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11.01.2015
Unglaubliche Zahlen aus dem Land der Kreditkarten

Die USA sind in vielerlei Hinsicht ein besonders Land. In den Vereinigten Staaten laufen viele Prozesse anders als in Deutschland. Das gilt auch für den Bezahlprozess, denn während die Deutschen auch heute noch hauptsächlich mit Bargeld bezahlen, geht in Amerika kein Weg mehr an der Kreditkarte vorbei. Das gilt insbesondere für den Online-Handel.

Einkaufen mit der Kreditkarte. In Deutschland steht dieser Weg nicht gerade überall zur Verfügung. In den USA ist das ganz anders, hier sind Kreditkarten seit Jahren das wichtigste Zahlungsmittel – das gilt heute sowohl für den Internethandel als auch für stationäre Geschäfte. Wer eine Kreditkarte hat, und das tut jeder Amerikaner, der kann auch überall damit bezahlen. Egal, ob kostenlose Kreditkarte oder teureres Modell, mindestens eine Karte hat nahezu jeder erwachsene US-Amerikaner im Geldbeutel. Im Durchschnitt, so die Berechnung verschiedener Institute, hat jeder Amerikaner mehr als drei Kreditkarten im Geldbeutel. Bei wie vielen es sich davon um eine kostenlose Kreditkarte handelt, ist zwar nicht bekannt, vermutlich sind es aber die meisten. Insbesondere die Menschen, die mehrere Kreditkarten haben, und das sind in den USA viele, setzen gerne auf gebührenfreie Kreditkarten von Visa oder MasterCard.

60 Millionen Kreditkartentransaktionen am Tag

Wie enorm groß der Kreditkartenmarkt ist, das zeigt auch die Zahl der Transaktionen am Tag. So werden gebührenpflichtige und kostenlose Kreditkarten in den Vereinigten Staaten mittlerweile etwa 60 Millionen Mal an Tag eingesetzt. Die Summe der Transaktionen liegt deutlich über der Einwohnerzahl. Eingesetzt werden die Kreditkarten auch im stationären Handel mittlerweile fast überall. An der Tankstelle etwa wird in 67 Prozent der Fälle mit Kreditkarte bezahlt, Reisen werden zu 62 Prozent mit Kreditkarte bezahlt. Kostenlose Kreditkarten kommen darüber hinaus auch besonders gerne beim Shopping zum Einsatz. Für den Kauf von Kleidung wird die Plastikkarte in 67 Prozent aller Fälle gezückt – von solchen Zahlen können die Kreditkartenfirmen in Deutschland nur träumen.

Sogar grundlegende Lebenshaltungskosten werden mit Kreditkarte bezahlt

Die Bedeutung von kostenlosen Kreditkarten zeigt sich auch in einer anderen Statistik. Für die Zahlung von grundlegenden Lebenshaltungskosten, also etwa der Miete oder der Hypothek, setzen 40 Prozent der Haushalte mit mittleren und unteren Einkommen eine Kreditkarte ein – meistens handelt es sich dabei um kostenlose Karten von Visa oder MasterCard. American Express-Kreditkarten sind dagegen meist den Haushalten vorbehalten, die ein höheres Einkommen aufweisen können. Sie setzen ihre Kreditkarte häufig für den Kauf von Luxusprodukten ein. Auch für Reisen werden gebührenpflichtige Kreditkarten besonders häufig gezückt.

Kein Leben ohne die Kreditkarte

Wenn etwas in den Vereinigten Staaten undenkbar ist, dann ist es ein Leben ohne Kreditkarte. Egal ob kostenfreie Visa- oder MasterCard Kreditkarte oder teure American Express-Premiumkreditkarte – jeder US-Amerikaner baut voll und ganz auf die Plastikkarten im Geldbeutel. Nicht einmal mehr ein Drittel aller Transaktionen wird heutzutage in Bargeld abgewickelt, im Online-Handel werden sogar fast 100 Prozent aller Transaktionen mit der Kreditkarte abgewickelt. In Deutschland sind solche Zahlen nicht einmal annähernd zu erkennen, ein Leben ohne Kreditkarte scheint hierzulande noch möglich. Doch ist ein solches für Konsumenten wünschenswert? Mitnichten, denn eine Kreditkarte – egal ob kostenlos oder gebührenpflichtig – bringt meist nicht nur mehr Komfort und unbegrenzte Möglichkeiten, sondern bietet gleichzeitig auch noch Rückvergütungs- oder Bonusprogramme, die bares Geld sparen!


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