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07.09.2015
Zahl der kontaktlosen Transaktionen in der Schweiz steigt

Das kontaktlose Zahlen kommt nicht so recht in Fahrt. Wenngleich immer mehr kostenlose Kreditkarten mit der Funktion ausgestattet werden, nehmen die Verbraucher die neue und einfache Art des Bezahlens nur schleppend an. In der Schweiz wurden im Juni beispielsweise nur 8,5 Prozent aller Zahlungen mit NFC-fähigen Kreditkarten auch tatsächlich mit NFC abgewickelt.

Wie Blick.ch berichtet, haben bereits 70 Prozent aller Schweizer mindestens einmal mit einer kontaktlosen Kreditkarte durch Verwendung des NFC-Chips bezahlt. Das hat eine Onlineumfrage unter 15.000 Kreditkartennutzern ergeben. Wie viele davon auf eine Premium-Kreditkarte und wie viele auf eine gebührenfreie Kreditkarte gesetzt haben, ergibt sich aus der Umfrage nicht. Interessant ist aber auch die Abweichung zu der Zahl der tatsächlich per NFC durchgeführten Zahlungen. Viele Menschen, die NFC bereits ausprobiert haben, scheinen es im Alltag nicht wirklich zu nutzen. Wie der größte Betreiber von kontaktlosen Zahlungsterminals in der Schweiz, SIX Payment Service, veröffentlicht hat, werden nur 8,5 Prozent der Kreditkartenzahlungen auch wirklich mit NFC abgewickelt. Eingerechnet wurden dabei nur die Zahlungen mit solchen Karten, die bereits über die NFC-Funktion verfügen.

Immer mehr Transaktionen mit NFC

Auch wenn noch nicht einmal jede zehnte Zahlung mit NFC-Kreditkarten auch tatsächlich kontaktlos abgewickelt wird, ist der Trend für die Anbieter doch positiv. Wer mit einer kostenlosen Kreditkarte oder einem Premium-Modell für einen kleineren Betrag einkauft, der nutzt NFC bereits deutlich häufiger als noch im Vorjahr. Wie aus den Zahlen von SIX Payment Service hervorgeht, lag die Zahl der kontaktlosen mit NFC-Kreditkarten durchgeführten Zahlungen im vergangenen Sommer gerade einmal bei vier Prozent. Dagegen wirken die 8,5 Prozent in diesem Jahr tatsächlich deutlich besser. Komplett missachtet wird die einfache und schnelle Variante des Bezahlens mit Kreditkarte in der Schweiz also doch nicht.

Kreditkarten auch für kleinere Beträge

Dass NFC einen sinnvollen Nutzen hat, zeigt auch eine andere Statistik. So sinkt seit einiger Zeit die Höhe der Beträge, die mit Kreditkarten bezahlt werden. Es scheint, als würden die Verbraucher mittlerweile auch dann eine kostenlose Kreditkarte ziehen, wenn die Beträge einmal nicht im hohen zweistelligen, dreistelligen oder gar vierstelligen Bereich liegen. Genau in diesen Fällen macht NFC Sinn, denn wer kleinere Beträge – in Deutschland bis zu 25 Euro – mit Kreditkarte bezahlen muss, kann durch NFC auf die lästige PIN-Eingabe und die Unterschrift verzichten. Ein weiterer Trend also, der sich positiv auf die Zukunft des kontaktlosen Bezahlens auswirken wird. Je niedriger die Beträge, die Verbraucher mit Kreditkarte begleichen, desto höher der Nutzen der modernen und schnellen Zahlungsabwicklung per NFC.

EC-Karten sollen ebenfalls NFC bekommen

Um NFC in der Schweiz noch populärer zu machen, versuchen Dienstleister wie SIX Payment Solution mittlerweile nicht nur Anbieter gebührenpflichtiger und kostenfreier Kreditkarten davon zu überzeugen, einen NFC-Chip in neu ausgegebene Karten einzubauen, sondern wenden sich immer mehr auch an Banken, die nur EC-Karten ausgeben. Die heute als Girokarte bekannten Modelle eignen sich nämlich genauso gut für die Zahlung mit NFC wie ihre große Schwester, die Kreditkarte. Dennoch gibt es bislang in Deutschland überhaupt keine EC-Karte, die mit der Funktion für kontaktloses Bezahlen ausgestattet ist. Genauso in der Schweiz, wo allerdings ein Wandel in Sicht ist. Die Postfinance will zukünftig als erste Bank NFC-Girokarten ausgeben. Die Zahl der kontaktlosen Transaktionen wird so sicher weiter steigen!


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