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26.01.2016
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert & falsche Fuffziger

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Ab dem 01. Februar 2016 schaffen die Händler in Kleve die Ein- und Zwei-Cent-Münzen ab und die Einkaufssummen werden auf volle fünf Cent auf- bzw. abgerundet.
Im Jahr 2015 wurden so viele Euro-Blüten aufgegriffen wie noch nie, besonders beliebt sind 20- und 50-Euro-Scheine.

Die Händler in Kleve werden nicht zwangsverpflichtet, sondern können freiwillig an dem Projekt teilnehmen, zudem können Kunden das exaktes Rückgeld verlangen. Auch die Kartenzahlungen bleiben hiervon unberührt. Die Idee entstand im letzten Herbst auf der Mitgliederversammlung der Händlerinitiative City-Netzwerk, da immer mehr Banken und Sparkassen höhere Gebühren für die Münzabgabe verlangen. Als Vorbild dienten die Niederlande, hier gibt es die Aktion schon länger. Auch in Finnland wird nicht mit den Kleinstmünzen bezahlt, hier werden die Ein- und Zwei-Cent-Stücke nur für Sammlerzwecke geprägt. Die Initiatoren in Kleve meinen, in zehn Jahren spiele Bargeld womöglich ohnehin keine Rolle mehr. Auch der Vorsitzende der Deutschen Bank John Cryan belebte die Debatte über die komplette Abschaffung des Bargeldes wieder.

Aber auch in der „Schein-Welt“ ist nicht alles in Ordnung, denn Fälscher produzierten im letzten Jahr mehr Blüten seit Einführung in 2002, insgesamt wurden 95.357 falsche Scheine in Deutschland entdeckt, darunter befanden sich auch 30- und 300-Euro-Scheine, welche es freilich so nicht gibt, aber dennoch in Supermärkten angenommen wurden. Die Europäische Zentralbank (EZB) zählte im Jahr 2015 sogar 899.000 falsche Scheine, dadurch entstand ein Schaden von gut 39 Millionen Euro. Für Falschgeld gibt es übrigens keinen Ersatz.

Fazit: All diese Probleme kann man mit Kreditkartenzahlungen umgehen!


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