Studienlage zum kontaktlosen Bezahlen

Studienlage zum kontaktlosen Bezahlen

Die meisten Karten und Kassensysteme in Deutschland sind inzwischen NFC-fähig, ermöglichen also kontaktloses Bezahlen.

Aber wie genau ist die (aktuelle) Studienlage zum kontaktlosen Bezahlen? Denn Corona scheint dieser Bezahlform einen kräftigen Schub gegeben zu haben. 

Studienlage zum kontaktlosen Bezahlen



2021

09/2021: Mastercard | 79% bezahlen kontaktlos

79 Prozent aller Mastercard-Karteninhaber bezahlen seit Beginn der Corona-Pandemie kontaktlos. Zuvor waren es 71 Prozent, so das Kreditkarten-Unternehmen.

Mastercard verzeichnete im ersten Quartal 2021 eine Milliarde mehr kontaktlose Transaktionen als im Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal 2021 waren 45 Prozent der persönlichen Mastercard-Kartenzahlungen weltweit kontaktlos. Deshalb will das US-Unternehmen ab 2024 in den meisten Märkten nur noch Karten ohne Magnetstreifen ausgeben.

09/2021: Pymnts | Mobile Payment in den USA selten

Die Nutzung von Apple Pay, Google Pay und Co hat von 2019 bis 2021 in den USA um mehr als 25 Prozent abgenommen, so die auf Bezahldienste spezialisierte Marktforschungsfirma Pymnts. Demnach ist der Rückgang größer als bei Bargeld.

Trotz der Corona-Pandemie setzen die US-Amerikaner ihr SMartphone seltener zum mobilen Bezahlen ein. Apple Pay ist laut Pymnts der meistgenutzte Dienst mit 6,1 Prozent der iPhone-User. Andere Alternativen werden allerdings noch weniger genutzt.

08/2021: Visa | Mobile Payment Monitor 2021

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Fast neun von zehn Menschen (87 Prozent) in Deutschland bezahlen kontaktlos per Karte, dem Smartphone oder einem Wearable (2019: 55 %). Zu diesem Ergebnis kommt der Visa Mobile Payment Monitor. Dafür hat das Meinungsforschungsinstitut forsa in einer repräsentativen Online-Studie rund 1.800 Verbraucher und Verbraucherinnen in Deutschland ab 18 Jahre befragt.

Demnach hat die Corona-Pandemie für einen Extra-Schub gesorgt: 68 Prozent der Teilnehmer sehen den größten Vorteil im kontaktlosen Bezahlen, dass es angenehmer für das Kassenpersonal ist. Zudem stieg der Mobilzahler auf 16 Prozent. Im Vorjahr waren es 12 Prozent und 2019 sogar nur 6 Prozent.

08/2021: DK/EURO Kartensysteme | Kontaktlos-Anteil steigt auf 64 %

Fast zwei Drittel (64 Prozent) aller girocard-Zahlungen waren im ersten Halbjahr 2021 kontaktlos, so EURO Kartensysteme, ein Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft (DK). Demnach lag die Quote im Vorjahreszeitraum noch bei 46 Prozent.

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Der Durchschnittsbon per Girocard sank etwas auf 42,07 Euro. Die ehemalige EC-Karte wird also auch für kleinere Beträge eingesetzt. Der kontaktlose Durchschnittsbon stieg dagegen auf 36,81 Euro. Laut der Deutschen Kreditwirtschaft nutzen die Inhaber die NFC-Funktion ihrer Karte also inzwischen mehr für größere Beträge.

07/2021: Postbank | Jeder Zweite zahlt kontaktlos

56 Prozent der Deutschen nutzen kontaktlose Bezahlmethoden, so die der repräsentativen Postbank Digitalstudie 2021. Dafür verwenden Sie eine Karte, ihr Smartphone oder beides. Im Jahr 2020 lag die Quote noch bei 47 Prozent. Vor fünf Jahren waren es sogar nur zehn Prozent.

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Thomas Brosch, Leiter Digital Vertrieb der Postbank, sagt dazu:

"Die Deutschen werden auch nach Corona kontaktlos bezahlen. Die Vorteile sind zu offenkundig. Wer sich daran gewöhnt hat, im Portemonnaie nicht mehr nach Münzen zu kramen, der will das auch dann nicht mehr tun, wenn die Infektionsgefahr gebannt ist."

Unter den mobilen Bezahldiensten per Smartphone sind Apple Pay, Google Pay (je 21 Prozent) und Payback Pay (20 Prozent) am weitesten verbreitet. Die zwei US-Anbieter sind vor allem bei den unter 40-Jährigen beliebt. Payback Pay wird dagegen eher von den älteren Kunden genutzt.

06/2021: BearingPoint | Kontaktlos-Boom trotz Bargeld-Dominanz

Die Kontaktlos-Zahlung hat sich seit Pandemiebeginn (2019) in Deutschland mehr als verdoppelt (siehe Infografik). Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von YouGov Deutschland im Auftrag von BearingPoint im Juni 2021 mit 3.119 Teilnehmern.

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Christian Bruck, Partner und Experte für das Thema Zahlungsverkehr bei BearingPoint, sagt zu der Untersuchung:

"Auch wenn Bargeld für viele immer noch das Zahlungsmittel Nummer Eins ist, der Trend zur kontaktlosen Bezahlung ist ungebrochen. Die Corona-Pandemie wirkt hier anscheinend weiterhin wie ein Katalysator und die Vorteile in Sachen Hygiene und Sicherheit vor möglichen Ansteckungen sind für viele Menschen ein sehr wichtiger Grund, verstärkt kontaktlose Bezahlmethoden zu nutzen. Wir erwarten, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt. Und es wird vermutlich nicht mehr lange dauern, bis die Bargeldnutzung nicht mehr an erster Stelle steht."

Laut der Studie liegt Apple Pay bei der Nutzung in Deutschland und Österreich bei 5 Prozent. Vor allem jüngere Kunden setzen den mobilen Bezahldienst ein (2021: 12 Prozent).

05/2021: Bitkom |Schon 85 % bezahlten kontaktlos

85 Prozent der Befragten haben zwischen Februar und April 2021 mindestens einmal kontaktlos per Karte, Smartphone oder Smartwatch bezahlt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von knapp mehr als 1.000 Personen in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Ende 2020 lag diese Quote noch bei 79 Prozent.

Laut der Bitkom-Studie bezahlen 23 Prozent der Teilnehmer täglich oder mehrmals täglich kontaktlos. Ende 2020 waren es noch 18 Prozent. Mehrfach wöchentlich greifen 26 Prozent darauf zurück (2020: 28 Prozent). Einmal pro Woche sind es 27 Prozent (2020: 20 Prozent).

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Fast ein Drittel (32 Prozent) hat während der Corona-Pandemie zum ersten Mal kontaktlos bezahlt. Mobile Payment per Smartphone oder Smartwatch haben 10 Prozent der Befragten erstmals eingesetzt. 60 Prozent der Studien-Teilnehmer stört es inzwischen sogar, wenn sie nicht bargeldlos per Karte, Smartphone oder Smartwatch bezahlen können.

03/2021: Deutsche Zahlungssysteme e.V. | Kontaktlos: Vom Trend zur Normalität

69 Prozent der Studienteilnehmer sind sehr vertraut mit ihrer kontaktlosen girocard. Die NFC-Zahlung punktet dabei laut der Befragung durch Hygiene (84 Prozent), Schnelligkeit (91 Prozent) und einfache Handhabung (90 Prozent).

Auch durch die Corona-Pandemie bezahlen die Deutschen immer öfter per Karte - auch ältere Kunden:

41 Prozent der Befragten bezahlten Ende 2020 mehr kontaktlos per Girocard und wollten dies auch auch in Zukunft häufiger tun. Im Frühjahr 2020 waren es noch 36 Prozent.

Ebenfalls 41 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie in stationären Läden aktiv auf das bargeld- oder kontaktlose Bezahlen hingewiesen worden sind. Knapp mehr als ein Drittel hat sein Bezahl-Verhalten geändert und schaut selbst nach Geschäften mit Kartenzahlung aus.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Online-Umfrage von infas quo unter knapp 1.400 Personen im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme. Die Erhebungen fanden regelmäßig zwischen März 2020 und November 2020 statt.

02/2021: YouGov | Deutsche hinken hinterher

43 Prozent der deutschen Befragten bezahlen kontaktlos, wenn es möglich ist. Damit gehören sie mit den USA zum Schlusslicht im internationalen Vergleich (Auswahl; Stand: 02/2021):

  • Polen: 77 Prozent
  • Indien: 73 Prozent
  • Frankreich: 72 Prozent
  • Großbritannien: 71 Prozent

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Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "YouGov’s Global Banking & Finance Report 2021". Dafür wurden mehr als 18.500 Personen in 17 Ländern zu ihren Einstellungen und ihren Verhalten in Bezug auf finanzielle Ausgaben und Banking befragt.

Demnach bezahlen die Deutschen immer noch vermehrt bar. Das sagen zumindest 46 Prozent der Befragten und damit drei Prozentpunkte mehr als die Kontaktlos-Zahler. Im internationalen YouGov-Vergleich ist Deutschland jedoch das einzige Land, welches Bargeld gegenüber dem kontaktlosen Bezahlen bevorzugt.

Frieder Schmid von YouGov Deutschland sagt dazu:

"Unsere international vergleichenden Daten zeigen unter anderem, dass Deutschland beim bargeldlosen Bezahlen nicht nur auf dem europäischen, sondern auch auf dem weltweiten Markt einen hinteren Platz einnimmt. Andere Länder wie China, Dänemark oder auch Polen sind uns hierbei deutlich voraus."

02/2021: EURO Kartensysteme | Kontaktlos-Anteil wächst auch bei Girocard rasant

Die Hälfte der Girocard-Zahlungen war 2020 im Durchschnitt kontaktlos. Ein Jahr zuvor waren es dagegen 26,6 Prozent. Lag der Kontaktlos-Anteil im Januar 2020 noch bei 39 Prozent, waren es Ende des Jahres schon 60,4 Prozent. Der Umsatz der kontaktlosen Transaktionen wuchs von 41 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf 97 Milliarden Euro in 2020.

Zu diesen Ergebnissen kommt Euro Kartensysteme. Dieses Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft übernimmt das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten.

Der Durchschnittsbetrag von kontaktlosen Girocard-Zahlungen lag 2020 bei 35,31 Euro. Im Vorjahr waren es noch 33,93 Euro. Ein Grund dafür dürfte auch die Anhebung des Limits von 25 Euro auf 50 Euro sein, ab welchem die PIN-Eingabe in der Regel entfällt.

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80 der rund 100 Millionen Girocards in Deutschland sollen NFC-fähig sein. Bei den Terminals liegt die Anzahl mit Kontaktlos-Funktion bei 755.000 Stück.

01/2021: Deutsche Bundesbank | Corona beflügelt Kontaktlos-Zahlung

Zwei Drittel der Besitzer einer NFC-fähigen Kreditkarten bezahlten damit auch kontaktlos. Bei der Girocard mit NFC-Chip waren es 78 Prozent.

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Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Studie der Deutschen Bundesbank. Dafür wurden 5.022 Teilnehmer zwischen August und Oktober 2020 befragt. Bundesbankvorstand Burkhard Balz sagte zu der Untersuchung:

"Mehr als ein Fünftel der Befragten, die kontaktlos bezahlten, probierte dies erstmals während der Corona-Pandemie aus."

Mobile Payment ist dagegen noch nicht in der Mitte der deutschen Bevölkerung angekommen. Denn 13 Prozent der befragten Smartphone-Besitzer haben erst mobil damit bezahlt. 70 Prozent der Teilnehmer, die dies noch nicht getan haben, haben dies auch nicht vor.

Immerhin wurden 30 Prozent der erfassten Zahlungen per Karte getätigt. 2017 waren es dagegen nur 21 Prozent. Der Großteil (60 Prozent) der Zahlungen findet immer noch mit Bargeld statt (2017: 74 Prozent).

01/2021: Bitkom | 79% der Deutschen bezahlen kontaktlos

79 Prozent der befragten Deutschen haben zwischen September und November 2020 mindestens einmal kontaktlos per Karte, Smartphone oder Smartwatch bezahlt. Die Ergebnisse im Detail in Bezug auf die Häufigkeit (auch siehe Grafik):

  • 7 Prozent mehrmals pro Tag
  • 11 Prozent einmal pro Tag
  • 28 Prozent mehrmals pro Woche
  • 20 Prozent einmal pro Woche

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Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Bitkom-Studie. Der Digitalverband hat dafür etwas mehr als 1.000 Personen in Deutschland ab 16 Jahren per Telefon befragt. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder sagte dazu:

"Noch vor kurzem war es ein exotischer Anblick, wenn jemand an der Kasse sein Smartphone gezückt hat oder seine Smartwatch an das Kartenlesegerät hielt. Heute ist es Alltag, auch dank des Schubs für das digitale Bezahlen durch die Corona-Pandemie. Das Smartphone ist für die meisten Menschen ständiger Begleiter und eignet sich daher ideal auch als Ersatz für die Brieftasche.

2020

10/2020: Kantar & Glory | Zwei Drittel ändern Bezahlverhalten

Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Deutschen nutzen während der Corona-Pandemie ein anderes Zahlungsmittel. 36 Prozent bezahlen häufiger kontaktlos per Karte. Nur 5 Prozent gaben dabei Apple Pay, Google Pay und Co an. Wiederum 37 Prozent bezahlen fast genauso wie zuvor.

Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Zahlungsverhalten" des Marktforschungsunternehmens Kantar im Auftrag des Payment-Experten Glory – siehe auch Grafik.

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09/2020: Allensbach | Hälfte zahlt per Karte & kontaktlos

Die Hälfte der Deutschen hat schon einmal kontaktlos bezahlt. 2019 lag diese Quote noch bei 30 Prozent. Diese Entwicklung ist umso erstaunlicher, weil die NFC-fähige girocard erst ab 2016 eingeführt wurde. Auch kontaktlose Kreditkarten wurden in den vergangenen Jahren nach und nach ausgegeben.

41 Prozent der Befragten halten das Bezahlen per Smartphone für modern, auch wenn sie es selbst nicht einsetzen. Für 20 Prozent ist Mobile Payment besonders schnell. Denn dabei entfällt die Eingabe der PIN am Kartenterminal.

Knapp die Hälfte der Deutschen hat die letzten Einkäufe per Karte bezahlt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach mit 1.237 Teilnehmenden im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme. Die Befragung wurde zwischen dem 3. und 16. Juli 2020 durchgeführt. Die Corona-Krise hat wohl ihren Beitrag zu den Antworten beigetragen.

Nachtrag: Anhand der Studie wurden im Nachhinein noch drei Bezahltypen unterschieden: der Kartenzahler, der Smartphone-Zahler und der Barzahler.

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41 Prozent der Kartenzahler würden kontaktlos bezahlen, 13 Prozent haben es bereits ausprobiert. 40 Prozent würden nicht per Smartphone bezahlen. Nur 11 Prozent der Barzahler würden Mobile Payment nutzen. Gerade einmal 1 Prozent dieser Gruppe hat schon einmal per Smartphone bezahlt. 81 Prozent können sich dies auch nicht vorstellen.

08/2020: EURO Kartensysteme & DK | Kontaktlos-Boom dank Corona

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Die Hälfte der 2,59 Milliarden Girocard-Transaktionen war im ersten Halbjahr kontaktlos, so EURO Kartensysteme. Laut diesem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Kreditwirtschaft waren es Ende des ersten Halbjahrs 2019 noch ca. 25 Prozent. Die Corona-Krise hatte daran wohl einen großen Anteil.

Die Deutschen bezahlen zwar immer niedrigere Beträge per Girocard (durchschnittlich 43 Euro; 2019: 47 Euro). Beim kontaktlosen Bezahlen zeigt sich jedoch das Gegenteil: aktuell sind es 34 Euro, 2019 waren es noch 33 Euro.

07/2020: BearingPoint & YouGov | Kontaktlos fordert Cash heraus

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So lautete die Überschrift einer im Juli 2020 von BearingPoint veröffentlichten YouGov-Studie. Dafür wurden zwischen dem 6. und 12. Juni 2020 u.a. in Deutschland 2.060 Personen online befragt. Demnach hat die Corona-Krise dem kontaktlosen Bezahlen auch in Deutschland einen großen Schub gegeben. BearingPoint-Bankenexperte Thomas Steiner:

"Das Sicherheitsgefühl in puncto Hygiene ist nun der Einstieg in bargeld- und kontaktloses Zahlen."

Auf Bargeld wollen die meisten Befragten dennoch nicht verzichten. "Nur" 29 Prozent der deutschen Teilnehmer denken, dass Bargeld in zehn Jahren keine Rolle mehr spielt. Allerdings meidet auch jeder Vierte Scheine und Münzen beim Einkaufen. 

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Laut der Studie ist die Nutzung des kontaktlosen Bezahlens im Vergleich zu 2019 um 57 Prozent angestiegen. Damals zahlten 21 Prozent der Befragten per NFC-fähiger Girocard. 2020 stieg dieser Wert auf 33 Prozent. Gründe dafür scheinen die bessere Hygiene und die höhere Geschwindigkeit zu sein. 

06/2020: NFC-Zahlung boomt 

Deutsche Zahlungssysteme e.V. | Kontaktloses Bezahlen gewinnt an Bedeutung

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36 Prozent der Studien-Teilnehmer nutzen derzeit verstärkt die Kontaktlos-Funktion ihrer girocard. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Online-Studie von infas quo im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. Dafür wurden 1.179 Personen von Mitte April bis Ende Mai 2020 befragt.

34 Prozent der Befragten wollen auch zukünftig häufiger kontaktlos bezahlen. Knapp ein Drittel hat die girocard bereits im Smartphone installiert bzw. will dies noch tun. 

Bitkom | Kontaktlos statt Bargeld

Drei Viertel der Befragten wollten im April 2020 möglichst Bargeld-Zahlungen meiden, so eine repräsentative Bitkom-Studie mit 1.003 Teilnehmern. Demnach wünschen sich 71 Prozent mehr Möglichkeiten zum kontaktlosen Bezahlen. Bitkom-Präsident Achim Berg:

"Es gibt kaum ein Verhaltensmuster, das durch Corona ähnlich stark verändert wurde wie das Bezahlen an der Kasse. Das kontaktlose Bezahlen mit Karte oder Smartphone ist nicht nur hygienisch, es geht auch schnell und ist sicher. Alle Händler, Restaurants und Cafés sollten ihren Kunden das kontaktlose Bezahlen ermöglichen."

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05/2020: Mastercard | Kontaktloses Bezahlen ist Normal

Kontaktloses Bezahlen wird zur neuen Normalität, so Mastercard in einer repräsentativen Befragung aus dem April 2020 – unter anderem mit 1.000 Personen aus Deutschland. Demnach waren damals 78 Prozent aller Mastercard-Transaktionen in Europa kontaktlos. 

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Mobile Zahlungen per Smartphone oder Wearable haben sich in Europa im Vergleich zu 2019 verdoppelt. Knapp mehr als die Hälfte der deutschen Befragten (55 Prozent) wollen auch nach der Corona-Pandemie kontaktlos bezahlen. Für 72 Prozent ist die Hygiene ein sehr wichtiger Grund dafür. 

88 Prozent der Teilnehmer haben im Lebensmittelgeschäft kontaktlos bezahlt. In Einzelhandelsgeschäften war es knapp mehr als die Hälfte (51 Prozent) und in Apotheken 36 Prozent. 

03/2020: Bun­des­bank | Kontaktloses Bezahlen gehört zum Alltag

Zwei Drittel der Be­sit­zer NFC-fähiger De­bit­kar­ten bezahlen auch kon­takt­los. Zu diesem Ergebnis kommt eine re­prä­sen­ta­ti­ve Bun­des­bank-Studie aus dem Jahr 2019. Jedoch besitzt nur weniger als die Hälf­te der Teilnehmer über eine NFC-fähige Karte. 

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Bildquellen:

Visa Card: Visa.de
DK-Grafik: presseportal.de | DK/EURO Kartensysteme GmbH
Postbank-Grafik: presseportal.de / Postbank
BearingPoint-Grafik: presseportal.de / BearingPoint
Yougov-Studie: commercial.yougov.com
NFC-fähige Deutschland-Kreditkarte Classic: kostenlose-Kreditkarte/Deutschland-Kreditkarte
Bundesbank: bundesbank.de
Kantar-Screenshot: glory-global.com
Bezahltypen: initiative-deutsche-zahlungssysteme.de
Bearingpoint-Grafik: bearingpoint.com
Girocard-Bilder: Girocard.eu
Bitkom-Grafiken: bitkom.org
Mastercard-Grafik: newsroom.mastercard.com
Bundesbank-Grafik: bundesbank.de