Krise sorgt für verändertes Zahlungsverhalten

03.11.2020
Krise sorgt für verändertes Zahlungsverhalten

Noch mehr kontaktlose Zahlungen. Der Trend in Deutschland zeigt aktuell klar in eine Richtung – eine neue Studie manifestiert den Trend auch langfristig.

Wenn es um das Zahlungsverhalten der Deutschen geht, hatten Experten noch vor wenigen Jahren erwartet, dass sich kein allzu großer Wandel breitmachen würden. Die Nähe zum Bargeld war immer ein großes Thema und kostenlose Kreditkarten wie die DKB Kreditkarte hatten es trotz ihrer unbestrittenen Leistungen hierzulande immer schwer. In den letzten Jahren allerdings dreht sich der Trend immer mehr, denn Girokarten und Kreditkarten gewinnen hierzulande enorm an Bedeutung – genauso das kontaktlose Bezahlen. Eine Studie der GfK im Auftrag von Mastercard zeigt nun mehr als deutlich, dass sich das Zahlungsverhalten der Deutschen enorm geändert hat.

Mindestens einmal die Woche kontaktlos

Besonders interessant an der Umfrage ist, wie häufig die Deutschen schon heute mit kontaktlosen Zahlungsmitteln bezahlen. Wie die Erhebung ergibt, bezahlen ganze 75 Prozent der befragten Verbraucher mindestens einmal pro Woche kontaktlos – Zahlen wie diese waren noch vor Monaten kaum denkbar. Zu tun hat dies sicherlich zum einen mit den Entwicklungen rund um das Coronavirus, zum anderen aber auch mit einer deutlich größeren Akzeptanz sowie technisch besser ausgestatteten Karten. Ganze 44 Prozent gaben zudem an, dass sie wann immer möglich auf ein kontaktloses Zahlungsmittel setzen – auch dass war vor einiger Zeit kaum denkbar.

Schnelligkeit ist noch wichtiger als Hygiene

Wer nun allerdings denkt, dass das Plus an kontaktlosen Zahlungen ausschließlich mit der Coronakrise und den Hinweisen zu den Problemen der Barzahlung zu tun hat, täuscht sich. Die Umfrage zeigt nämlich deutlich, dass die Deutschen beim kontaktlosen Bezahlen besonders die Geschwindigkeit schätzen. Insgesamt 49 Prozent nannten die Geschwindigkeit als wichtiges Argument für die kontaktlosen Zahlungen. Natürlich spielt aber auch die Hygiene dieser Zahlungsart eine nicht zu vernachlässigende Rolle, immerhin 47 Prozent finden diesen Aspekt sehr wichtig. Nicht zu vernachlässigen ist zudem, das Plus an Einfachheit, dass immerhin 37 Prozent wichtig finden.

Bargeld klar auf dem absteigenden Ast

Dass sich in der Welt des Bezahlens etwas verändert, zeigt auch die Entwicklung der Barzahlung. Laut der Studie gaben immerhin 65 Prozent der Befragten an, dass sie seltener mit Bargeld bezahlen als noch vor der Krise. Dieser Trend hat es in sich und führt zweifelsfrei zu einer langfristigen Veränderung. Zwar wollen manche nach der Krise wieder öfter auf Bargeld setzen, immerhin 35 Prozent allerdings haben angegeben, dass sie auch zukünftig mit weniger Barzahlungen planen. Scheine und Münzen sind entsprechend der klare Verlierer der Krise, während das kontaktlose Bezahlen zweifelsfrei zum neuen Trend wird. Mit Smartphones genauso wie mit kostenlosen Kreditkarten wie der Santander 1plus Visa Card.