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08.02.2015
Visa will V.me attraktiver und noch sicherer machen

Jeden ein Tag ein wenig sicherer. Bei kostenlosen Kreditkarten ist Sicherheit ein zentraler Aspekt. Visa, MasterCard und American Express versuchen, sich dafür jeden Tag aufs Neue einzusetzen. Missbrauch mit Kreditkarten ist entsprechend selten. Geht dennoch etwas schief, helfen die Kreditkartenbanken den Kunden meist aus der Patsche. Visa will die Zahlung mit Kreditkarte nun sogar noch sicherer machen.

Egal ob Smartphone, Tablet oder Kreditkarte mit NFC – die Zahlung wird jeden Tag ein wenig moderner. Viele Menschen hatten anfangs große Zweifel, ob die Sicherheit von gebührenpflichtigen und kostenlosen Kreditkarten auch bei der modernen Bezahlung noch sichergestellt werden kann. Wie sich nach einigen Monaten mit aktiver NFC-Nutzung in Deutschland zeigt: Die Zahlung mit einer gebührenfreien Kreditkarte mit NFC oder einer mit einem Smartphone verknüpften Kreditkarte ist genauso sicher wie alle anderen Zahlungen. Um den Kunden ein noch besseres Gefühl zu geben und noch mehr dafür zu tun, dass Betrug aus der Welt der Kreditkarten verschwindet, arbeitet insbesondere Visa gerade an neuen Sicherheitsvorkehrungen.

Zahlung per NFC funktioniert heute über Einmaltoken

Zweifel an der Zahlung mit NFC gab es von Anfang an viel. Die Near-Field-Technology ist aber deutlich sicherer als die meisten Deutschen denken. Bei kontaktlosen Zahlungen mit gebührenfreien Kreditkarten, die von Visa ausgegeben werden, werden heute bereits die meisten Zahlungen durch ein sogenanntes Einmaltoken durchgeführt. Händler und Kunde tauschen dabei die Zahlungsdaten, nicht aber die persönlichen Kundendaten, einmalig aus. Dadurch ist höchste Sicherheit bei einer Zahlung mit Kreditkarte gewährleistet. Auch ein Eindringen in Datenbanken von Händlern ist dadurch nicht besonders lukrativ, denn dort werden keine wichtigen Kreditkartendaten von Kunden gespeichert. Missbrauch wird somit von Anfang an ein Riegel vorgeschoben.

V.me soll endlich der Durchbruch gelingen

Im Rahmen der Sicherheitsinitiative will Visa nicht nur den Kunden helfen, sondern auch Werbung in eigener Sache machen. Die digitale Geldbörse V.me soll dank höchster Sicherheitsstandards und einfacher Handhabung den Durchbruch schaffen. Bislang wird das Produkt in Deutschland nur von drei Banken angeboten, in Kürze sollen vier weitere folgen. Viele Kunden nutzen V.me bislang noch nicht – egal ob sie eine kostenfreie Kreditkarte oder ein teures Modell im Geldbeutel haben. Um das zu ändern, versucht Visa das Image seines Produkts immer weiter zu verbessern. Kunden sollen von V.me in mehrfacher Hinsicht profitieren. Dadurch, dass die Entwicklung autark von Visa durchgeführt wird, sollen die Sicherheitsstandards unvergleichbar sein. Darüber hinaus sollen Zahlungen, insbesondere auch online, deutlich einfacher und zugleich sicherer werden – auch dadurch, dass V.me auch andere Daten, etwa Adressdaten, direkt an Online-Shops weitergeben kann. Ein Einkauf im Internet soll dadurch deutlich schneller gehen.

Die Deutschen zeigen sich zögerlich beim kontaktlosen Bezahlen

Trotz der Sicherheitsbeteuerungen und Weiterentwicklung von Visa, MasterCard und Co: Die kontaktlose Zahlung kommt in Deutschland kaum von der Stelle. Weiterhin nutzen nur wenige Inhaber von kostenlosen Kreditkarten die moderne Bezahlart. In anderen Ländern läuft die Entwicklung weniger schleppend, in den USA werden im stationären Handel schon viele Zahlungen mit Apple Pay und Co durchgeführt. Auch bei den digitalen Geldbörsen, die großenteils auch Bezahlungen im Internet ermöglichen, ist der Durchbruch in Deutschland noch fern. Ob Visa diesen durch mehr Sicherheit für V.me erreichen kann, gilt als fraglich.


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