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03.11.2014
Targobank-Kunden müssen künftig auf Privileg verzichten

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Kunden der Targobank müssen ab dem 5. Dezember auf ein Privileg verzichten, das ihnen in den letzten Monaten einige Vorteile gegenüber anderen Girokonten gebracht hat. So fallen die kostenlosen Abhebungen an Automaten der ehemaligen Konzernmutter Citibank im Ausland weg. Ab Dezember müssen Targobank-Kunden auch für Abhebungen dieser Art bezahlen.

Die Zugehörigkeit der Targobank zur Citigroup hat Kunden des Instituts über Monate große Vorteile beim Thema Auslandsabhebungen gebracht. So konnte mit der kostenlosen Kreditkarte, die es bei der Targobank zum Girokonto dazugibt, bislang immer an Automaten der Citibank gebührenfrei Geld abgehoben werden. Dabei spielte es keine Rolle, in welchem Land die Filiale der Citibank stand, Geld gab es für Targobank-Kunden an allen Automaten auf der ganzen Welt gebührenfrei. Ab dem 5. Dezember müssen die Kunden der Targobank auf dieses Privileg verzichten – Schuld ist das Ende der Übergangsfrist, die seit der Abspaltung der Targobank von der Citbank existierte.

Kreditkarte ist auch weiterhin kostenlos

Immerhin müssen sich Kunden der Targobank aber ansonsten keine Sorgen machen, denn die restliche Konto- und Gebührenstruktur bleibt gleich. Das bedeutet auch, dass die gebührenfreie Kreditkarte auch weiterhin null Euro im Jahr kostet. Die Visa-Kreditkarte kann von Kunden also auch weiterhin für alle Zahlungen im Inland gebührenfrei verwendet werden. Im Ausland fallen allerdings Gebühren von 1,85 Prozent an. Im Vergleich zu anderen kostenlosen Kreditkarten handelt es sich dabei um einen Durchschnittswert. Auch die Abhebegebühren im Ausland liegen, auch nach dem Ende der praktischen Zusammenarbeit mit der Citigroup, im Mittelfeld. Positiv fällt die kostenlose Kreditkarte davon abgesehen allerdings nicht auf. So gibt es weder ein Bonusprogramm noch die Möglichkeit, von speziellen Willkommensboni zu profitieren.

Kostenlose Bargeldverfügungen an 2.800 Geldautomaten

Im Ausland fällt der große Vorteil, der mit der kostenlosen Kreditkarte verknüpft war, zwar weg, im Inland können Kunden der Targobank aber auch weiterhin vom Netz der Bank profitieren. So sind Abhebungen an allen 2.800 Geldautomaten, welche das Institut in Deutschland besitzt, gebührenfrei. Das ist allerdings nur mit der Girokarte der Fall. Wer mit der kostenlosen Kreditkarte Geld abheben will, der muss hohe Gebühren bezahlen. Das gilt sowohl für Automaten der Targobank als auch für Geldautomaten von Fremdbanken. Der Fall ist das darüber hinaus auch immer dann, wenn Kunden an Fremdautomaten Geld mit der Girokarte abheben wollen. Durch das ordentliche Filialnetz der Targobank sollten Kunden aber keine Probleme bei der Bargeldversorgung haben. Im Vergleich zu manch anderem Anbietern von kostenlosen Kreditkarten ein großer Vorteil.

Fairer Zins für Überziehungen und mehr Flexibilität

Das Online-Girokonto der Targobank, an das auch die kostenlose TARGOBANK Online-Classic-Karte geknüpft ist, wird komplett online geführt. Verfügungen über Telefon oder in der Filiale kosten entsprechend Geld. Dafür ist das Konto bei Onlineführung auch ohne Einschränkungen gebührenfrei – dafür muss weder ein Gehalts-, noch ein sonstiger Guthabeneingang nachgewiesen werden. Selbst bei Überziehungen zeigt sich die Targobank flexibel. So wird bei Überziehungen von bis zu 50 Euro keine Sondergebühr erhoben. Sollten Kunden den Dispokredit allerdings weiter ausreizen, so fallen Gebühren von immerhin 7,99 Prozent an. Das ist deutlich weniger als bei vielen anderen Anbietern von gebührenfreien Kreditkarten. Alles in allem kann die Targobank deswegen auch trotz des Wegfalls von kostenlosen Abhebungen im Ausland überzeugen. Das Gesamtpaket stimmt dank der kostenlosen Kontoführung, der gebührenfreien Visa-Kreditkarte und der fairen Gebührenstruktur.

 


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