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14.08.2014
Zuwachs beim kontaktlosen Bezahlen in Österreich

Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Nicht nur die Schweiz, auch Österreich zeigt sich als einer der Vorreiter im Markt für das kontaktlose Bezahlen. Im ersten Halbjahr 2014 sind die Umsätze der Paylife Bank GmbH, dem Marktführer bei der neuen Technologie in Österreich, auf 10,2 Millionen Euro gestiegen. Dabei handelt es sich um ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr.

Ironischerweise ist es ein Schweizer Konzern, dem die österreichische Paylife Bank GmbH gehört. Diese Situation sorgt möglicherweise aber auch dafür, dass der Markt für kontaktloses Bezahlen in Österreich wächst. Im ersten Halbjahr 2014 wurden mit 10,2 Millionen Euro mehr Umsätze kontaktlos getätigt als je zuvor. Eingerechnet sind dabei allerdings nur die Umsätze, die mit Karten des Marktführers Paylife getätigt wurden, auch andere Institute bieten Kreditkarten, die mit der Near Field Communication-Technik (NFC) ausgestattet sind, an.

Insgesamt knapp 30 Millionen Transaktionen

Das Wachstum des Kreditkartenmarktes in Österreich zeigt sich auch an anderen von Paylife veröffentlichten Zahlen. Das Institut gab bekannt, dass im ersten Halbjahr etwa 30 Millionen Transkationen mit von der Bank ausgegebenen Karten getätigt wurden. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Kreditkarten von Visa und MasterCard. Insgesamt gab es bei der Anzahl der Transaktionen ein Plus von 2,5 Prozent. Auch die Höhe der Umsätze mit Kreditkarten von Paylife hat sich deutlich erhöht. Er stieg um 3,6 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro.

Weitere Fortschritte beim kontaktlosen Bezahlen

Doch nicht nur die Gewinne und Umsätze von Paylife-Kreditkarten haben sich verbessert, auch die Infrastruktur wird nach und nach erweitert. Von den 70.000 Bankautomaten in Europa (mit 67.000 steht die Mehrzahl davon in Österreich) sollen bis Ende des Jahres 20.000 umgerüstet werden. Sie sollen in Zukunft kontaktloses Bargeldabheben ermöglichen. Durch diese Funktion können Kunden sich am Geldautomaten entscheiden, ob sie lieber weiterhin mit PIN oder kontaktlos Geld abheben. Die technische Neuerung kann allerdings nur für kleine Summen angewendet werde. Für größere Abhebungen ist auch zukünftig die Eingabe einer PIN vonnöten.

Zahlreiche Akzeptanzstellen in ganz Österreich

Auch im Einzelhandel will Paylife das kontaktlose Bezahlen mit Kreditkarte zum Standard machen. Dafür sollen an zehntausenden Akzeptanzstellen im ganzen Land sogenannte „Quick“-Terminals zur Verfügung stehen. Unter diesem Namen vermarktet Paylife seine Terminals, die zur kontaktlosen Bezahlung nötig sind. Bei der Expansion darf Paylife sich über prominente Unterstützung freuen, denn auch Visa und MasterCard investieren große Summen in die Erweiterung der Akzeptanzstellen. Auf Grund der großen Fortschritte im Ausbau des Akzeptanznetzes sind von Paylife im Laufe des Jahres noch weitere positive Nachrichten zu erwarten. Die kontaktlosen Umsätze werden bis zum Ende des Jahres wohl einen neuen Höchststand erreichen. Für Paylife soll es allerdings noch weiter hinausgehen, denn im nächsten Jahr soll sich das kontaktlose Bezahlen auch in Osteuropa durchsetzen. Die ersten Lizenzen dafür hat sich Paylife bereits gesichert.


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