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26.07.2014
Visa verzeichnet 279 Millionen Euro Umsatz während der WM

Dass bei einer Weltmeisterschaft gut Geld verdient wird, ist nichts Neues. Dass aber auch die Kreditkartenunternehmen in großem Maße profitieren, war zumindest bislang nicht immer der Fall. Wie Visa bekanntgegeben hat, war die Weltmeisterschaft für den Kreditkartenanbieter ein voller Erfolg. In Brasilien wurden mit den Karten umgerechnet 279 Millionen Euro umgesetzt.

Deutschland ist Fußballweltmeister und die Vereinigten Staaten sind Zahlungsweltmeister. Das zumindest geht aus den Daten des Kreditkartenanbieters Visa hervor. Insgesamt haben die US-Amerikaner in Brasilien während der Weltmeisterschaft 69 Millionen Euro ausgegeben, die Deutschen, im Ranking auf Platz 6, kommen nur auf 10,5 Millionen Euro. Überraschend hoch waren auch die Ausgaben von argentinischen Staatsbürgern, die insgesamt 14,5 Millionen Euro mit einer Visa-Kreditkarte umsetzten. Für das vergleichsweise arme Land ein enormer Betrag.

Deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

Die wirtschaftliche Bedeutung der Fußball Weltmeisterschaft zeigt sich am besten im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Setzten beispielsweise deutsche Touristen in den 31 Vergleichstagen im Jahr 2013 nur etwa 4,5 Millionen Euro um, waren es in diesem Jahr schon mehr als zehn Millionen Euro. Auch die Argentinier, die im Vorjahr nur 7,3 Millionen Euro mit VISA-Karten umsetzten, verdoppelten ihre Ausgaben in diesem Jahr. Das gleiche Bild kann man auch bei den Bürgern aus den USA und anderen Touristen beobachten. Während der Weltmeisterschaft spielten dabei drei Faktoren zusammen. So waren zum einen mehr Touristen im Land, zum anderen waren die Preise deutlich höher als im Vorjahr. Zuletzt geben Menschen statistisch gesehen bei sportlichen Großereignissen allgemein mehr Geld aus als im normalen Urlaub.

Hotellerie und Einzelhandel profitieren besonders

Die größten Gewinner der Fußballweitermeisterschaft sind die Hotellerie und der Einzelhandel, zumindest wenn man nach den Zahlen von Visa geht. Mit den Kreditkarten des amerikanischen Unternehmens wurden in den 31 WM-Tagen insgesamt 40 Millionen Euro in Hotels in Brasilien umgesetzt – mehr als je zuvor. Dasselbe gilt für die Umsätze im Einzelhandel, die sich auf 35 Millionen Euro belaufen. Diese Zahl ist besonders eindrucksvoll, denn im Einzelhandel werden gewöhnlich weit weniger als die Hälfte aller Zahlungen mit Kreditkarten abgewickelt. Das zeigt deutlich, dass die brasilianische Wirtschaft stark von der Weltmeisterschaft profitiert hat. Auch die Gastronomie (29 Millionen Euro Umsatz mit Kreditkarten von Visa) kann sich über deutlich steigende Einnahmen freuen. In dieser Branche wird ebenfalls eher selten mit Kreditkarte bezahlt.

Das Geld bleibt in den Großstädten

Wenig überraschend ist das meiste Kreditkartengeld in den Großstädten geblieben. Die WM-Standorte waren das klare Zugpferd für Zahlungen mit Kreditkarten. Allerdings sind auch in anderen Gebieten leichte Zuwächse zu erkennen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Touristen einen WM-Ausflug mit einem Urlaub in Brasilien kombiniert haben. Die meisten Umsätze wurden nicht etwa in Rio de Janeiro, sondern in der größten Stadt des Landes, Sao Paulo, getätigt. Dort wurden allein 40 Millionen Euro umgesetzt, das entspricht einem Siebtel aller Umsätze mit Visa-Karten. In Rio de Janeiro wurden immerhin noch 20 Millionen Euro ausgegeben. Die anderen WM-Standorte folgen deutlich abgeschlagen auf den weiteren Plätzen. Trotz Schwankungen in gewissen Regionen war die Weltmeisterschaft für Visa ein voller Erfolg. Der Kreditkartenboom scheint sich auch in aufstrebenden Nationen fortzusetzen.

 


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