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04.01.2016
Das Wort gratis sollte man genau untersuchen

Bildquelle: © John Valenti | Dreamstime Stock Photos

Gratis ist ein Wort, mit dem schon von Haus aus gerne geworben wird. Wenn man nach einer kostenlosen Kreditkarte sucht, denkt man auch erst einmal an eine hohe Geldersparnis. Keinen Cent ausgeben und trotzdem alle Freiheiten einer Kreditkarte genießen – wie kann das funktionieren? Nur dann, wenn man zu jedem Zeitpunkt die Gebühren im Blick behält.

Kostenlose Kreditkarten sind ein Trend des 21. Jahrhunderts. Früher musste man beim Wunsch nach einer Kreditkarte oft tief in die Tasche greifen. Diese Zeiten sind mittlerweile vorbei, doch eine gewisse Vorsicht sollte man dennoch an den Tag legen. Tut man das nämlich nicht, so drohen einem Zusatzkosten, die es in sich haben. Achten sollte man darauf bereits bei der Beantragung der Kreditkarte, denn nur wer früh genug auf der Höhe ist, kann zusätzliche kosten von Anfang an ohne jegliche Probleme verhindern. Diesen Vorteil sollte man nutzen, um sicherzustellen, dass man mit einer gebührenfreien Kreditkarte zu keinem einzigen Zeitpunkt mit unerwarteten Zusatzkosten rechnen muss.

Jahresgebühr nur im ersten Jahr kostenlos?

Die erste „Gefahr“ bei der Beantragung einer kostenlosen Kreditkarte ist die Jahresgebühr. Zwar sind die meisten gebührenfreien Kreditkarten auch tatsächlich kostenlose Modelle, hin und wieder fällt die Jahresgebühr aber nur im ersten Jahr weg. Sofern das der Fall ist, sollte man zwingend durchkalkulieren, ob sich die Kreditkarte dennoch lohnt. Ist das nicht der Fall, sollte man sich lieber für eine alternative kostenlose Kreditkarte entscheiden. Grundsätzlich gibt es genügend verschiedene Modelle, die Suche gestaltet sich meist entsprechend nicht gerade schwer. Die einzige Problematik ist nur die Entscheidung, denn wer gleich mehrere dutzend kostenlose Kreditkarten zur Auswahl hat, der tut sich meist schwer, sich für eine zu entscheiden.

Zusatzgebühren im Ausland oder am Geldautomaten?

Wovon Inhaber einer kostenlosen Kreditkarte nur dann betroffen sind, wenn sie es auch wirklich nutzen, sind Zusatzgebühren an deutschen und internationalen Geldautomaten sowie bei Umsätzen in Fremdwährung. Die sogenannte Auslandseinsatzgebühr – also eine Gebühr dafür, dass man mit einer kostenlosen Kreditkarte in einer anderen Währung als der eigenen bezahlt – liegt bei den meisten kostenlosen Kreditkarten zwischen einem und zwei Prozent. Liegt sie höher und plant man die Kreditkarte auch im Ausland einzusetzen, so sollte man lieber nach einer Alternative suche. Fällt sie sogar komplett weg – wie etwa bei der gebührenfreien MasterCard Gold – sollte man im Rahmen des vorhandenen Enthusiasmus sofort zuschlagen. Für viele Verbraucher ebenfalls sehr angenehm: Kreditkarten, bei denen die Gebühr für Abhebungen an Geldautomaten im In- und Ausland gestrichen wird. Beispiele unter den kostenlosen Kreditkarten sind hier die DKB Visa-Kreditkarte und das Pendant von comdirect zu nennen.

Weitere unnötige Zusatzgebühren?

Auch über die üblichen Gebühren hinaus kann man noch in die eine oder andere Stolperfalle geraten. Zusatzgebühren entstehen beispielsweise dann, wenn man die sogenannte Teilzahlungsoption in Anspruch nimmt. Diese klingt auf den ersten Blick zwar äußerst interessant, ist bei genauem Hinsehen aber nichts anderes als ein normaler Kredit. Die Gebühren sind zudem enorm hoch und damit meist sogar deutlich höher als bei einem normalen Verbraucherkredit. Bei vielen kostenlosen Kreditkarten fallen zudem Gebühren für Ersatzkarten und beispielsweise die verlorene PIN an. Wer dagegen konzentriert vorgeht und alle Kostenfallen umschifft, der darf sich auf eine wirkliche kostenlose Kreditkarte ohne jeden Haken freuen.


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