daten in einem Rechenzentrum der Sparda-Bank hinterlegt. Von dort aus können sie innerhalb weniger Klicks abgerufen und für eine Bezahlung angewendet werden. Am Anfang wird das allerdings nur über das Online-Banking der Bank funktionieren. Diese Einschränkung ist wichtig, um eine möglichst hohe Sicherheit zu garantieren. Durch die Hinterlegung in einem Rechenzentrum müssen die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht werden. Deswegen macht die Sparda-Bank deutlich, dass sie eng mit dem Technologieriesen MasterCard zusammenarbeiten wird, um die Daten der Kunden jederzeit sicher hinterlegen zu können.

„Eine einfache und weiterhin sichere Zahlungsmöglichkeit“

Prof. Dr. Joachim Wuermeling, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Sparda-Banken, erklärte im Rahmen der Bekanntgabe zur Einführung von MasterPass: "Das Bedürfnis der Kunden der Sparda-Banken nach einfacheren und weiterhin sicheren Zahlungsmöglichkeiten - vor allem über das Internet - ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Aus diesem Grund führt die Gruppe der Sparda-Banken eine geeignete neue Zahlungslösung ein". Er ergänzte darüber hinaus: "Wir freuen uns, mit MasterCard den richtigen Partner an unserer Seite zu haben, der eine passende Technologie im Zahlungsverkehr anbietet." Die neue Bezahlmöglichkeit steht Kunden der Sparda-Bank voraussichtlich im vierten Quartal 2014 zur Verfügung. Damit ist die Sparda-Bank voraussichtlich das einzige Institut, das MasterPass noch in diesem Jahr einführt.

Neue Möglichkeiten für vier Millionen Kunden

Die moderne Technik kann somit insgesamt vier Millionen Kunden neue Vorteile bringen. Bislang haben knapp ein Viertel, insgesamt 700.000, der Kunden der Sparda-Bank eine MasterCard-Kreditkarte im Portemonnaie. Sie können ab dem letzten Quartal MasterPass nutzen. Vorerst steht der Service allerdings nur für Bezahlungen im Online-Handel zur Verfügung. Für weitere Bezahlmöglichkeiten, also etwa mit der kontaktlosen Bezahltechnik NFC oder gar mit dem Smartphone, müssen sich auch die Kunden der Sparda-Bank noch gedulden. Die Einführung der weiteren Möglichkeiten von MasterPass folgt erst innerhalb des nächsten Jahres.

Bezahlung in Sekunden bereits 2015

2015 haben Kunden der Sparda-Bank dann allerdings wohl zuerst die Möglichkeit, auch im stationären Handel auf die sogenannte „Wallet“-Technologie von MasterCard zu setzen. Bei MasterPass werden alle Daten in einer Brieftasche gespeichert, die auf den sicheren Servern der jeweiligen Bank abgespeichert werden. Von dort aus können sie bei einer Bezahlung im stationären Handel innerhalb von Sekunden abgerufen werden. Verbraucherschützer haben zwar Bedenken bezüglich der Sicherheit, MasterCard setzt allerdings auf eine schrittweise Einführung, im Rahmen derer alle Sicherheitslücken geschlossen werden sollen. Deshalb setzt das Technologie- und Kreditkartenunternehmen auch bei der Einführung in Deutschland von Beginn an auf eine enge Zusammenarbeit mit den Banken. Im Falle der Sparda-Bank wird der erste Test unter realen Bedingungen deshalb vorerst nur im Online-Handel stattfinden. Die Kunden der Sparda-Bank dürfen sich dennoch zuerst über ein innovatives, neues Produkt freuen.


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