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20.10.2014
Immer mehr Deutsche nutzen das Online-Banking

Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Die Deutschen haben immer mehr Girokonten, das hat eine Studie des Bundesverbands der Banken ans Licht gebracht. Mittlerweile hat jeder Deutsche im Durchschnitt 1,2 Girokonten. Dadurch, dass viele Konten mit einer kostenlosen Kreditkarte verknüpft sind, wächst auch die Zahl der Kreditkarten im Land. Auch beim Online-Banking gibt es Fortschritte.

Es haben nicht nur immer mehr Deutsche ein Girokonto, immer mehr Banken bieten passend zum Girokonto auch eine kostenlose Kreditkarte. Auch deswegen, so hat der Bankenverband herausgefunden, haben mehr Deutsche als je zuvor ein Girokonto. Dadurch, dass viele Bürger sogar mehr als nur ein Konto haben, gibt es mittlerweile weit mehr als 80 Millionen Girokonten in Deutschland. Im Durchschnitt, so die Studie, hat jeder Deutsche heutzutage 1,2 Girokonten – mehr als jemals zuvor. Insgesamt gibt es in Deutschland mittlerweile 100 Millionen Girokonten, viele davon verknüpft mit einer kostenlosen Visa- oder MasterCard-Kreditkarte. Im Vergleich zu 2004 ist das im Übrigen ein Anstieg um 14 Millionen Girokonten, ein Plus von rund 16 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Konten kann online verwaltet werden

Kreditkartenbanking läuft heutzutage fast komplett online, nicht so das Online-Banking bei Girokonten. Wie der Bundesverband der Banken herausgefunden hat, können nur 55 Prozent der Girokonten online verwaltet werden. Das sind zwar deutlich mehr als noch vor zehn Jahren (39 Prozent), dennoch weniger als viele Menschen erhofft hatten. Grundsätzlich gilt die Regel, dass sich alle Konten von Direktbanken, die zumeist eine gebührenfreie Kreditkarte im Angebot inkludieren, auch online verwaltet werden können. Bei Konten, die bei stationären Instituten eröffnet werden, ist die Quote deutlich schlechter. Besonders ältere Menschen und Kinder haben zumeist noch überhaupt keinen Zugriff auf elektronische Bankgeschäfte.

Die Hälfte der Deutschen erledigt Bankgeschäft online

Von denjenigen, die Zugriff auf das Online-Banking haben, nutzen es auch die meisten. Auch das hat die Studie des Bundesverbands der Banken ans Licht gebracht. So nutzen insgesamt 48 Prozent aller Deutschen (mehr als 90 Prozent derjenigen, die ihr Konto elektronisch verwalten können) die Online-Dienste mehrmals wöchentlich. Acht Prozent der Nutzer sind sogar mehrmals täglich mit dem Online-Banking beschäftigt. Diese Zielgruppe gilt allerdings auch als affin für gebührenfreie Kreditkarten, die ebenfalls zumeist online geführt werden. Mit diesen werden, auch in Verbindung mit dem jeweiligen Girokonto, besonders viele Transaktionen durchgeführt.

Junge Menschen nutzen fast ausschließlich Online-Banking

Wenngleich nicht jeder Mensch eine kostenlose Kreditkarte hat, so wird der Online-Markt auch im Kreditkartenbereich größer. Schon heute erledigen 79 Prozent aller 30- bis 39-jährigen ihre Bankgeschäfte fast ausschließlich online, bei der Zielgruppe der 18- bis 29-jährigen sind es etwas überraschend nur 74 Prozent. Dennoch ist abzusehen, dass die jüngeren Altersgruppen zukünftig fast ausschließlich auf Online-Banking setzen werden. Das ist auch ein gutes Zeichen für den Markt der kostenlosen Visa- und MasterCard-Kreditkarten, die es hauptsächlich zusätzlich zu Konten, die online geführt werden, gibt. Die Banken geben die Karten auch deswegen ohne Gebühr aus, weil sie weniger Geld für die Kundenbetreuung ausgeben müssen. Den jungen Kunden kommt das zu Gute, denn diese benötigen zumeist weniger Betreuung und sparen sich bei den Direktbanken dadurch die Gebühren. Bis alle jungen Menschen das Online-Banking nutzen werden, wird voraussichtlich aber noch einige Zeit vergehen.


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