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09.09.2014
Studenten achten auf der Suche nach der Kreditkarte auf spezielle Aspekte

Studenten werden immer mehr zu einer relevanten Zielgruppe für Banken. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie gerne reisen und nahezu ihr ganz monatliches Budget ausgeben. Auch viele Kreditkartenunternehmen haben die Gunst der Stunden erkannt und werben offensiv um Studenten. Teilweise erhalten diese dabei bessere Konditionen, das allerdings ist die Seltenheit.

Die Suche nach der richtigen Kreditkarte ist schon für normale Arbeitnehmer schwierig, für Studenten ist es allerdings ein noch deutlich komplizierteres Unterfangen. Das liegt unter anderem darin, dass das monatliche Einkommen meist deutlich geringer ist als bei Menschen, die schon voll im Arbeitsleben angekommen sind. Entsprechend spielen Faktoren wie eine kostenlose Jahresgebühr oder die gebührenfreie Abhebung im In- und Ausland eine deutlich größere Rolle als bei Erwachsenen. Weniger relevant sind dafür Bonusprogramme, denn junge Leute können nur selten genügend Prämienmeilen bei Airline-Kreditkarten sammeln oder genug Ausgaben mit Premium-Kreditkarten von American Express vorweisen, um von den Vorteilen dieser Kreditkarten zu profitieren.

Zahlreiche kostenlose Kreditkarten auf dem Markt

Doch auch, wenn Studenten nur darauf achten, eine gebührenfreie Kreditkarte auszusuchen, ist die Auswahl meist noch groß. Als eines der beliebtesten Modelle bei der jungen Klientel hat sich die Kreditkarte der Deutschen Kreditbank (DKB) etabliert. Das Modell überzeugt insbesondere dadurch, dass die Abhebung an Automaten in der ganzen Welt kostenlos ist. Die einzige Voraussetzung für gebührenfreie Abhebungen in ein Visa-Emblem am jeweiligen Geldautomaten. Auch sonst überzeugt die Visa-Kreditkarte, die an ein Girokonto gekoppelt ist, durch ihre Konditionen, denn auch das Girokonto bei der DKB ist für Studenten unabhängig von ihrem Einkommen kostenlos. Allerdings haben auch viele andere Direktbanken ein ähnliches Angebot für die jungen Erwachsenen.

Kreditkarten gibt es auch ohne zusätzliches Girokonto

Das Problem der Angebote der Direktbanken ist zumeist das, dass jeweils ein Extra-Konto eröffnet werden muss. Vielen jungen Leuten ist das zu viel Aufwand, weswegen sie gerne zu externen Kreditkarten greifen, die mit dem bereits bestehenden Girokonto verknüpft werden können. Dabei bietet sich etwa das Modell „New Visa“ von Barclaycard an. Dieses erlaubt kostenlose Bargeldverfügungen im Euro-Raum und ist ebenfalls jedes Jahr komplett beitragsfrei. Vor vielen anderen Angeboten sollten Studenten derweil allerdings Abstand nehmen oder zumindest das Kleingedruckte genau lesen, denn zahlreiche Banken bieten Kreditkarten nur im ersten Jahr kostenlos an oder verlangen einen monatlichen Gehaltseingang von mindestens 1.000 Euro oder zumindest ähnliche hohe Kreditkartenumsätze – für Studenten ist das zumeist nicht machbar.

Einen Blick auf die Versicherungsleistungen werfen

Allerdings sollte eine gebührenfreie Kreditkarte nicht für jeden Studenten im Vordergrund stehen. Die jungen Erwachsenen haben sich oftmals gerade eine eigene Existenz aufgebaut, relevant werden dann auf einmal auch Versicherungen. Wer klug handelt, der versucht einen Kreditkartenvertrag mit einem Versicherungspaket, das er auch wirklich braucht, zu koppeln. Relevant sind dabei etwa eine Reiserücktrittsversicherung, die bei Krankheit vor Reiseantritt einspringt, oder aber eine Reisekrankenversicherung, die im Ausland hilft. Auch einige weitere Versicherungen sind für Studenten relevant, allerdings sollte immer ein genauer Blick auf die Konditionen geworfen werden. Manchmal lohnt es sich auch, auf Versicherungspakete bei einer Kreditkarte zu verzichten und die Policen stattdessen extra abzuschließen. Auch für Studenten gilt: Ein genauer und ausgiebiger Vergleich lohnt, denn nur so lässt sich die beste kostenlose Kreditkarte finden.


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