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16.05.2015
Die Deutschen setzen im Ausland oft auf die Girocard

Bildquelle: © Andres Rodriguez | Dreamstime Stock Photos

Wie eine von der Deutschen Bank in Auftrag gegebenen Studie herausgefunden hat, nutzen rund 78 Prozent der Deutschen auf Reisen ihre Girocard zum Abheben und Einkaufen. Eine Kreditkarte nutzten derweil nur 52 Prozent der Befragten. Das überrascht nicht nur Experten, denn wer sich mit kostenlosen Kreditkarten auskennt, der weiß, dass man mit Kreditkarten gegenüber Girokarten deutlich sparen kann.

Überraschende Ergebnisse auf einer aktuellen Umfrage: Wie eine von der Deutschen Bank in Auftrag gegebene Studie ergeben hat, nutzen 78 Prozent der Deutschen im Ausland eine Girokarte. Der Nachfolger der EC-Karte, der hierzulande weiterhin oft so genannt wird, trägt offiziell den Namen Girocard. Herausgegeben werden diese Modelle von nahezu allen Banken in Deutschland. Im Hintergrund arbeiten die Girocard-Systeme entweder mit Maestro (MasterCard) oder V-Pay (Visa), weswegen die Karte auch oft Maestro- bzw. V-Pay-Karte genannt werden. Bei den beiden Systemen gibt es, was Sicherheit und Einsatzmöglichkeiten angeht, allerdings Unterschiede. V-Pay ist die moderne und damit deutlich sicherere Variante, Maestro-Karten dagegen kann man fast überall auf der Welt einsetzen, während V-Pay-Karten fast ausschließlich in Europe akzeptiert werden.

52 Prozent der Befragten nutzen die Kreditkarte

Die Studie hat auch ergeben, dass 52 Prozent der Deutschen und damit deutlich weniger Befragte im Ausland bei Zahlungen oder Abhebungen die Kreditkarte zücken. In diese Kategorie zählen sowohl gebührenpflichtige als auch kostenlose Kreditkarten. Die Zahlen überraschen durchaus, denn während Kreditkarten hierzulande schon immer weniger verbreitet waren als anderswo, macht ein Einsatz von gebührenfreien Kreditkarten im Ausland meist deutlich mehr Sinn als der Einsatz eine Girocard. Gemeinsamkeiten gibt es allerdings auch. So sind Zahlungen mit Girocard und Kreditkarte innerhalb der Euro-Zone gleichermaßen kostenlos. Entgelte bezahlen hier nur die Händler, an die Kunden werden diese nicht weitergereicht – das ist von Seiten der Europäischen Union geregelt.

Unterschiede bei Geldabhebungen

Dass auch weiterhin relativ wenige Deutsche im Ausland auf kostenfreie Kreditkarten setzen überrascht aber insbesondere, weil viele Karten gebührenfreie Abhebungen im Ausland bieten. Mit der Girocard dagegen kann man meist nur dann kostenlos Geld abheben, wenn die Hausbank oder einer der Partner dieser auch im Ausland gebührenfreie Abhebungen anbietet. Da aber viele deutsche Banken nur im Inland über Filialen verfügen, ist eben das eher selten. Wer dagegen eine kostenlose Kreditkarte von Direktbanken wie der Deutschen Kreditbank (DKB) oder der comdirect im Geldbeutel hat, kann an zahllosen Automaten in der ganzen Euro-Zone kostenfrei an Bargeld kommen. Das lohnt sich auch in Deutschland, denn hierzulande fällt mit einer kostenlosen Kreditkarte, die gebührenfreie Abhebungen bietet, zumindest die lästige Automatensuche weg.

Mit Kreditkarten weitere Vorteile genießen

Wer auf eine gebührenfreie Kreditkarte setzt, der hat weltweit aber noch zahlreiche andere Vorteile. So fällt bei einigen Anbietern auch außerhalb der Euro-Zone keine Gebühr für den Einsatz er Kreditkarte im Ausland an. Das ist bei der Girocard anders. Nicht zuletzt bieten viele Kreditkarten darüber hinaus eine Vielzahl an weiteren Vorteilen. Dazu gehören etwa Programme für Vielzahler, die mit jeder Zahlung einen Punkt beziehungsweise eine Airline-Meile sammeln können. Auch Versicherungen, die beispielsweise im Falle eines Reiserücktritts oder einer Erkrankung im Ausland helfen, gehören zu dem Leistungsumfang einiger Kreditkarten. All das bieten Girokarten nicht, weswegen man vor der nächsten Reise zweifelsohne über die Anschaffung einer kostenfreien Kreditkarte nachdenken sollte.


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