TelefonBestellberatung unter 0351-64757550 (Mo-Sa 8-20 Uhr, So 8-18 Uhr)

11.07.2015
Vor dem Urlaub sollte man sich mit kostenlosen Kreditkarten auseinandersetzen

Bildquelle: © Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

Die Hamburger Morgenpost hat sich in einem speziellen Artikel zur anstehenden Feriensaison mit dem richtigen Zahlungsmittel für Reisen auseinandergesetzt. Dabei rät eine Experten dazu, dass man in den Urlaub neben einer Girokarte unbedingt auch eine Kreditkarte mitnehmen sollte. Dem kann man sich nur anschließen, denn es war selten so einfach, an eine kostenlose Kreditkarte zu kommen.

Bis heute ist es üblich, dass viele Urlauber nur mit Bargeld oder teilweise nur mit Bargeld und einer Girokarte in den Urlaub fahren. Das kann schnell zu einem Problem werden, wie auch die Hamburger Morgenpost in einem aktuellen Artikel festgestellt hat. Julia Topar vom Bundesverband deutscher Banken rät dazu, in den Urlaub auf jeden Fall eine Kreditkarte mitzunehmen. Das hat mehrere Gründe, denn eine kostenlose Kreditkarte bietet sich genauso wie viele zahlungspflichtige Pendants im Ausland besonders an, da kaum ein Zahlungsmittel so flexibel und zugleich sicher wie eine Kreditkarte ist. Dazu kommt, dass eine Zahlung mit Kreditkarte zumeist auch noch günstiger ist als die Alternativen.

Bargeld allein ist keine Lösung

Viele Menschen verzichten auch deshalb auf eine kostenlose Kreditkarte, weil sie der Meinung sind, dass sie mit Bargeld allein gut gerüstet wären. Ein Trugschluss, wie auch Topar weiß. Sie sagt daher: „Die Devise ist: So wenig Bargeld wie möglich, so viel wie nötig.“ Dem kann man sich so voll und ganz anschließen, was auch für die Feststellung der Expertin zum Thema Diebstahl gilt. So erklärt Topar in der Hamburger Morgenpost, dass Bargeld bei einem Diebstahl „unwiederbringlich verloren“ ist. Genau das unterscheidet Bargeld von anderen Zahlungsmitteln, denn wenn die Kreditkarte oder die Girokarte verloren geht oder gestohlen wird, entsteht meist gar kein oder nur ein sehr geringer finanzieller Verlust.

Vor einem Urlaub mit der Bank sprechen

Wenn man sich davon überzeugen hat lassen, auf eine gebührenfreie Kreditkarte zu setzen, sollte man vor dem Urlaub noch einige wichtige Punkte bedenken. So gilt es vor einem Urlaub, zwingend das Gespräch mit der Kreditkartenbank zu führen. Diese gibt Auskunft darüber, ob eine Kreditkarte in gewissen Ländern gesperrt ist. Das ist bei Kreditkarten – im Gegensatz zu Girokarten – zwar nur selten der Fall, eine Nachfrage kann aber nicht schaden. Egal ob gebührenpflichtige oder kostenlose Kreditkarte, darüber hinaus gilt: Limits festlegen und überprüfen. In welches Land es auch geht, es kann sich immer lohnen, ein Kreditkartenlimit für tägliche Einkäufe oder Abhebungen festzulegen. Sollte die Karte doch einmal geklaut werden, kann man den Schaden dadurch begrenzen und schützt sich zudem selbst vor unnötigen Mehrausgaben.

Mehrere Karten und Kartensperrung

Ein interessanter Tipp, der im Artikel der Hamburger Morgenpost diskutiert wird, ist zudem die Mitnahme mehrerer Karten. Egal ob Girokarte oder Kreditkarte – es kann sich zweifelsohne lohnen, mehr als nur eine Karte im Geldbeutel zu haben. Bei kostenlosen Kreditkarten ist das auch gar kein Problem. Wer etwa gleichzeitig auf die Deutschland-Kreditkarte und die Schwarze MasterCard setzt, der hat sowohl eine Visa- als auch eine MasterCard-Kreditkarte im Geldbeutel und bezahlt dennoch keine Jahresgebühr. Für den Notfall, so raten die Autoren, ist es zudem sinnvoll, die Sperrnummern für die eigene Kreditkarte im Kopf zu haben. So kann man im Notfall schnell reagieren und somit dafür sorgen, dass auch bei Diebstahl kein Schaden entsteht.


Weitere News lesen Sie unter Kreditkartennews