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09.12.2015
Immobilien in Großstädten werden immer teurer

Bildquelle: Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Im vergangenen Jahr wurden 900.000 Immobilien in Deutschland verkauft, im Wert von insgesamt 191 Milliarden Euro. Damit blieb die Zahl der Transaktionen im Vergleich zu 2013 zwar ungefähr gleich - die Summe der Kaufpreise stieg allerdings gleichzeitig um 7,3 Prozent. Das hat eine Auswertung aller Kaufverträge durch die amtlichen Gutachterausschüsse ergeben.

Am meisten zahlten Käufer für Ein- und Zweifamilienhäuser in München, d. h. im vergangenen Jahr durchschnittlich 7.200 Euro pro Quadratmeter bzw. für eine Eigentumswohnung wurden durchschnittlich 4.200 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Sylt und Starnberg.

Ein Ende des Trends ist nicht absehbar, zwar stagnierten bzw. sanken die Preise in den ländlichen Regionen (aufgrund mangelnder Infrastruktur), aber eine sog. Immobilienblase sei laut Experten (noch) nicht entstanden.

Das Problem hierbei ist, das es in Ballungsgebieten immer weniger freier Wohnraum zur Verfügung steht, das liegt zum einen am Platzmangel und daran, das es immer mehr Singlehaushalte gibt. Zudem ist ein Bevölkerungswachstum durch Flüchtlinge gegeben. Laut Harald Herrmann (Direktor des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung) werden noch 350.000-400.000 Wohnungen pro Jahr benötigt, die allerdings erst noch gebaut werden müssen.

Daraus ergeben sich immer höhere Mieten, da bleibt auch die so genannte Mietpreisbremse wirkungslos. Günstige Mietwohnungen bleiben daher Mangelware, die Bundesregierung verspricht zwar Abhilfe durch den sozialen Wohnungsbau, aber bis dahin dürften noch einige Jahre vergehen.


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