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17.02.2015
Der Kreditkartenmarkt wächst Jahr für Jahr

Die Zahl der kleinen Plastikkarte hat weltweit in den letzten Jahren einen wahren Siegeszug hingelegt. In Deutschland tun sich Kreditkarten, selbst kostenlose Kreditkarten, traditionell eher schwer. Dennoch scheint auch hier der Aufstieg zum wichtigsten Zahlungsmittel nur eine Frage der Zeit zu sein, gehen die Werte doch bei allen relevanten Werten nach oben.

Es gibt immer mehr kostenlose Kreditkarten in Deutschland. Das geht aus Zahlen der Deutschen Bundesbank, die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegen, hervor. So ist die Gesamtzahl der Kreditkarten im Umlauf von 24,2 Millionen im Jahr 2009 auf 28,7 Millionen im Jahr 2013 gestiegen. Das Besondere an diesem Anstieg um insgesamt 18 Prozent: Die Gesamtzahl an Kreditkarten wächst jedes Jahr konstant. Dadurch ist auch davon auszugehen, dass die Kreditinstitute in den nächsten Jahren noch deutlich mehr Plastikkarten ausgegeben werden. Der Anteil an kostenlosen Kreditkarten wird dabei wohl sogar noch zunehmen, denn immer mehr Menschen entscheiden sich nach einem Kreditkartenvergleich für ein gebührenfreies Modell wie die Deutschland-Kreditkarte.

Zahl der Transaktion hat sich fast verdoppelt

Während die Zahl an ausgegebenen Kreditkarten zwischen 2009 und 2013 nur moderat um insgesamt 4,5 Millionen gestiegen ist, schießt insbesondere die Zahl der Transaktionen durch die Decke. Wurden 2009 nur 452 Millionen Zahlungen mit Kreditkarte abgewickelt, waren es 2013 schon über 800 Millionen. Besonders stark war das Wachstum im Jahr 2013, was sicherlich auch damit zu tun hat, dass immer mehr kostenlose Kreditkarten auf dem Markt sind. Statt größeren Beträgen werden mit Kreditkarten mittlerweile auch kleinere Rechnungen beglichen. Menschen, die früher nicht auf eine Kreditkarte setzen konnten, haben mittlerweile die Möglichkeit, dank gebührenfreier Kreditkarten auch am schnellen und einfachen Bezahlungssystem teilzuhaben.

Umsatz mit Kreditkarten steigt um 49 Prozent

So ist die Zahl der Transaktionen auch stärker gestiegen als die Gesamtsumme an Umsätzen mit Kreditkarten. Stark gestiegen ist diese allerdings dennoch, denn während 2009 nur 39,8 Milliarden Euro mit gebührenpflichtigen und kostenfreien Kreditkarten umgesetzt wurden, waren es 2013 bereits 59,1 Milliarden Euro – ein Anstieg um satte 49 Prozent. Ein weiteres Wachstum ist auch bei dieser Kennzahl zu erwarten, denn neben der Zahl der Transaktionen steigt auch die Zahl der Annahmestellen. Dadurch, dass die Bundesbürger immer häufiger und an immer mehr Orten mit ihrer Kreditkarte bezahlen können,  steigt zwangsläufig auch die Zahl der Transaktionen und damit auch der Gesamtumsätze mit Kreditkarten. Auch Bonusprogramme und spezielle Aktionen wie die Cashback-Aktion der Deutschland-Kreditkarte tragen dazu bei, dass immer mehr Zahlungen mit Kreditkarte abgewickelt werden.

Kreditkarten hinken bei bargeldlosen Zahlungen noch hinterher

Wenngleich gebührenpflichtige und kostenlose Kreditkarte mittlerweile in fast jedem Geldbeutel zu finden sind, hinkt die Kreditkarte anderen Bezahlungsmethoden noch immer nach. Zwar sind die Zahlen von 2013 hier ein wenig veraltet, dennoch zeigen sie deutlich, dass es noch einigen Boden gutzumachen gibt. Von insgesamt 19,9 Milliarden Transaktionen bargeldloser Art wurden 2013 nur 3,6 Prozent mit Kreditkarten abgewickelt. Dominierend war ganz klar die Lastschrift, die einen Marktanteil von knapp 50 Prozent hat. Dass gebührenpflichtige genauso wie kostenfreie Kreditkarten ihren Siegeszug fortsetzen werden, steht dennoch außer Frage. Wer noch keine Plastikkarte im Geldbeutel hat, der sollte dem Trend folgen und schnell zuschlagen, denn kostenlose Kreditkarten von Visa und MasterCard bieten meist zahlreiche Vorteile.


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