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22.05.2015
Vorsicht: Momentan sind viele Phising-Mails im Umlauf

In den letzten Wochen ist es wieder verstärkt zu sogenannten Phishing-Angriffen gekommen. Betroffen sind davon oft auch Inhaber einer kostenlosen Kreditkarte. Hier gilt es allerdings, größte Vorsicht zu wahren, denn eine Kreditkartenbank wird genauso wenig wie der Vermittler je nach einer Herausgabe der Kreditkartendaten geschweige denn der Prüfzimmer fragen.

Das sogenannte „Phishing“ – also das Abfischen von relevanten Daten – wird in Deutschland ein immer größeres Problem. Egal ob beim Girokonto, der kostenfreien Kreditkarte oder dem Amazon-Konto. Betrüger versuchen alles, um an relevante Daten zu kommen, mit denen sich Geld verdienen lässt. Viel zu häufig fallen deutsche Verbraucher auch weiterhin auf die Masche rein. Das liegt allerdings auch daran, dass die Betrüger immer professioneller werden und dadurch den Betroffenen ein Gefühl geben, sie müssten die Daten tatsächlich herausgeben. Mit einigen wertvollen Tipps weiß man in Zukunft allerdings Bescheid und muss keine Angst mehr vor dem nächsten Phishing-Angriff haben. So lässt es sich mit einer kostenlosen Kreditkarte gleich viel entspannter leben.

Kreditkartendaten niemals per E-Mail herausgeben

Besonders häufig kommen Phishing-Mails angeblich von Kreditkartenbanken, Online-Händlern oder sogar lokalen Händlern aus der Region. In diesen E-Mails wird dann gefordert, die Kreditkartendaten zu senden, da eine Zahlung nicht durchgeführt werden konnte oder noch eine offene Rechnung besteht. In einigen Fällen wird auch eine Kontoverbindung angegeben, auf die der ausstehende Betrag überwiesen wird. Weder das noch die Herausgabe der Kreditkartendaten sollte allerdings passieren, denn fast immer handelt es sich in solchen Fällen um Betrüger. Anbieter wie Amazon oder Ebay würden nie nach den Daten einer kostenlosen Kreditkarte in einer E-Mail fragen – viel mehr wird man gewöhnlich auf eine offizielle Internetseite weitergeleitet. Auch hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn Betrüger werden immer kreativer.

Auf die Absenderadresse achten

So kommt es mittlerweile vor, dass Betrüger Zahlungsaufforderungen von Amazon & Co eins zu eins kopieren und verschicken. Nur der Deeplink, der eigentlich zu Amazon führen sollte, wird verändert. Stattdessen werden Nutzer auf eine Kopie der Website, die der von Amazon erstaunlich ähnlich sieht, weitergeleitet. Wer genau prüft, der findet aber schnell heraus, ob es sich um Betrug handelt: Die E-Mail-Adressen der Absender sind meist eine Anreihung von willkürlichen Buchstaben oder Zahlen. Manchmal kommt auch der Name des Händlers, der angeblich eine Zahlung wünscht oder des Kreditkartenanbieters, der aus mysteriösen Gründen die Herausgabe der Daten fordert, vor. Wer sich unsicher ist, sollte die Adresse mit anderen offiziellen E-Mails des Händlers oder der Bank abgleichen. Besteht dann immer noch Unklarheit, sollte man telefonisch bei der offiziellen Hotline des jeweiligen Händlers anfragen, ob tatsächlich noch eine Zahlung offen ist.

Rechtschreibfehler, Übersetzungsfehler und direkte Aufforderungen

Wer seine kostenlose Kreditkarte und damit sein Vermögen effektiv schützen will, der sollte in den E-Mails auch auf andere Punkte achten: Oft enthalten Phishing-E-Mails entweder Übersetzung- oder Rechtsschreibfehler. Auch direkte Aufforderungen zur schnellen oder gar postwendenden Begleichung, die mit Drohungen gemischt sind, deuten auf einen Betrugsfall hin. Grundsätzlich sollte man diese E-Mails einfach löschen, denn normalerweise weiß man, was man im Online-Handel eingekauft hat und was nicht. So ist die gebührenfreie Kreditkarte bestens geschützt und Betrug wird ein Riegel vorgeschoben.


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