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23.12.2015
Auch über kostenlose Kreditkarten sollte man sich genau informieren

Die Nutzung einer kostenlosen Kreditkarte ist so einfach und komfortabel, doch dennoch sollte man sich vor einer Beantragung mit den wichtigsten Eigenschaften einer Kreditkarte auseinandersetzen. Wirklich billig ist eine kostenfreie Kreditkarte nämlich nur dann, wenn man sie richtig einsetzt. An der einen oder anderen Stelle lauert nämlich eine Kostenfalle.

Was gibt es schöneres als eine kostenlose Kreditkarte? Einfaches und schnelles Bezahlen, ein vernünftiger Kreditrahmen und dafür keinen Cent Gebühren das ganze Jahre lang. Klingt alles auf den ersten Blick toll, doch dennoch gibt es immer wieder Verbraucher, die durch Kreditkarten in die Überschuldung geraten oder die Modelle vollkommen falsch einschätzen. So attraktiv kostenlose Kreditkarten auch sind, es lohnt sich dennoch, sich die Modelle vor der Bestellung im Detail anzusehen. Ganz so einfach wie es auf den ersten Blick aussieht, ist es nämlich keineswegs immer. Der Traum von der Kreditkarte kann teilweise sogar schnell ausgeträumt sein. Wer nämlich eine gebührenfreie Kreditkarte beantragt, muss meist über eine vernünftige Bonität verfügen.

Geringer Kreditrahmen am Anfang

Wer die Bonitätshürde übersprungen hat, der wundert sich oftmals, wie wenig Vertrauen eine Bank in einen hat. Der Kreditrahmen ist dafür ein tolles Beispiel, denn bei vielen kostenlosen Kreditkarten muss man sich damit zufriedengeben, dass der Kreditrahmen in den ersten Monaten alles andere als hoch ist. Der anfängliche Kreditrahmen liegt bei einer kostenfreien Kreditkarten sogar nur im niedrigen dreistelligen Bereich. Wer eine besonders gute Bonität vorweisen kann, darf sich allerdings des Öfteren auch über einen Kreditrahmen im niedrigen vierstelligen Bereich freuen. Sofern man die gebührenfreie Kreditkarte etwas länger hält und immer brav seine Rechnungen bezahlt, kann sich aber oft schon sehr schnell über einen deutlich höheren Kreditrahmen freuen! Bei dem Wunsch eines höheren Kreditrahmens für eine spezielle Anschaffung kann man auch eine temporäre Erhöhung beantragen. Dem stimmen die meisten Kreditkartenbanken problemlos zu.

Versteckte Kosten als Gefahr

Eine kostenlose Kreditkarte kostet keinen Cent im Jahr? Das stimmt durchaus, aber nur, wenn man einige Dinge beachtet. Bei einer gebührenfreien Kreditkarte fällt grundsätzlich einmal die Jahresgebühr weg. Das bedeutet aber nicht, dass andere Gebühren auch bei null liegen. Ein gutes Beispiel sind Abhebungen am Geldautomaten und der Einsatz im Ausland (außerhalb der Euro-Zone). Hier werden teilweise Gebühren von bis zu fünf Prozent (Geldautomaten) oder zwei Prozent (Auslandseinsatz) erhoben. Wer also viel Geld abhebt oder seine kostenlose Kreditkarte öfter im Ausland einsetzt, bezahlt am Ende eben doch etwas für die Kreditkarte. Manche Karten, etwa die DKB Visa-Kreditkarte (keine Gebühr für Abhebungen) oder die gebührenfreie MasterCard Gold (keine Auslandseinsatzgebühr), verzichten auf vergleichbare Gebühren.

Teilzahlungsoption als Kostenfalle

Als besonders gefährlich stufen Verbraucherschützer die sogenannte Teilzahlungsoption ein. Inhaber einer kostenlosen Kreditkarte haben oft den Luxus, ihre Rechnung erst verspätet bezahlen zu dürfen. Wer nicht wie üblich nach einem Monat bezahlen will, kann die sogenannte Teilzahlungsoption in Anspruch nehmen. Die Offerte, die Kreditkartenabrechnung erst wesentlich später zu begleichen, stellt sich vielfach aber als Kostenfalle heraus. Zinsen von bis zu 20 Prozent machen die Teilzahlung alles andere als attraktiv. Wer also akute Finanzprobleme hat, der sollte lieber einen Kredit aufnehmen als auf die Teilzahlung zu setzen. Ansonsten kann selbst eine kostenlose Kreditkarte zur Kostenfalle werden.


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